Mittwoch, 17. Juli 2019

[Rezension] Queen of Air and Darkness 03 - Cassandra Clare


Titel: Die dunklen Mächte 3 - Queen of Air and Darkness
Autor: Cassandra Clare
Seiten: 1024
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 24. Juni 2019
Buchreihe: ja










Inhalt 
Julian und Emma suchen verzweifelt einen Weg, wie sie als Parabatai und Liebende ihr Glück finden können. Durch die Feenkönigin bekommen sie einen entscheidenden Hinweis und entdecken ein dunkles Geheimnis, das besser in Vergessenheit geblieben wäre.

Eigene Meinung

Die neuste Trilogie von Cassandra Clare ist zu Ende gegangen und wie immer ein Pageturner durch und durch. Man sollte diese Trilogie allerdings nur lesen, wenn man die anderen Reihen auch kennt. Ansonsten machen die ganzen Anspielungen keinen Spaß, da man sie nicht versteht und außerdem würde einem der komplette Hintergrund zu dieser Welt ebenfalls fehlen.

Die Charaktere sind einfach grandios und fast alle Geschichten finden ein schönes bzw. zufriedenstellendes Ende. Diejenigen, die noch offen sind, werden hoffentlich in den nächsten Bänden behandelt.

Mir hat das Ende einfach super gut gefallen, vor allem weil vieles auch so unerwartet war. Gerade zum Ende des Buches sind viele Dinge geschehen, mit denen man absolut nicht gerechnet hätte und die die Schattenjägerwelt völlig auf den Kopf stellen. Der abschließende Epilog macht Hoffnung darauf, dass wir uns mit dieser Trilogie nicht entgültig von dieser epischen Welt verabschiedet haben.

Unglaublich, was Cassandra Clare da für ein Universum erschaffen hat. Mit jeder Trilogie bangt man, ob sie wirklich noch so gut ist, oder ob die Luft jetzt raus ist. Doch jedes mal wird man wieder mit einer unglaublich schönen und alle bisherigen Bände umfassenden Geschichte belohnt.

Das ist es auch, das ich an ihren Bänden so liebe. Sie spielen alle in der gleichen Weltm zwar zu unterschiedlichen Zeiten, aber es wird immer Bezug auf altbekannte Charaktere genommen und oft tauchen sie auch selber auf. Und jedesmal wenn man denkt, dass man die neuen Protagonisten bestimmt nicht so sehr ins Herz schließen kann, wie die der letzten Reihe, wird man eines besseren belehrt.

Fazit

Ich kann Cassandra Clares Bücher wirklich jedem Fantasy-Fan wärmstens empfehlen, aber denkt dran:
Fangt mit "City of Bones" an :)

5/5 Sterne

Mittwoch, 3. Juli 2019

[Rezension] Das Labyrinth des Faun - Cornelia Funke


Titel: Das Labyrinth des Fauns
Autor: Claudia Funke
Seiten: 320

Verlag: Fischer
Erscheinungsdatum: 02. Juli 2019
Buchreihe: nein








Inhalt
Ofelia zieht mit ihrer hoch schwangeren Mutter nach Spanien zu ihrem neuen Stiefvater. Der interessiert sich jedoch weder für Ofelia, noch für ihre Mutter und hofft einzig und allein auf einen Sohn, dem er die Kunst des Kriegführens beibringen kann.
In dieser lieblosen Umgebung findet der Faun Ofelia und trägt ihr auf drei Prüfungen zu lösen, damit sie in ihr eigentliches zu Hause darf:
Ein Reich unter der Erde, dessen lang verlorene Prinzessin sie ist. 


Eigene Meinung
Cornelia Funke hat mit "Das Labyrinth des Fauns" das Buch zum Film "Pans Labyrinth" geschrieben. Obwohl es schon etwas her ist, dass ich den Film gesehen habe, schien mir das Buch doch sehr gelungen.

Es ist ein sehr kindliches Buch, was man auch daran merkt, wie das Kriegsthema in die Geschichte eingearbeitet ist. Ofelia wandelt alles in Märchen um, ob es nur in ihrer Fantasie oder wirklich geschieht, sei dahin gestellt. Aber das macht es einfacher und "harmloser". Nur in den Kapiteln, in denen Ofelia die Dinge nicht selber erlebt, sondern es um die Haushälterin Mercedes geht, sind schonungslos. Daher sollte man auch mit Vorsicht an das Buch gehen. Trotz des Covers und der Kurzbeschreibung ist es sicher nicht für Kinder geeignet.

Trotzdem finde ich, dass alles ein sehr harmonisches Ganzes ergibt. Cornelia Funke versteht es, Märchen mit Realität geschickt zu vermischen. So gibt es immer wieder einzelne Kapitel, in denen es um Märchen geht. Märchen, in denen Figuren aus Ofelias Fantasie vorkommen und am Ende wird alles zu einem großen Märchen zusammengefügt.
Beides fesselt einen so sehr, dass ich das Buch in wenigen Stunden durchgelesen hatte.

Fazit

Ein sehr gelungenes Buch zum Film. Sehr märchenhaft, aber auch genau so böse.
4/5 Sterne

Danke an Fischer und netgalley für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 2. Juli 2019

[Rezension] Schattenchronik 01 - Andreas Suchanek


Titel: Schattenchronik 01 - Das Erbe der Macht
Autor: Andreas Suchanek
Seiten: 334
Verlag: Greenlight Press
Erscheinungsdatum: 16. November 2016
Buchreihe: ja










Inhalt
Magier und Menschen wurden vor Jahrhunderten vom Wall getrennt. Durch ihn ahnen die Menschen nicht, dass sie von Magie umgeben sind. Die Magier wiederum versuchen verzweifelt das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse zu erhalten. Alexander Kent ist eigentlich ein ganz normaler Mensch, bis er eines Tages von einem Sigil auerkoren wird und sich als Neuling in der Welt der Magier wieder findet... mitten in einem Jahrhunderte alten Kampf.  

Eigene Meinung
Endlose zähe Stunden habe ich an dem Buch gelesen und endlich bin ich fertig!
Mir hat diese Mischung aus "Harry Potter" und "Chroniken der Unterwelt" überhaupt nicht gefallen. Es war viel zu gewollt, um auch nur annähernd Lesegenuss aufkommen zu lassen.
 
Von den Charakteren gibt es viel zu viele und keiner wird stark genug beleuchtet, als dass man sich mit ihm hätte identifizieren können. Zudem war mir Alex auch sehr unsympathisch. Seine Partnerin Jen konnte bei mir jedoch auch nicht punkten. Und das ständige Gekabbel der beiden sollte wahrscheinlich süß wirken und irgendwann in freundschaftliches Necken umschlagen, doch mich hat es nur zum Augen verdrehen gebracht. Auch hier war alles ein bisschen too much.

Die Magie und alles was dazu gehört wird teilweise nur ungenügend erklärt, was mich sehr frustriert hat. Aber genau wie mit allem anderen war auch das wieder zu viel. Wir haben Schattenjäger-Magie, Zauberstäbe wie in Harry Potter und, und, und... von allem natürlich nur das Beste.

Es war viel zu vollgepackt. Die Spannung hörte gar nicht mehr auf und führte dazu, dass ich mich extrem gelangweilt habe. Man bekommt ein wahnsinns Ereignis nach dem anderen um die Ohren gehauen. Totale Reizüberflutung.

Fazit
Leider konnte mich der erste Band bzw. die ersten drei sollte ich wohl sagen, von der Schattenchronik überhaupt nicht packen. Selten habe ich mich so sehr durch ein Buch gequält. Schade, weniger ist manchmal mehr. Potential hätte die Geschichte auf jeden Fall gehabt.


2/5 Sterne

Danke an Greenlight Press und netgalley für das Rezensionsexemplar!

[Lesestatistik] Juni 2019


Neuzugänge:
1. Queen of Air and Darkness 03 - Cassandra Clare
2. Nur in dich verliebt - Paige Toon
         


Gelesen:
1. The Couple - Araminta Hall 416 Seiten
2. Atlantia - Ally Condie 416 Seiten
3. Die Schriftenhändlerin - Brenda Vantrease 608 Seiten
4. Zerbrechlich - Jodi Picoult 624 Seiten
5. Die Tyrannei des Schmetterlings - Frank Schätzing 736 Seiten
  


Insgesamt:
Erhalten: 2 
Gelesen: 5
Seiten: 2800 (93 Seiten pro Tag)

Top:
"Zerbrechlich" von Jodi Picoult hat mich durch das Gleichgewicht auf der Pro und Contra Seite sehr gefallen.

Selection 3

Flop:
"Die Schrifthändlerin" war mir einfach viel zu zäh.


Selection 3

[Rezension] Zerbrechlich - Jodi Picoult


Titel: Zerbrechlich
Autor: Jodi Picoult
Originaltitel: Handle with Care
Seiten: 624

Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 25. September 2010
Buchreihe: nein








Inhalt
Charlotte und Sams Tochter Willow leidet unter der Glasknochenkrankheit. Sie haben ein anstrengendes, aber glückliches Familienleben. Bis Charlotte beschließt für Willows Behandlung zu klagen. Das bedeutet aber auch, dass sie aussagen muss, dass ihre Tochter besser nie geboren worden wäre. Kann eine Familie so etwas aushalten, oder wird sie daran zerbrechen; wie Willows Knochen?

Eigene Meinung
Geschrieben ist das Buch aus vielen verschiedenen Sichten, was auch gut so ist, denn so bekommt man einen kompletten Eindruck davon, was die Beweggründe jedes einzelnen und seine Gefühle dabei sind. auch für jene die im Laufe der Geschichte unsympathischer werden, hat man so mehr Verständnis.

Es tat richtig weh zu sehen, wie durch die Klage alles zu Bruch geht. Alle leiden unterschiedlich und sehen sich im Recht. Und dennoch würde am liebsten jeder die Zeit zurückdrehen.

Jodi Picoult hat einen umfassenden Einblick in das Leben mit einem behinderten Kind gegeben. Wie verändert sich die Beziehung der Eltern zueinander, zum gesunden Kind, oder zu Freunden? Wo muss man zurückstecken und wo wird es unfair? Wie fühlt man sich, wenn man als Schwester immer hinten anstehen muss?
Und sie führt gute Argumente für und gegen die Abtreibung behinderter Babys an. Ein gewagter, aber meiner Meinung nach gelungener Spagat bei einem so schwierigen Thema.

Willow und ihre Familie haben mir das Herz gebrochen. Es war schön und zugleich unglaublich traurig ein Teil ihrer Geschichte zu sein. Vor allem am Ende wird einem noch einmal der Boden unter den Füßen weggerissen. Allerdings hat mich das zweigeteilt. Man hätte es auch gerne vorher enden lassen können, statt noch einmal wie erzwungen auf die Tränendrüse zu drücken.

Fazit

Ein tolles Buch, das einem wirklich das Herz zerreißt. Jodi Picoult hat eine schöne Balance geschaffen in der Debatte, ob behinderte Kinder abgetrieben werden dürfen, oder nicht.

4/5 Sterne

Montag, 17. Juni 2019

[Rezension] Die Schriftenhändlerin - Brenda Vantrease


Titel: Die Schriftenhändlerin
Autor: Brenda Vantrease
Seiten: 608

Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 15. April 2019
Buchreihe: ja








Inhalt
Die Schreiberin Anna flieht vor der Inquisition aus ihrer Heimatstadt nach Frankreich. Dort trifft sie auf den Kaufmann Gabriel, dem sie schnell ihr Herz schenkt. Gabriel jedoch ist ein Priester, der geschickt wurde, um Ketzer ausfindig zu machen. Gabriel seinerseits fängt auf Grund seiner Gefühle zu Anna an, an seinem Glauben zu zweifeln.
Hat diese junge Liebe in diesen schweren Zeiten überhaupt eine Chance?
 
Eigene Meinung

Normalerweise lese ich keine historischen Romane, der Klappentext hat mich jedoch neugierig gemacht und mich davon überzeugt, es doch noch einmal zu versuchen. Leider fand ich den Einstieg extrem schwer und auch alles danach hat sich sehr gezogen und war stellenweise echt trocken.

Es war wirklich interessant zu lesen, wie schwer das Leben damals war und wie schnell man auf die Abschussliste der Kirche geraten konnte. Das war aber auch schon alles. Gabriel und Anna sind wirklich selten zusammen anzutreffen, was es mir dann wieder schwer gemacht hat, ihnen ihre Gefühle füreinander abzukaufen.

Auch habe ich gehofft, dass Annas Part in Frankreich viel mehr Raum einnehmen würde, so wie es nach dem Klappentext anzunehmen war. Diese Episode ist jedoch recht kurz.

Dass "die Schriftenhändlerin" der zweite Teil einer Reihe ist, habe ich erst später erfahren. Allerdings kann man das Buch auch gut ohne das Vorwissen aus Band eins lesen. An ein, oder zwei Stellen beziehen sich die Figuren auf Geschehnisse aus Band eins, aber der Rest erschließt sich von selber. Es ist also eher eine eigene Geschichte, mit ein wenig Bezug auf vorherige Ereignisse, die zudem Jahrzehnte vorher passiert sind.

Fazit

Liebhaber historischer Romane werden an dem Buch sicherlich ihre Freude haben. Für mich war das leider nichts.

2/5 Sterne

Danke an Blanvalet und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Donnerstag, 13. Juni 2019

[Rezension] Atlantia - Ally Condie


Titel: Atlantia
Autor: Ally Condie
Seiten: 416
Verlag: Fischer FJB
Erscheinungsdatum: 11. Februar 2015
Buchreihe: nein








Inhalt
Jedes Jahr müssen sich die Jugendlichen in Atlantia entscheiden: Wollen sie ein neues Leben im Oben beginnen und sich für die Menschen im Unten aufopfern, oder wollen sie weiter das privilegierte Leben im Unten genießen?
Dieses Jahr sind Bay und Rio an der Reihe. Doch obwohl sie eine Abmachung hatten, kommt es anders als geplant und die Schwestern werden für immer getrennt.
 
Eigene Meinung

Anfangs begleiten wir Rio in ihrem Alltag in Atlantia und lernen dabei die Unterwasserstadt kennen. Nach und nach erfahren wir, was es mit den Sirenen und vor allem der Trennung in Oben und Unten auf sich hat.

Ich fand es durchweg spannend und habe riesigen Spaß beim Lesen gehabt. Es war etwas komplett anderes als die "Selection"-Reihe und dennoch toll, vor allem weil der Fokus nicht auf der Liebe liegt.

Am Ende ging es mir ein bisschen zu schnell, da hätte man das Geschehen ruhig noch ein paar Seiten ausdehnen können. Außerdem gab es zu einigen Dingen viel zu wenig Erklärungen. Aber mit dem Schluß an sich bin ich zufrieden.

Fazit

Atlantia ist ein toller Einzelband, der seinen Fokus eher auf die Menschen und ihre Geschichte, als auf die romantische Liebesbeziehung legt.

4/5 Sterne

Mittwoch, 5. Juni 2019

[Rezension] The Couple - Araminta Hall


Titel: The Couple
Autor: Araminta Hall
Seiten: 416

Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 13. Mai 2019
Buchreihe: nein








Inhalt
Mike und Verity haben in ihrer Beziehung ein Spiel gespielt, in das niemand eingeweiht war. Das Spiel hieß Crave und gerät nun völlig außer Kontrolle. Denn Verity hat geheiratet und Mike sieht es als große neue Herausforderung, Verity aus dieser Ehe zu befreien. Doch, will sie das überhaupt?

Eigene Meinung
Zuerst einmal fand ich es sehr erfrischend einen Thriller mal aus der Sicht des Psychopathen zu lesen. Denn als nichts anderes wird Mike hier dargestellt. Seine Gedankengänge waren unglaublich gut nachvollziehbar. Vor allem wie es dazu kommen konnte, dass er oft die falschen bzw. für ihn richtigen Schlüsse zieht. Man bringt auch ein gewisses Verständnis ihm gegenüber auf. Zwar ist das was er tut falsch, doch man versteht besser, warum er das macht.

Es ist total krank und trotzdem hat man Verständnis und Mitgefühl für Mike. Ab der Mitte wurde es mir jedoch etwas zu viel. Es kam nichts neues dazu und die Gerichtsverhandlung am Schluss hat sich für meinen Geschmack einfach zu lange gezogen.

Obwohl man meint, dass man alles durchschaut hat, bleibt bis zum Schluss unklar, ob die große Wendung noch kommt. Man darf gespannt bleiben.

Fazit

Nett für zwischendurch und wirklich mal etwas anderes. Allerdings ab 3/4 etwas zäh.

3/5 Sterne

Danke an Heyne und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 4. Juni 2019

[Lesestatistik] Mai 2019


Neuzugänge:
1. Tief im Wald - Peternelle van Arsdale
2. The Couple - Araminta Hall
3. Die Schriftenhändlerin - Brenda Vantrease
         


Gelesen:
1. Dark Palace 02 - Vic James 496 Seiten
2. Everless 02 - Sara Holland 368 Seiten
3. Tief im Wald - Peternelle van Arsdale 384 Seiten
4. Die perfekte Lüge - Michelle Sacks 384 Seiten
5. Das Haus der Verlassenen - Emily Gunnis 400 Seiten
  


Insgesamt:
Erhalten: 3 
Gelesen: 5
Seiten: 2032 (66 Seiten pro Tag)

Top:
"Die perfekte Lüge" von Michelle Sacks hat mich auf Grund der vielen Wendungen und Überraschungen sehr überzeugt!

Selection 3

Flop:
"Tief im Wald" ist zwar kein kompletter Flop, jedoch hat es mich einfach nicht richtig packen können, was zum Teil der Protagonistin geschuldet ist.


Selection 3

Mittwoch, 29. Mai 2019

[Rezension] Das Haus der Verlassenen - Emily Gunnis


Titel: Das Haus der Verlassenen
Autor: Emily Gunnis
Seiten: 400

Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 18. März 2019
Buchreihe: nein








Inhalt
Sam stößt bei ihrer Großmutter auf alte Briefe einer gewissen Ivy, die ihren Geliebten anfleht, sie und ihr Baby aus einem Mutter-Kind-Haus zu holen. als Sam beginnt Nachforschungen anzustellen, stößt sie auf die schrecklichen Verbrechen, die damals vertuscht wurden. Und je tiefer sie gräbt, desto persönlicher wird es. 

Eigene Meinung
Man wird von Anfang an von der Geschichte mitgerissen und auch später reißt der Spannungsbogen nicht ab. Geschickt wird zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her gesprungen. Mal erfahren wir, was in Ivys Briefen steht, mal begleiten wir die Ivy von damals selber und erfahren, was sie und andere schreckliches erlebt haben.

Die vielen Perspektiv- und Zeitwechsel haben der Geschichte total viel gegeben. Als Leser wurde man immer hungriger darauf zu erfahren, was damals geschehen ist und wie Sam und ihre Großmutter da reinpassen.

Zwar ist die Geschichte fiktiv, doch so oder so ähnlich ging es damals wirklich in den Heimen zu. Wer zu zart besaitet ist, sollte die Finger von dem Buch lassen.

Zum Ende hin wurde es sogar noch ein richtiger Krimi, wobei mir das stellenweise schon zu sehr an den Haaren herbeigezogen war.

Fazit

Ansonsten hat es mir aber sehr gut gefallen und allein auf Grund der vielen Perspektivwechsel lohnt es sich "Das Haus der Verlassenen" zu lesen.

4/5 Sterne

Danke an Heyne und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

[Rezension] Die perfekte Lüge - Michelle Sacks


Titel: Die perfekte Lüge
Autor: Michelle Sacks
Seiten: 384

Verlag: btb
Erscheinungsdatum: 08. April 2019
Buchreihe: nein








Inhalt
Merry hat das perfekte Leben. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in einem idyllischen Reservat in Schweden. Doch es ist nicht alles wie es scheint. Als ihre Freundin Frank zu Besuch kommt, bekommt Merrys Fassade Risse.

Eigene Meinung

Das Buch ist aus drei Sichten geschrieben. Sams, Merrys und schließlich auch Franks. Der Schreibstil ist sehr ungewöhnlich und hat durch den knappen Erzählstil extrem gefesselt.


Anfangs scheint noch alles perfekt und man hat nur ein leichtes Unruhe Gefühl. Doch mit jedem Kapitel kommen neue Dinge ans Licht, die die Sicht auf Merry und ihr Leben drastisch verschieben. Als dann schließlich auch Frank auf der Bildfläche auftaucht, entwickelt es sich sehr rasant zu einem kleinen Psychothriller.

Es gibt total viele Wendungen und Überraschungen, die einen die eigene Theorie darüber, was passiert sein könnte, immer wieder überdenken lassen.

Ich weiß gar nciht, was ich noch sagen soll. Das Buch hat mich total begeistert. Je nach dem was man wieder für neue Erkenntnisse gewonnen hat sympathisiert man mehr mit dem einen und ein anderes Mal mehr mit dem anderen Protagonisten. Und am Ende kommt es doch ganz anders, als man gedacht hat.

Fazit
Ein verstörender Ausflug in die Abgründe der menschlichen Psyche.


5/5 Sterne

Danke an btb und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Montag, 27. Mai 2019

[Rezension] Tief im Wald - Peternelle van Arsdale


Titel: Tief im Wald
Autor: Peternelle van Arsdale
Seiten: 384

Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 13. Mai 2019
Buchreihe: nein








Inhalt
Die Seelenesserinnen haben alle Erwachsenen aus Alys Dorf getötet und nur die Kinder zurück gelassen. Diese suchen Zuflucht im nächsten Dorf, nicht nur aus Angst vor den Seelenesserinnen, sondern auch vor der Bestie, die im Wald haust.
Doch je älter Alys wird, desto mehr merkt sie, dass sie mit den Seelenesserinnen verbunden ist. Eines Tages macht sie sich auf in den verbotenen Wald auf der Suche nach der Wahrheit.
 
Eigene Meinung

Ich weiß nicht so recht, was ich von dem Buch halten soll. Anfangs begleiten wir die Seelenesserinnen und erfahren, wie sie zu dem geworden sind, was sie jetzt sind. Leider passiert danach nichts mehr, dabei fand ich gerade diesen Handlungsstrang sehr interessant.

Stattdessen begleiten wir nur noch Alys. Zuerst war es noch spannend, doch dann macht sich Alys auf die Suche danach wer sie wirklich ist und ab da fand ich es nur noch öde. Es war nicht mehr spannend, eher komisch philosophisch und schließlich lief es auch ruck zuck aufs Ende zu.

Ich habe eine andere Geschichte bekommen, als ich nach dem Klappentext erwartet habe. Es wurde einfach zu abgedreht am Ende und die Spannung hat gänzlich gefehlt. Vielleicht lag es auch daran, dass Alys sowieso nie Angst hat und ihr irgendwie immer alles gelingt.

Fazit

Es ist okay, aber man verpasst auch nichts, wenn man das Buch nicht liest. Ab der Mitte habe ich es nur noch gelangweilt runtergelesen und war froh, als es vorbei war.

3/5 Sterne

Danke an Heyne und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!