Donnerstag, 15. August 2019

[Rezension] Bis ans Ende der Ewigkeit - Deborah Harkness


Titel: Bis ans Ende der Ewigkeit
Autor: Deborah Harkness
Seiten: 576

Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 22. Juli 2019
Buchreihe: nein









Inhalt
Für ein Leben mit Marcus entschließt sich Phoebe zu einem Vampir zu werden. Sie hat sich für die altmodische Art der Verwandlung entschieden und das heißt, ab dem ersten Tag als Vampir muss sie 90 Tage von Marcus getrennt bleiben. Keine Telefonate und keine Besuche. Doch als ein Unglück geschieht, steht alles auf der Kippe.

Eigene Meinung

Erst als ich das Buch zu Hause hatte habe ich gesehen, dass es noch eine Reihe vor diesem Buch über Matthew und Diana gegeben hat, in der man viel nützliches Hintergrundwissen für diesen Band hätte sammeln können. Es ging auch fast problemlos ohne, da die wichtigsten Vampirdinge kurz und knapp erklärt wurden, es wäre jedoch trotzdem schöner gewesen, die Trilogie vorher gelesen zu haben. Vielleicht hole ich das noch nach.

Phoebes Verwandlung und die Probleme, die da auf sie zu kamen fand ich sehr interessant. Gerne hätte ich noch viel mehr darüber gelesen, aber leider wird ziemlich viel über Dianas Gegenwart und ihr Leben mit Matthew und den Kindern und auch Marcus Vergangenheit berichtet. Dianas Leben war auch sehr spannend. Sie ist eine Hexe, mit einem Vampir verheiratet und hat mit ihm zwei Kinder. Allerdings habe ich besonders hier schmerzlich die Hintergründe zu den Personen vermisst.
Marcus Vergangenheit wiederum fand ich meistens echt langweilig. Einzig seine Zeit als Arzt habe ich mit Interesse verfolgt.

Es war leider nicht wirklich spannend - es ist einfach nichts passiert. Klar, Phoebe hat so ihre Schwierigkeiten als neugeborener Vampir und man erfährt viel aus Marcus Vergangenheit, sein Leben vor und nach der Verwandlung, aber da ich auch keinen Bezug zu den Personen hatte, plätscherte das einfach so über mich hinweg.

Dafür, dass es vorher alles so ewig gedauert hat, also praktisch fast jeder Tag von Phoebes Verwandlung behandelt wurde (übertrieben gesagt), wurde am Ende plötzlich alles viel zu schnell abgehandelt. Kurz gab es noch Probleme und dann löst sich auf wenigen Seiten alles in Wohlgefallen auf und alle sind glücklich. Das war mir für meinen Geschmack etwas zu schnell.

Und zu guter Letzt wurde ab und zu der falsche Name geschrieben. Marcus und Matthew wurden öfter Mal verwechselt. Kein Minuspunkt für die Geschichte, stört aber den Lesefluss.

Fazit
Zwischendurch war es durch Marcus Passagen etwas langatmig, aber es hat mir auf jeden Fall Lust auf die vorherige Trilogie gemacht und ich rate jedem, diese auch vorher zu lesen.

3/5 Sterne

Danke an Blanvalet und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 13. August 2019

[Lesestatistik] Juli 2019


Neuzugänge:
1. Das Labyrinth des Fauns - Cornelia Funke
2. Die Seiten der Welt - Kai Meyer
3. Wo die Angst beginnt - Rachel Abbott
4. Der Kinderflüsterer - Alex North
5. Lieblinskind - C.J. Tudor
6. Die Seiten der Welt 01 - Kai Meyer
7. Uhrwerk der Unsterblichen - Alexander Kopainski
8. Sonnenblut - Michelle Natascha Weber
9. Die unendliche Geschichte - Michael Ende
10. Die Sekte - Mariette Lindstein
         


Gelesen:
1. Schattenchronik 01 - Andreas Suchanek 334 Seiten
2. Das Labyrinth des Faun - Cornelia Funke 320 Seiten
3. Queen of Air and Darkness 03 - Cassandra Clare 1024 Seiten
4. Wo die Angst beginnt - Rachel Abbott 480 Seiten
5. Lieblingskind - C. J. Tudor 464 Seiten
6. Pfannkuchenherzen um Mitternacht - Alexandra Fabisch 416 Seiten
7. Nur in dich verliebt - Paige Toon 432 Seiten
  


Insgesamt:
Erhalten: 10 
Gelesen: 7
Seiten: 3470 (112 Seiten pro Tag)

Top:
"Queen of Air and Darkness" von Cassandra Clare war einfach ein perfekter Abschluss der Trilogie im Schattenjäger-Universum!

Selection 3

Flop:
"Nur in dich verliebt" von Paige Toon.... zu viel Schmalz und Kitsch!!


Selection 3

Dienstag, 30. Juli 2019

[Rezension] Nur in dich verliebt - Paige Toon


Titel: Nur in dich verliebt
Autor: Paige Toon
Seiten: 432

Verlag: FISCHER Krüger
Erscheinungsdatum: 26. Juni 2019
Buchreihe: nein









Inhalt
Phoebe ist glücklich verliebt. Eliza schon lange sehr unglücklich und Rose' Liebe scheint auch keine Zukunft zu haben. So unterschiedlich die Drillinge sind, so sehr gleichen sie sich in der Liebe. Und als Phoebe auf ihren Junggesellinnen Abschied fährt, bricht alles auseinander.

Eigene Meinung

Ooooohje... Schmalz, Schmalz und nochmals Schmalz. Selbst der Schreibstil trieft nur so vor Kitsch. Schrecklich, ich hatte gehofft, eine schöne Liebesgeschichte zu bekommen.

Rose, Phoebe und Eliza sind Drillinge aber grundverschieden und zudem fand ich sie alle absolut unsympathisch. Bis  auf Eliza scheinen alle nur an sich selber zu denken. Wie kann ich die jeweils andere übertrumpfen, auch wenn sie selbst dabei vielleicht noch zurückstecken muss.

Angus hätte etwas Wind reinbringen können, weiß aber selber nicht, was er will und ist praktisch ein Sklave seiner Gefühle. Warum er wen bevorzugt ist nicht ersichtlich. Mir schien er auch nicht sehr wählerisch. Immerhin gibt es die Mädels gleich im Dreierpack - auch wenn das alles gaaaarnicht so rüberkommen soll... naja.

Die Geschichte selber ist total vorhersehbar. Das Dilemma, dass es nur einen Mann für drei Frauen gibt, hat Paige Toon etwa nach der Hälfte des Buches sehr einfallslos gelöst. Bei mir hat es nur zu Augenrollen geführt.

Fazit
Es ist viel Blabla mit zu viel Kitsch, einer unglaublich konstruierten Story und noch dazu unsympathischen Protagonisten.

2/5 Sterne

Montag, 29. Juli 2019

[Rezension] Pfannkuchenherzen um Mitternacht - Alexandra Fabisch


Titel: Pfannkuchenherzen um Mitternacht
Autor: Alexandra Fabisch
Seiten: 416

Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 15. Juli 2019
Buchreihe: nein









Inhalt
Seit neun Jahren ist Yada mit Hanno zusammen. Dass sie nicht mehr ganz so glücklich sind wie am Anfang merkt sie erst, als sie ein Telefonat mit einem unbekannten Anrufer führt, welches ihr längst vergessenes Herzklopfen beschert. Yada beginnt zu zweifeln und begibt sich auf eine Reise, die keiner so schnell vergessen wird.

Eigene Meinung

Eigentlich hat dieses Buch alles, was einen guten Liebesroman aus macht. Sympathische Protagonisten, einen romantischen Typen, gute Freunde, ein Abenteuer und ganz viel Romantik. Doch trotzdem ist der Funke bei mir nicht übergesprungen und zu mehr als drei Sternen konnte ich mich schließlich nicht durchringen. Wobei es nicht an der Geschichte liegt, sondern an mir. Vielleicht war die Stimmung die falsche, oder ich habe schon so oft derartige Liebesromane gelesen.

Wie oben gesagt sind die Protagonisten toll. Yada ist sehr sympathisch und ihre Freunde einfach zuckersüß. Jeder irgendwie sein Glück in dieser Geschichte. Das war mir etwas zu viel des Guten, doch davon leben diese Bücher ja auch.

Luuk ist ebenfalls toll, allerdings hat er mir bei den Telefonaten deutlich besser gefallen als in Realität. Wahrscheinlich weil er in der Realität oft weg war und sich rar gemacht hat.

Am Ende ging es dann sehr, sehr schnell auf die Zielgerade zu und hat sich schwupp die wupp natürlich in allen Punkten zum guten gewendet. Viel zu schnell und viel zu perfekt - auch dafür ein wenig Punktabzug.

Fazit
Obwohl ich nur drei Sterne vergebe, kann ich das Buch jedem Romantiker wärmstens empfehlen. Die Bewertung liegt einfach an mir und dem fehlenden Funken.

3/5 Sterne

Danke an Blanvalet und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Mittwoch, 24. Juli 2019

[Rezension] Lieblingskind - C. J. Tudor


Titel: Lieblingskind
Autor: C. J. Tudor
Seiten: 464
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 15. Juli 2019
Buchreihe: nein










Inhalt 
Joe's Schwester Annie ist mit 8 Jahren spurlos verschwunden. Am nächsten Tag ist sie wieder aufgetaucht, doch war von da an irgendwie verändert. Joe weiß sofort, dass es nicht seine Annie ist, die wieder nach Hause gekommen ist. Doch was ist mit ihr geschehen?

Eigene Meinung

Jahre später sinnt Joe nach Rache. Er kehrt in sein Heimatdorf zurück, in dem so viel schief gelaufen ist und immer noch schief läuft. Nach und nach erfahren wir, was damals wirklich passiert ist und decken mit jeder neuen Seite immer neue Probleme von Joe auf. Denn auch er ist kein mustergültiger Bürger.

Der Klappentext hat eine richtige Gruselstory versprochen, aber leider hielt sich der Gruselfaktor in Grenzen. Es gab ein paar Kapitel, die in die Vergangenheit gesprungen sind und aufdecken, was damals mit Annie geschehen ist. Die waren zwar gruselig, aber nicht annähernd in dem Maße, wie ich es angenommen hätte.

Die restlichen Kapitel in der Gegenwart über Joe drehen sich eigentlich nur um seine Rache und wie er nach und nach dahinter kommt, was damals wirklich passiert ist. Gruselig kann man das nicht nennen.

Am Ende war es mir auch zu "Happy-End"-mäßig und auch die ganzen Auflösungen kamen viel zu plötzlich, ohne dass man etwas geahnt hätte. Der Epilog schließlich war einfach typisch für solche Bücher. Konnte mich aber auch nicht mehr begeistern, geschweige denn, eine Gänsehaut auf die Arme zaubern.

Fazit

Trotz allem hatte ich einige schöne Lesestunden, auch dem witzigen und lockeren Schreibstil von C. J. Tudor zuzuschreiben. Wer aber eine gute Gruselstory sucht, wird hier wahrscheinlich enttäuscht.

4/5 Sterne

Danke an Goldmann und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!