Sonntag, 20. Dezember 2015

[Rezension] Die Nacht schreibt uns neu - Dani Atkins

Titel: Die Nacht schreibt uns neu
Autor: Dani Atkins
Originaltitel: The Story of Us
Seiten: 448
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 17. Dezember 2015
Buchreihe: nein





 


Inhalt
Emma ist auf dem Heimweg von ihrem Jungesellinnenabschied, als die drei besten Freundinnen einen tragischen Unfall haben. Zwar überlebt Amy nicht, doch dank Jack konnten wenigstens die anderen beiden gerettet werden. Nun spukt Jack regelmäßig in Emmas Gedanken und Leben rum und das, obwohl sie doch eigentlich mit Richard verlobt ist. Was tut man, wenn man zwei Männer liebt und wie wird Emma sich entscheiden?

Eigene Meinung

Die Geschichte, die uns Dani Atkins erzählen will ist folgende:
Richard und Emma kennen sich schon ewig und sind das Traumpaar schlecht hin! Emma verliert kurz vor der Hochzeit ihre beste Freundin Amy. Die Hochzeit kippt und Jack (Emmas Lebensretter) nimmt immer mehr Raum ein, so dass sich Emma schließlich zwischen den beiden entscheiden muss. 
Allerdings hatte ich damit so meine Probleme. Das tolle Traumpaar fand ich nicht so toll. Richard wird von Anfang an recht unsympathisch dargestellt. An keiner Stelle hatte ich das Gefühl, dass sie mal eine wunderbare Beziehung geführt haben. Ich wollte ihn eigentlich nur loswerden, daher war eine Hochzeit zwischen ihm und Emma für mich undenkbar. Man bekommt nicht einmal die Chance ihn zu mögen. Zwischendrin versucht Dani Atkins ihn ein bisschen sympathischer zu machen, doch da war es bei mir schon zu spät.

Wer jetzt glaubt, dass ich somit auf Jacks Seite war, irrt. Jack hat mir fast ebenso wenig gefallen wie Richard. Völlig übertrieben und unpassend klebt er ständig an Emmas Hintern und ist sogar bei klärenden Gesprächen zwischen ihr und Richard im Weg. Eine Zeit lang hatte er schon was von einem unheimlichen Stalker. Süß wäre das letzte Wort, das mir zu seinem Verhalten einfallen würde.

Die Sache mit Emmas Alzheimer kranken Mutter konnte die schnulzigen Elemente oft etwas abschwächen. Die Szenen, in denen es um sie ging waren wirklich schön und voller Gefühl, gern hätte ich mehr in die Richtung gelesen.

Ich habe "Die Achse meiner Welt" gelesen und gehofft, ein ähnlich tiefgehendes Buch zu lesen. Doch bis auf das Ende, welches wirklich schön war, bekam ich hier eine von Klischees triefende Liebesschnulze zu lesen. 

Fazit
Schade. Wäre das Buch mehr wie am Ende gewesen, wäre es sicher der Knaller geworden. Aber so bleibt es einfach ein flacher Liebesroman mit dafür unglaublich tollem Ende.


3/5 Sterne


Danke an Knaur und Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

Kommentare:

  1. Oh nein, wie schade! :/ Ich will mir aber trotzdem gern selbst noch ein Bild von der Geschichte machen. Ich steh ja im Grunde total auf schöne Liebesgeschichten, aber wenn es dann ZU schnulzig und/oder klischeehaft wird, bin ich dann auch eher weniger begeistert.
    Und eigentlich klingt das doch sehr nach Rachel und ihrem Freund aus "Die Achse meiner Welt", also dass Richard von Anfang an unsympathisch dargestellt wird und die Autorin ihn mittendrin versucht ein bisschen sympathischer zu machen. War das nicht bei Rachel und Matt auch so ähnlich?
    Also "süßer Stalker" und unglaublich tolles Ende, das hört sich doch nicht so schlecht an. ;)

    Alles Liebe,
    Janine

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    1. Ich bin sehr gespannt, wie du das Buch findest :)
      Die Achse meiner Welt ist shcon so lange her, hatte das besser in Erinnerung. Wie das da mit Rachel und Matt war, weiß ich nicht mehr :-O ich bin so vergesslich :D

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