Dienstag, 15. September 2020

[Rezension] Die letzte Dichterin - Katharina Seck


Titel: Die letzte Dichterin
Autor: Katharina Seck
Seiten: 416

Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 28. Februar 2020
Buchreihe: nein









Inhalt
Die Magie in Phantopien ist am Aussterben. Umso mehr freut sich Minna Fabelreich, dass sie eine Einladung in die Hauptstadt der Magie, Fernab, bekommen hat, um an einem Dichter Wettbewerb teilzunehmen. Doch dort angekommen muss sie erkennen, dass nicht alle Königinnen gütig sind und das beste für ihr Volk wollen. Gemeinsam mit ihrem Begleiter Finn versucht sie alles, um Phantopien zu retten. 

Eigene Meinung
Katharina Seck schafft von Anfang an eine schöne und mystische Atmosphäre, auch wenn mir so Regionen, wie die Wanderprärie deutlich zu kurz gekommen sind. Aber hätte man das alles noch ausführlicher beschrieben, wäre es wahrscheinlich nicht bei einem Einzelband geblieben.
Minna und Finn sind zwei tolle Protagonisten. Anfangs vorsichtig, stehen sie schnell für den anderen ein. Ein tolles Team! Auch die Wandlung der beiden im Laufe des Buches hat mir sehr gefallen und war realistisch.

Über das geheimnisvolle Dorf Fernab hötte ich gerne noch viel mehr erfahren, genau so, wie über die anderen drei Künste, neben der Dichtkunst. Sie ist die einzige, über die man sehr viel erfährt.

Mir hat es unglaublich gut gefallen und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen. Trotzdem hätte ich mir hier und da ein wenig mehr Ausführlichkeit gewünscht. Besonders das Leben der Königin scheint sehr interessant gewesen zu sein, aber auch hier gibt es nur einige wenige (zu wenige) Rückblicke in die Vergangenheit.


Fazit

Wieder ein toller Fantasy-EInzelband von Katharina Seck an dem man nicht vorbeigehen sollte!

4/5 Sterne

 

Danke an Bastei Lübbe und NetGalley für das Rezensionsexemplar! 

[Rezension] Die Nachbarin - Caroline Corcoran


Titel: Die Nachbarin
Autor: Caroline Corcoran
Seiten: 448

Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 10. August 2020
Buchreihe: nein









Inhalt
Lexie hat scheinbar alles was man sich wünschen kann. Freunde, einen tollen Job, einen liebevollen Freund und doch wünscht sie sich ein anderes Leben. Nämlich das ihrer Nachbarin, die sie täglich durch die Wand hört und die ständig legendäre Partys feiert.
Harriet hingegen ist in Wahrheit ziemlich unglücklich und würde ihrerseits gerne mit Lexie tauschen. Dafür würde sie sogar über Leichen gehen.


Eigene Meinung
Irgendwie habe ich mir einen richtig tollen Thriller erhofft. Bekommen habe ich in Selbstmitleid badende Protagonisten, die immer die gleiche Laier spielen und zudem noch ziemlich unsympathisch sind.

Harriet ist einfach komplett verrückt und zerstört sich systematisch selber. Ziemlich schnell wird klar, dass sie ein riesiges Problem hat, jedoch nicht einmal versucht, daran etwas zu ändern. Gefühlt täglich schmeißt sie Partys, die eher an gammelige Hinterhöfe voller Drogenabhängiger erinnern und neidet dabei noch Lexies Leben.

Umgekehrt ist auch Lexie voller Neid auf Harriet. Sie hat zwar augenscheinlich ein tolles Leben, kann jedoch nicht schwanger werden und das zerfrisst sie innerlich. Mitleid bekommt man mit ihr jedoch nicht, da sie in ihrer Trauer und Wut andere Leute vor den Kopf stößt und besonders zu ihrem Freund so gemein ist, dass ich mich mehr als einmal gefragt habe, warum er nicht längst gegangen ist.

Etwas Spannung wird dadurch erzeugt, dass Harriet scheinbar etwas richtig schlimmes in ihrer Vergangenheit gemacht hat. Allerdings ist das meines Erachtens eine echt lächerliche Sache gewesen dafür, dass es so unglaublich aufgebauscht wurde.
Viel heiße Luft um nichts.


Fazit
Kein Thriller, eher ein Buch voller Selbstmitleid, gekrönt von einem überdramatisiertem Schluss. Alles absolut unglaubwürdig.

2/5 Sterne

Danke an Heyne und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 8. September 2020

[Lesestatistik] August


Neuzugänge:
1. Das Spiel - Jan Beck
2. Wild Flower - Charlotte Nicole Davis
3. Cryptos - Ursula Poznanski
4. I'm a Nurse - Franziska Böhler
5. Die letzten Stunden 01 - Cassandra Clare
6. Vortex - Anna Benning           


Gelesen:
5. Das Spiel - Jan Beck 480 Seiten 


Insgesamt:
Erhalten: 6
Gelesen: 8
Seiten: 3312 (106 Seiten pro Tag)

Top:
"Cryptos" ist wieder einmal ein tolles Fantasyabenteuer aus der Feder von Ursula Poznanski - volle Leseempfehlung!

Selection 3

Flop:
kein Flop

[Rezension] Sweet Sorrow - David Nicholls

Titel: Sweet Sorrow
Autor: David Nicholls
Seiten: 512
Verlag: Ullstein
Erscheinungsdatum: 27. Dezember 2019
Buchreihe: nein





 

Inhalt
Charlie Lewis hat in seiner Jugend eine stürmische Beziehung mit Fran Fisher. Leider geht sie auch genau so schnell wieder vorbei, wie sie angefangen hat. Die beiden verlieren sich aus den Augen bis er zwanzig Jahre später die Chance hat, sie wiederzusehen.


Eigene Meinung

Puuuuuh, Klappentext und Inhalt des Buches passen ja mal so gar nicht zusammen. Ich habe erwartet, Charlies Liebesgeschichte in der Vergangenheit zu lesen und später eine zweite nach zwanzig Jahren. Leider zieht sich der Rückblick in die Vergangenheit, bis das Buch fast zu Ende ist.
 
Zudem ist es einfach total langweilig. Charlie spielt in der Vergangenheit in einer Laientheatergruppe, bei der er auch Fran kennenlernt.
Allerdings hat das Theaterspiel meiner Meinung nach viel zu viel Raum eingenommen und war dabei noch in keinster Weise interessant, lustig, oder unterhaltsam.
Wer "Romeo und Julia" noch nicht kennt, bekommt hier eine Umfassende Inhaltsangabe des Stückes geliefert. Eine Geschichte in der Geschichte sozusagen.
Mir erschloss sich nicht, warum das Stück so detailliert beschrieben wurde. Die Liebesgeschichte war eher Nebensache. Am Schluss kamen nur noch ein paar Seiten in der Gegenwart, wo die beiden sich wiedersehen.
 
Auch die Grundstimmung trug nicht viel zum Gefallen bei. Statt viele positive Gefühle, die man beim Thema Sommer und Liebe irgendwie erwartet, wurde alles von Melancholie erdrückt. Es passiert viel negatives: Viele peinliche Momente zwischen Fran und Charlie, sowie allerhand traurige Szenen zwischen ihm und seinem Vater. Kaum Glücksmomente dazwischen.
 
Die Geschichte hat mich so sehr gelangweilt, dass ich Monate für das Buch gebraucht habe. Es war weder spannend, noch emotional und zu allem Überfluss hatte ich nicht einmal einen Draht zu den Protagonisten.


Fazit
Die positiven Rezensionen kann ich nicht nachvollziehen. Für mich leider ein Fehlgriff.


1/5 Sterne


Danke an Ullstein und NetGalley für das Rezensionsexemplar!

[Rezension] Vortex 01 - Anna Benning


Titel: Vortex - Der Tag, an dem die Welt zeriss
Autor: Anna Benning
Seiten: 496

Verlag: Fischer KJB
Erscheinungsdatum: 04. November 2020
Buchreihe: ja









Inhalt
Elaine fehlt nur noch die Abschlussprüfung, um endlich eine Vortexläuferin zu werden. Eine Läuferin, die durch die Vortexe schnell von einem Ort zum anderen soringen kann und dabei das Böse bekämpft.
Doch mitten im Sprung bei der Prüfung erwacht plötzlich eine Macht in ihr, die ihr Leben völlig auf den Kopf stellen wird. 


Eigene Meinung
Zugegeben war ich erst skeptisch, ob die vielen positiven Rezensionen wirklich stimmen und ich mir Vortex zulegen sollte. Denn vom Klappentext hat es mich nicht komplett überzeugen können. Aber das Cover ist ein Traum - nur mal so am Rande!

Aber von der ersten Seite an war ich begeistert. Der Schreibstil ist toll und flüssig zu lesen. Die Charaktere passen auch super. Elaine war mir direkt sympathisch und auch die Wendung, die sie im Laufe der Geschichte durchmacht, war sehr glaubwürdig.
Ihr bester Freund ist klasse und auch ihn schließt man sofort ins Herz, wobei ich schon ahnen kann, wie es mit den beiden wohl im zweiten Band weitergehen wird.
Auch der unbekannte Junge, der im Klappentext erwähnt wird, hat mich von Anfang an begeistert. Ebenso sind die Nebencharaktere total stimmig und absolut fantastisch erdacht.


Fazit

Ich weiß nicht, was ich noch schreiben soll. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite und hat komplett überzeugt! Gott sei Dank kommt Band zwei schon bald raus.

5/5 Sterne

 

Danke an NetGalley und Fischer für das Rezensionsexemplar!