Sonntag, 6. März 2016

Lesestatistik Februar 2016


Guten Morgen ihr Lieben :)
Besser spät als nie (mal wieder): Meine Statistik für Februar!

Diesmal sind es leider nur 4 Bücher geworden...
Eines ein eBook (daher nicht auf dem Foto) und das andere habe ich verliehen und das ist demzufolge auch nicht hier zu finden.

Obwohl ich nicht den Eindruck hatte, war bei mir anscheinend ein bisschen Leseflaute... "Basar der bösen Träume" lese ich schließlich auch schon ein paar Wochen, das kann man also nicht wirklich zu den vier geschafften Büchern zählen :-O
Dafür geht's meinem SUB immer besser, also ein kleiner Lichtblick :-P






Neuzugänge:
1. Die Lügen der anderen - Mark Billingham
2. Die Magie der Namen - Nicole Gozdek
3. 6 Uhr 41 - Jean-Philippe Blondel
4. Mein Herz wird dich finden - Jessi Kirby

Gelesen:
1. Die Vertriebenen 02 - Kevin Emerson 480 Seiten
2. Die Lügen der Anderen - Mark Billingham 416 Seiten
3. Aquamarin - Andreas Eschbach 408 Seiten
4. Basar der bösen Träume - Stephen King 768 Seiten


Insgesamt:
Erhalten: 4
Gelesen: 4
Seiten: 2072 (71 Seiten pro Tag)

Top:
Hier musste ich mit zwischen "Aquamarin" und "Die Lügen der Anderen" entscheiden. Doch schließlich habe ich mich für "Aquamarin" entschieden. Die Story mit den Unterwassermenschen hat mir so gut gefallen, gerne wäre ich noch ein bisschen mehr in diese Welt abgetaucht :)
Aber wer weíß, vielleicht gibt es ja bald eine Fortsetzung? Schön wäre es allemal :)  
Selection 3

Flop:
KEINS :)



[Rezension] Die Magie der Namen - Nicole Gozdek

Titel: Die Magie der Namen
Autor: Nicole Gozdek
Seiten: 368
Verlag: Piper
Erscheinungsdatum: 01. März 2016
Buchreihe: ja (?)





 


Inhalt
Nummer 19 hofft am Tag der Namensgebung endlich eine bedeutende Person zu werden. Doch niemand kennt die Person, deren Namen er schließlich bekommt. Wer ist Tirasan Passario? Und warum gerät er von da an nur noch in Schwierigkeiten?

Eigene Meinung

Ich bin immer noch total begeistert von dem Buch! Die Geschichte um die Magie der Namen hat mich sofort verzaubert. Der Schreibstil ist wirklich flüssig und auch wenn man ab und zu über die vielen Namensgruppen stolpert, ließ es sich trotzdem gut lesen. (Für alle, die es noch nicht gelesen haben: Hinten im Buch gibt es ein Namensverzeichnis... wenn man es nicht erst am Schluss sieht, ist es vielleicht ganz nützlich.)
Als ich die Karte vorne im Buch gesehen habe, war ich hin und weg. Ich liebe es, die Reise der Helden genaustens mitverfolgen zu können, so wird alles noch viel bildlicher.

Das Buch ist auch gut gegliedert. Am Anfang werden wir langsam in die neue Welt und die Geschichte der Namensgebung eingeführt. Auch wenn nicht allzuviel passiert, wirkt es nie langweilig. Im mittleren Teil machen sich die Protagonisten auf die Reise nach Himmelstor, wo sie ihren Namen bestätigen lassen müssen. Und zum Schluss kommt die große Erkenntnis mit einem unglaublichen Showdown.

Die Charaktere haben mir ebenfalls richtig gut gefallen. Tirasans Verzweiflung darüber, wer er ist und warum ihn niemand kennt, ist richtig greifbar. Auch Baro und Allira sind mir erstaunlicherweise im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen.
Allein die Liebesgeschichte hätte für meinen Geschmack nicht sein müssen. Irgendwie wirkte es für mich fehl am Platz, aber sie steht Gott sei Dank auch nicht im Vordergrund.


Auch die Reise war sehr spannend. Es gab keine Stellen die sich unendlich lang gezogen haben, wie es oft bei Bücher ist, in denen die Protagonisten eine Reise quer durchs Land machen. Hinter jeder Ecke lauerten neue Gefahren (wie z. B. die Namenlosen, die ich extrem faszinierend fand) und Stück für Stück erfahren wir mehr über Tirasan und die Welt, in der er lebt.

Fazit
Ich liebe neue Fantasyideen und diese hier hat mich richtig in ihren Bann gezogen, zumal Nicole Gozdek die Umsetzung unglaublich gut gelungen ist. Gerne hätte ich die Freunde noch länger begleitet, doch auch wenn ich jetzt schon öfter gelesen habe, dass es wohl einen zweiten Band geben wird, bin ich mir nicht sicher, ob hier nicht besser Schluss gewesen wäre.



5/5 Sterne


Danke an den Piper für das Rezensionsexemplar!

Donnerstag, 3. März 2016

[Rezension] Mein Herz wird dich finden - Jessi Kirby

Titel: Mein Herz wird dich finden
Autor: Jessi Kirby
Originaltitel: Things We Know by Heart
Seiten: 368
Verlag: Fischer
Erscheinungsdatum: 25. Februar 2016
Buchreihe: nein





 


Inhalt
Mias Freund Jacob stirbt bei einem Unfall. Daraufhin werden seine Organe gespendet und Mia möchte mit den Empfängern Kontakt aufnehmen. Nun 400 Tage später haben sich alle, bis auf einer, gemeldet. Doch der, der fehlt, liegt ihr besonders am Herzen. Denn er hat Jacobs Herz erhalten. Und so macht Mia etwas, dass schwere Folgen haben wird.

Eigene Meinung

Der Klappentext lässt eine doch eher klischeehafte Geschichte vermuten, Gott sei dank ist das jedoch nicht der Fall. Die Protagonistin Mia ist mir sofort ans Herz gewachsen. Ohne große Vorgeschichte erfahren wir, wie es dazu kam, dass sie plötzlich mit dem Thema Organspende zu tun hatte. Vereinzelt wurden in kursiver Schrift Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit mit Jacob eingestreut. Und obwohl es noch ziemlich am Anfang der Geschichte war, stimmten mich diese schon unglaublich traurig.
Jessi Kirby hat Mia richtig authentisch hinbekommen. Mit jedem Kapitel spürt man ihre Trauer und gleichzeitig die Hoffnung, dass es irgendwann einmal besser werden wird.
Auch, wenn ich mit einigen Aktionen seitens Mia nicht einverstanden war (ohne diese hätte es diese Geschichte jedoch nicht gegegeben...), fand ich es toll, dass sie später ihre Fehler auch wirklich einsieht. Obwohl sie teilweise echt egoistisch gehandelt hat.

Noah hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, wobei ich mir an manchen Stellen Kapitel aus seiner Sicht gewünscht hätte. So wären einige Dinge klarer geworden und auch schöner für den Leser.

Nicht gefallen hat mir der Aufbau des Buches. Dadurch, dass für jede Kapitelzahl eine einzelne Seite verwendet wurde, davor bzw. dahinter auch oft leere Seiten gelassen wurden und die Kapitel zu dem sehr kurz gehalten sind, wurde das Buch ziemlich gestreckt. Auch waren mir die Kapitel teilweise zu kurz, die manchmal scheinbar willkürlich gewählten Enden haben mich ziemlich im Lesefluss gestört.
Eine Sache habe ich auch nicht verstanden. Warum hat man die Originalnamen geändert? Da Noah im Original Colton heißt, kam es bei der Übersetzungen zu einigen missverständlichen Textstellen. Diese hätte man eigentlich ebenfalls umändern müssen. Aber da kann Jessi Kriby wahrscheinlich nichts für, bzw. fließt es für mich auch nicht in die Bewertung ein.

Das Ende war mir ein bisschen zu schnell und unspektakulär. Es passieren einige Dinge, die ich für unnötig empfunden habe. Dafür fehlt wiederum eine richtige Aussprache/Erklärung für das Verhalten einiger Personen.

Fazit
Trotz meiner Kritikpunkte vergebe ich dem Buch 4 Sterne. Mir hat es einfach Freude bereitet, Mia auf ihrem Weg zum Leben zu begleiten. Auch das Thema hat mir sehr gefallen und ich bin froh, dass es nicht in eine Art übernatürliche Liebesgeschichte umgeschlagen ist (Jacobs Herz erinnert sich an Mia und Noah wird zu einem "wiedergeborenen" Jacob oder ähnliches).



4/5 Sterne


Danke an den Fischer Verlag und Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

Freitag, 26. Februar 2016

Neuzugänge Februar #1

Hallo zusammen :)
Endlich habe ich mal wieder einen Neuzugänge-Post, nachdem hier lange nichts kam - trotzdem "nur" 3 neue Bücher... aaaaber ganz ehrlich, wird auch mal Zeit, dass mein SUB mal schrumpft ;P

 

Auf "6 Uhr 41" bin ich beim Stöbern gestossen und fand die Story sehr interessant. Ohne die Leseprobe gelesen zu haben, sofort zugeschlagen :)
Klappentext:
Cécile hat das Wochenende bei den Eltern verbracht. Am Montagmorgen sitzt sie erschöpft im Frühzug und ärgert sich, dass sie nicht doch schon am Vorabend zurück zu Mann und Kind gereist ist. Der Platz neben ihr ist frei, ein Mann setzt sich. Cécile erkennt ihn sofort: Philippe Leduc. Auch Philippe hat Cécile gleich erkannt. Doch sie schweigen geschockt. Beide. Jeder für sich erinnern sich Cécile und Philippe in den eineinhalb Stunden bis Paris, wie verliebt sie vor dreißig Jahren waren, als sie zusammen ein romantisches Wochenende in London verbringen wollten und dort alles aus den Fugen geriet. Je näher der Gare de l’Est kommt, desto mehr will man wissen: Endet die Reise dort, oder gibt es ein nächstes Mal?
 
"Die Magie der Namen" hat mich vom Piper Verlag erreicht, worüber ich mich riiiiiesig freue!!! Sogar noch vor Erscheinungsdatum :) Bin unglaublich gespannt auf das Buch!
Klappentext:
Der 16-jährige Nummer 19 träumt insgeheim davon, als Erwachsener ein Held und bedeutender Name zu werden. Die 19 hat ihm in seinem Leben bisher kein Glück gebracht. Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf. Er erhält einen Namen, den keiner zu kennen scheint. Wer ist dieser Tirasan Passario, dessen Namen er für den Rest seines Lebens tragen wird? Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm Auskunft geben. Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunden macht er sich auf in die weit entfernte Stadt. Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet. Namenlose und dunkle Verfolger trachten der Gruppe nach dem Leben. Und auch sein eigener Name hält noch einige Überraschungen für Tirasan bereit ...

Und zu guter Letzt habe ich "Mein Herz wird dich finden" im Rahmen einer Leserunde bei Lovelybooks gewonnen *jubel kreisch*.. da bin ich auch schon mittendrin :) allerdings hoffe ich, dass es nicht allzu kitschig und überzogen wird.
Klappentext:
Eine Liebe, die tragisch endet.
Eine neue Liebe, die tragisch beginnt.
Ein Herz, das nicht aufhört zu lieben.
Und am Ende der Tränen: das Glück.

400 Tage ist es her.
Vor 400 Tagen ist Mias große Liebe bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Vor 400 Tagen hat Noah eine zweite Lebenschance bekommen.
Als sie einander begegnen, spüren sie beide sofort, dass sie zusammen gehören.

Doch nur Mia weiß, dass Noah ihr niemals begegnen wollte. Dass sie gegen seinen ausdrücklichen Willen gehandelt hat, als sie sich auf die Suche nach ihm gemacht hat. Dass Noah niemals wissen wollte, wer vor 400 Tagen ums Leben gekommen ist. Weil es irgendwie nicht richtig ist, dass er weiterleben darf – nur weil jemand anderes gestorben ist.
Doch für Mia ist es, als wäre die Welt plötzlich wieder in Ordnung. Als wäre das Leben wieder bunt und schön. Und als hätte sie Noah nicht verschwiegen, dass sie einander nur begegnet sind, weil sie wissen wollte, wer der Mensch ist, der das Spenderherz ihres Freundes bekommen hat. Doch wie glücklich darf sie nach Jacobs Tod eigentlich sein? Und wann wird aus Schweigen … Verrat?
Mia muss Noah erzählen, wer sie ist. Aber was bedroht ihre Liebe mehr? Eine Lüge – oder die Wahrheit?

Und bei euch so?

Montag, 22. Februar 2016

[Rezension] Aquamarin - Andreas Eschbach

Titel: Aquamarin
Autor: Andreas Eschbach
Seiten: 408
Verlag: Arena
Erscheinungsdatum: 01. Juni 2015
Buchreihe: nein





 


Inhalt
Seit jeher meidet Saha das Wasser, da sie von klein auf Wunden am Körper hat, die einfach nicht verheilen. Doch dann wird sie eines Tages ins Fischbecken der Schule geschubst. Obwohl sie nicht schwimmen kann und sofort untergegangen ist, hat sie den Unfall überlebt. Was sie danach über sich herausfindet, bedeutet das Ende ihres normalen Lebens in Seahaven.

Eigene Meinung
Eschbachs Art zu schreiben gefällt mir unglaublich gut, daher habe ich trotz der eher mittelmäßigen Bewertungen zu diesem Buch gegriffen. Vom Schreibstil her ist es gewohnt flüssig und sehr angenehm zu lesen.
Der Anfang ist typisch für ein Jugendbuch. Schulalltag mit Mobbing und allem drum und dran. Saha hat Probleme mit ihren Mitschülern und versucht daher, die Schulzeit so unauffällig wie möglich hinter sich zu bringen.
Als sie sich jedoch mit einem Mitschüler anfreundet, der sich wie sie unerkannt im Schulalltag bewegt, wird sie mutiger und fängt vor allem an, mit ihren Mitmenschen zu interagieren. Eine Wandlung, die mir sehr gefallen hat.

Die Charaktere haben mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Ihr Freund war mir manchmal nur ein bisschen zu kindisch/naiv, was aber wohl daran liegt, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt.
Die Geschichte spielt in ferner Zukunft. Gentechnik ist ganz normal, jeder läuft mit einem Tablet herum, das nicht nur für den Schulunterricht dient, sondern auch zur Überwachung der Person.
Seahaven allerdings ist eine abgegrenzte Zone, in der so wenig fortgeschrittene Technologie erlaubt ist, wie nur irgend möglich. So leben hier zum Beispiel auch keine genetisch manipulierten Menschen. Diejenigen, die gefunden werden, werden aus der Zone verbannt und müssen in eine der überfüllten Metropolen ziehen.

Mir hat allein schon die Zukunftsvision sehr gefallen, wobei ich gerne noch mehr darüber erfahren hätte – ich bin in der Hinsicht einfach ein Nimmersatt.
Leider endet das Buch da, wo die Geschichte gerade erst anfängt. Kommt vielleicht doch noch ein Folgeband? Es wäre wünschenswert, da zwar viel geklärt wurde, jedoch genau so viel noch völlig offen bleibt.

Fazit
Tolle Geschichte für zwischendurch. Als Auftakt einer Trilogie ist es ein wahnsinnig gutes Buch, aber für ein Einzelband bleibt zu viel ungeklärt.


4/5 Sterne