Montag, 17. Juni 2019

[Rezension] Die Schriftenhändlerin - Brenda Vantrease


Titel: Die Schriftenhändlerin
Autor: Brenda Vantrease
Seiten: 608

Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 15. April 2019
Buchreihe: ja








Inhalt
Die Schreiberin Anna flieht vor der Inquisition aus ihrer Heimatstadt nach Frankreich. Dort trifft sie auf den Kaufmann Gabriel, dem sie schnell ihr Herz schenkt. Gabriel jedoch ist ein Priester, der geschickt wurde, um Ketzer ausfindig zu machen. Gabriel seinerseits fängt auf Grund seiner Gefühle zu Anna an, an seinem Glauben zu zweifeln.
Hat diese junge Liebe in diesen schweren Zeiten überhaupt eine Chance?
 
Eigene Meinung

Normalerweise lese ich keine historischen Romane, der Klappentext hat mich jedoch neugierig gemacht und mich davon überzeugt, es doch noch einmal zu versuchen. Leider fand ich den Einstieg extrem schwer und auch alles danach hat sich sehr gezogen und war stellenweise echt trocken.

Es war wirklich interessant zu lesen, wie schwer das Leben damals war und wie schnell man auf die Abschussliste der Kirche geraten konnte. Das war aber auch schon alles. Gabriel und Anna sind wirklich selten zusammen anzutreffen, was es mir dann wieder schwer gemacht hat, ihnen ihre Gefühle füreinander abzukaufen.

Auch habe ich gehofft, dass Annas Part in Frankreich viel mehr Raum einnehmen würde, so wie es nach dem Klappentext anzunehmen war. Diese Episode ist jedoch recht kurz.

Dass "die Schriftenhändlerin" der zweite Teil einer Reihe ist, habe ich erst später erfahren. Allerdings kann man das Buch auch gut ohne das Vorwissen aus Band eins lesen. An ein, oder zwei Stellen beziehen sich die Figuren auf Geschehnisse aus Band eins, aber der Rest erschließt sich von selber. Es ist also eher eine eigene Geschichte, mit ein wenig Bezug auf vorherige Ereignisse, die zudem Jahrzehnte vorher passiert sind.

Fazit

Liebhaber historischer Romane werden an dem Buch sicherlich ihre Freude haben. Für mich war das leider nichts.

2/5 Sterne

Danke an Blanvalet und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Donnerstag, 13. Juni 2019

[Rezension] Atlantia - Ally Condie


Titel: Atlantia
Autor: Ally Condie
Seiten: 416
Verlag: Fischer FJB
Erscheinungsdatum: 11. Februar 2015
Buchreihe: nein








Inhalt
Jedes Jahr müssen sich die Jugendlichen in Atlantia entscheiden: Wollen sie ein neues Leben im Oben beginnen und sich für die Menschen im Unten aufopfern, oder wollen sie weiter das privilegierte Leben im Unten genießen?
Dieses Jahr sind Bay und Rio an der Reihe. Doch obwohl sie eine Abmachung hatten, kommt es anders als geplant und die Schwestern werden für immer getrennt.
 
Eigene Meinung

Anfangs begleiten wir Rio in ihrem Alltag in Atlantia und lernen dabei die Unterwasserstadt kennen. Nach und nach erfahren wir, was es mit den Sirenen und vor allem der Trennung in Oben und Unten auf sich hat.

Ich fand es durchweg spannend und habe riesigen Spaß beim Lesen gehabt. Es war etwas komplett anderes als die "Selection"-Reihe und dennoch toll, vor allem weil der Fokus nicht auf der Liebe liegt.

Am Ende ging es mir ein bisschen zu schnell, da hätte man das Geschehen ruhig noch ein paar Seiten ausdehnen können. Außerdem gab es zu einigen Dingen viel zu wenig Erklärungen. Aber mit dem Schluß an sich bin ich zufrieden.

Fazit

Atlantia ist ein toller Einzelband, der seinen Fokus eher auf die Menschen und ihre Geschichte, als auf die romantische Liebesbeziehung legt.

4/5 Sterne

Mittwoch, 5. Juni 2019

[Rezension] The Couple - Araminta Hall


Titel: The Couple
Autor: Araminta Hall
Seiten: 416

Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 13. Mai 2019
Buchreihe: nein








Inhalt
Mike und Verity haben in ihrer Beziehung ein Spiel gespielt, in das niemand eingeweiht war. Das Spiel hieß Crave und gerät nun völlig außer Kontrolle. Denn Verity hat geheiratet und Mike sieht es als große neue Herausforderung, Verity aus dieser Ehe zu befreien. Doch, will sie das überhaupt?

Eigene Meinung
Zuerst einmal fand ich es sehr erfrischend einen Thriller mal aus der Sicht des Psychopathen zu lesen. Denn als nichts anderes wird Mike hier dargestellt. Seine Gedankengänge waren unglaublich gut nachvollziehbar. Vor allem wie es dazu kommen konnte, dass er oft die falschen bzw. für ihn richtigen Schlüsse zieht. Man bringt auch ein gewisses Verständnis ihm gegenüber auf. Zwar ist das was er tut falsch, doch man versteht besser, warum er das macht.

Es ist total krank und trotzdem hat man Verständnis und Mitgefühl für Mike. Ab der Mitte wurde es mir jedoch etwas zu viel. Es kam nichts neues dazu und die Gerichtsverhandlung am Schluss hat sich für meinen Geschmack einfach zu lange gezogen.

Obwohl man meint, dass man alles durchschaut hat, bleibt bis zum Schluss unklar, ob die große Wendung noch kommt. Man darf gespannt bleiben.

Fazit

Nett für zwischendurch und wirklich mal etwas anderes. Allerdings ab 3/4 etwas zäh.

3/5 Sterne

Danke an Heyne und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 4. Juni 2019

[Lesestatistik] Mai 2019


Neuzugänge:
1. Tief im Wald - Peternelle van Arsdale
2. The Couple - Araminta Hall
3. Die Schriftenhändlerin - Brenda Vantrease
         


Gelesen:
1. Dark Palace 02 - Vic James 496 Seiten
2. Everless 02 - Sara Holland 368 Seiten
3. Tief im Wald - Peternelle van Arsdale 384 Seiten
4. Die perfekte Lüge - Michelle Sacks 384 Seiten
5. Das Haus der Verlassenen - Emily Gunnis 400 Seiten
  


Insgesamt:
Erhalten: 3 
Gelesen: 5
Seiten: 2032 (66 Seiten pro Tag)

Top:
"Die perfekte Lüge" von Michelle Sacks hat mich auf Grund der vielen Wendungen und Überraschungen sehr überzeugt!

Selection 3

Flop:
"Tief im Wald" ist zwar kein kompletter Flop, jedoch hat es mich einfach nicht richtig packen können, was zum Teil der Protagonistin geschuldet ist.


Selection 3

Mittwoch, 29. Mai 2019

[Rezension] Das Haus der Verlassenen - Emily Gunnis


Titel: Das Haus der Verlassenen
Autor: Emily Gunnis
Seiten: 400

Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 18. März 2019
Buchreihe: nein








Inhalt
Sam stößt bei ihrer Großmutter auf alte Briefe einer gewissen Ivy, die ihren Geliebten anfleht, sie und ihr Baby aus einem Mutter-Kind-Haus zu holen. als Sam beginnt Nachforschungen anzustellen, stößt sie auf die schrecklichen Verbrechen, die damals vertuscht wurden. Und je tiefer sie gräbt, desto persönlicher wird es. 

Eigene Meinung
Man wird von Anfang an von der Geschichte mitgerissen und auch später reißt der Spannungsbogen nicht ab. Geschickt wird zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her gesprungen. Mal erfahren wir, was in Ivys Briefen steht, mal begleiten wir die Ivy von damals selber und erfahren, was sie und andere schreckliches erlebt haben.

Die vielen Perspektiv- und Zeitwechsel haben der Geschichte total viel gegeben. Als Leser wurde man immer hungriger darauf zu erfahren, was damals geschehen ist und wie Sam und ihre Großmutter da reinpassen.

Zwar ist die Geschichte fiktiv, doch so oder so ähnlich ging es damals wirklich in den Heimen zu. Wer zu zart besaitet ist, sollte die Finger von dem Buch lassen.

Zum Ende hin wurde es sogar noch ein richtiger Krimi, wobei mir das stellenweise schon zu sehr an den Haaren herbeigezogen war.

Fazit

Ansonsten hat es mir aber sehr gut gefallen und allein auf Grund der vielen Perspektivwechsel lohnt es sich "Das Haus der Verlassenen" zu lesen.

4/5 Sterne

Danke an Heyne und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!