Montag, 20. November 2017

[Rezension] Phönix - Michael Peinkofer


Titel: Phönix
Autor: Michael Peinkofer
Seiten: 352
Verlag: ivi
Erscheinungsdatum: 02. Oktober 2017
Buchreihe: ja









Inhalt
Cally schleicht sich jeden Tag in den Wald, um sich ungesehen mit ihrem Freund Lukan zu treffen. Als sie eines Tages ihren Bruder Jona mitnehmen muss, verschwindet dieser promt im dunklen Wald.
Die Tore des Dorfes werden jedoch nach Einbruch der Dunkelheit geschlossen und erst bei Tagesanbruch wieder geöffnet. Verbotenerweise schleichen sich Lukan und Cally raus, um sich auf die Suche nach ihrem Bruder zu machen. Was sie dann entdecken lässt sie alles in Frage stellen, woran sie bisher geglaubt haben.

Eigene Meinung
Die Protagonisten haben mir echt gut gefallen. Man kann sich super in Cally hineinversetzen, etwas gestört haben mich einzig die kursiv gedruckten Gedanken. Die waren echt befremdlich zu lesen.

Die Handlung ist nicht neu und somit etwas vorhersehbar, konnte mich aber dennoch das ein, oder andere Mal überraschen. Die Liebesgeschichte fand ich keineswegs zu schnell, da die beiden sich ja schon getroffen haben, bevor wir als Leser dazu kommen und sie somit schon etwas weiter sind.

Insgesamt hätte ich nicht gedacht, dass mich dieses Jugendbuch so sehr fesseln würde. Es war durchweg spannend und hatte keine unnötigen Längen. Ich bin echt positiv überrascht und hoffe, dass sich das noch über die nächsten zwei Bände ziehen wird.

Fazit

Ein schöner Auftakt einer Trilogie, die nicht nur etwas für das jüngere Publikum ist.


4/5 Sterne

Danke an Piper für das Rezensionsexemplar!

Donnerstag, 16. November 2017

[Rezept] Hack - Spitzkohl - Topf

Guten Morgen ihr lieben :)
Ich habe wieder ein Winterrezept für euch. Spitzkohleintopf!
Spitzkohl muss man einfach lieben. Total vielseitig und einfach unwahrscheinlich lecker!!
Dieser Eintopf gehört einfach zu meinen absoluten Winterlieblingsrezepten. Er ist einfach, schnell gemacht und vor allem gut gewürzt! Wer es nicht so würzig mag, kann das gerne anpassen, aber genau dafür ist dann auch der Joghurt da, der dazu gereicht wird. Seine milde harmonisiert perfekt mit dem kräftigen Eintopf :)
Falls man nicht alle Gewürze zu Hause hat keine Angst, der Eintopf schmeckt trotzdem. Vorausgesetzt ihr macht Kreuzkümmel dran, der muss meiner Meinung nach UNBEDINGT! Und Knoblauch natürlich... ohne Knoblauch geht nichts :-P  





Hack - Spitzkohl - Topf

Zutaten:
500 g Hack
1 Spitzkohl
1 Zwiebel
1 EL Tomatenmark
1 EL Harissa
3 Knoblauchzehen
350 ml Brühe
200 g Schmand
Garam Masala
Kreuzkümmel
Salz
Pfeffer
Chilipulver
Koriandersamen
Szechuanpfeffer
Kurkuma   

150 ml Joghurt
Kreuzkümmel
Salz 
  

Zubereitung:
Die Zwiebel würfeln und in einem großen Topf mit Öl glasig dünsten. Anschließend das Hack zugeben und krümmelig braten. Knoblauch hacken und gemeinsam mit Tomatenmark und Harissa (vorsicht scharf) ebenfalls dazu geben und 5 Minuten weiterbraten lassen.

Den Spitzkohl vierteln, den Strunk entfernen und in Streifen schneiden. Den Kohl ebenfalls in den Topf geben und weich dünsten.
Mit Brühe ablöschen und den Schmand dazu geben. Wenn es euch zu wenig Flüssigkeit sein sollte, könnt ihr auch noch Brühe zufügen.
Das ganze mindestens 15 Minuten köcheln lassen (auch hier gilt: je länger, desto besser) und mit den Gewürzen (natürlich haben wir die vorher gemahlen) abschmecken.

Für den Joghurt, der zum Eintopf gereicht wird, einfach in einer Schüssel den Joghurt und den gemahlenen Kreuzkümmel mischen und mit Salz abschmecken. 



[Rezension] ColourLess - Beatrice Jacoby


Titel: ColourLess
Autor: Beatrice Jacoby
Seiten: 608
Verlag: Feelings
Erscheinungsdatum: 02. November 2017
Buchreihe: nein









Inhalt
Durch Zufall treffen Sander und Kalla aufeinander und verbringen mehr und mehr Zeit miteinander, obwohl Sander einen viel höheren Stand hat als Kalla. Gemeinsam bauen sie ein Netzwerk aus Freunden auf, bis etwas undenkbares geschieht und sie sich in einer Welt voller Farbenblindheit fragen, ob es nicht noch viel mehr gibt.

Eigene Meinung

Der Schreibstil von Beatrice Jacoby konnte mich nicht fesseln. Ich habe mich Seite für Seite durch das Buch gequält und wurde bis zum Ende hin nicht damit warm.

Die Geschichte hat durchaus Potential, doch leider war es nicht gut genug umgesetzt. Einmal der oben erwähnte Schreibstil und dann fängt die Geschichte so unglaublich langsam an, dass ich mich erst recht zwingen musste weiterzulesen.Nach fast einem Drittel geht es erst signifikant um das Problem der Farbenblindheit, das war mir echt zu spät.

Die Charaktere waren nur ok, nicht herausragend. Außer Kalla blieben alle größtenteils blass. Sander war mir echt nicht sympathisch, vor allem weil er sich lieber selber belügt und andere vor den Kopf stößt, als selber glücklich zu sein.

Das Ende war auch zu erwarten und konnte mich ebenfalls nicht begeistern. Auf Grund des Schreibstils wird es mein letztes Buch von Beatrice Jacoby gewesen sein.

Fazit

Ein gewöhnungsbedürftiger Schreibstil der einen das ganze Buch lang quält. Die Geschichte war auch nicht sonderlich gut umgesetzt.
Für mich war es leider nichts.


2/5 Sterne

Danke an Feelings und netgalley für das Rezensionsexemplar!

Mittwoch, 15. November 2017

[Rezension] Dark Wood - Thomas Finn


Titel: Dark Wood
Autor: Thomas Finn
Seiten: 464
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 01. August 2016
Buchreihe: nein








Inhalt
Sechs Kollegen kämpfen in einer neuen Show um die Rettung ihrer Firma. Sie müssen als Team Aufgaben lösen, um am Ende ein so hohes Preisgeld zu gewinnen, dass ihre Firme nicht mehr kurz vor dem Bankrott steht.
Die jetzige Lokation liegt mitten im Wald, mehrere Tagesmärsche vom nächsten Dorf entfernt. Als die neuen sechs im Wald alleine gelassen werden, scheint noch alles in bester Ordnung. Bis sie die erste Aufgabe erfüllt haben und sich danach keiner der Filmleute mehr meldet...


Eigene Meinung

Die Charaktere sind echt gut gelungen und man schwankt mit dem Sympathisieren je mehr man über die einzelnen Personen erfährt. Erzählt wird aus verschiedenen Sichten, meistens jedoch aus der von Dagmar, die auch das Mauerblümchen der Gruppe ist.

Das Szenario, dass sie in drei Tagen mehrere unbekannte Aufgaben erfüllen müssen, fand ich sehr gut. Erinnert es doch an die heutigen Sendungen im Fernsehen und lässt sehr viel Raum für das weitere Geschehen. Nach und nach wurde die Spannung geschürt. Kleine eingestreute Schatten, brechende Äste, obwohl keiner in der Nähe sein sollte und, und, und.

Ein Buch, genau nach meinem Geschmack. Sehr viel Spannung und vor allem Grusel. Selbst die Erklärung am Ende ist stimmig. Zwar hat es mich nicht groß überrascht, da ich zwischendurch schon einen Verdachte hatte, aber es hat trotzdem großen Spaß gemacht.
Oft ist es ja so, dass man in Horrorbüchern keine richtige Erklärung bekommt, es ist dann einfach so passiert und keiner weiß warum. Das ist hier anders.     

Fazit

Ein Buch, das nur so vor Spannung strotzt und mit einem tollen Ende, das noch einmal eine Überraschung in petto hat.


5/5 Sterne

Freitag, 10. November 2017

[Rezension] Der Weihnachtswald - Angelika Schwarzhuber


Titel: Der Weihnachtswald
Autor: Angelika Schwarzhuber
Seiten: 416
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 18. September 2017
Buchreihe: nein








Inhalt
Eva ist wie jedes Jahr bei ihrer Oma Anna zur Weihnachtsfeier im Familienanwesen eingeladen. Zu ihrem Verdruss feiern dieses Jahr auch noch ihr Jugendfreund Philipp und das Waisenkind Antonie mit. Eva ist kurz davor wieder abzureisen, hat ihre Oma ihr doch versprochen keine Waisenkinder mehr einzuladen. 
Als Antonie wegläuft und Philipp und Eva sich im Schneesturm auf die Suche machen, landen sie plötzlich in der Vergangenheit und treffen auf Evas Vorfahren.

Eigene Meinung

Die Charaktere sind sehr liebenswürdig, bis auf Eva. Mit ihr wurde ich einfach nicht warm. Am Ende kam ich etwas besser mit ihr klar, auch wenn ihre Wandlung etwas schnell ging und nicht ganz glaubwürdig rüber kam.

Der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Es ließ sich zwar leicht lesen, aber ich bin immer wieder über Formulierungen und Satzstellungen gestolpert. Es war, als würde man ein Erstlingswerk lesen und wirkte ziemlich gestelzt und unbeholfen. Mir hat es dann sofort weniger Spaß gemacht das Buch zu lesen, da es für mich kein rundes Gesamtbild ergeben hat.

Die Geschichte ist im Ganzen betrachtet schön, aber nicht außergewöhnlich und schon gar nicht überraschend. Am Anfang war mir schon klar, wie es enden wird und auch das, was zwischendurch alles passiert, war sehr vorhersehbar. Es gab keine Spannung, oder Wendungen. Sehr gradlinig.
Trotzdem nett zu lesen zur Weihnachtszeit und auch die Tradition mit den Weihnachtsbäumen, die immer wieder aufgegriffen wird, war schön. Mehr aber auch nicht.  

Fazit

Wenn man keine großen Ansprüche an den Schriebstil und die Vorhersehbarkeit der Geschichte hat, ist es eine schöne Lektüre - besonders eingekuschelt in eine Decke, mit einer heißen Tasse Tee!


3/5 Sterne

Danke an Blanvalet und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!