Freitag, 6. Dezember 2019

[Rezension] Die Seiten der Welt 01 - Kai Meyer


Titel: Die Seiten der Welt 01
Autor: Kai Meyer
Seiten: 576

Verlag: Fischer FJB
Erscheinungsdatum: 24. August 2017
Buchreihe: ja









Inhalt
Furia wartet sehnsüchtig auf ihr Seelenbuch. Als Bibliomantin ist sie erst dann vollständig und kann auf alle ihre Kräfte zurückgreifen. Und genau diese braucht sie auch, um ihre Familie vor dem Feind zu schützen, vor dem sie sich schon viel zu lange verstecken.

Eigene Meinung
Oh mein Gott, warum habe ich das Buch nicht schon früher gelesen!? Das perfekte Buch für die bibliophilen unter uns.
Unter Furias Haus gibt es eine riesige, magische Bibliothek, allein die ist es schon wert, das Buch zu lesen. Allerdings habe ich so im Nachhinein gehofft, dass die Geschichte etwas mehr in dieser Bibliothek spielt. Aber vielleicht kommt das noch.

Die Figuren sind allesamt unglaublich liebevoll gestaltet und ehe man es sich versieht, ist man mittendrin in der Geschichte und fühlt mit jedem einzelnen mit.

Kai Meyer hat eine absolut phantastische und von vorne bis hinten magische Bücherwelt erschaffen. Ich bin restlos begeistert. Zwar könnte man nach dem ersten Band aufhören, denn er ist mehr oder weniger abgeschlossen, aber ich habe alle so sehr ins Herz geschlossen und mich total in diese Welt verliebt, dass ich nicht drum rum komme, mir die nächsten zwei Bände ebenfalls zuzulegen.

Fazit

Dieses Buch darf in keinem Bücherfan-Buchregal fehlen!

5/5 Sterne

[Rezension] Der Tag an dem Hope verschwand - Claire North


Titel: Der Tag an dem Hope verschwand
Autor: Claire North
Seiten: 640

Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 26. Oktober 2017
Buchreihe: nein









Inhalt
Mit 16 merkt Hope, dass ihre Umwelt sie nach und nach vergisst. Als dann auch noch ihre einzige Freundin tot aufgefunden wird, stellt sie Nachforschungen an und geht dem Geheimnis ihres Vergessenwerdens auf den Grund.

Eigene Meinung
Ich habe das Hörbuch gehört und nicht das Buch gelesen. Julia Nachtmann hat sehr angenehm gelesen und man konnte gut folgen.

Die Geschichte ist stellenweise sehr philosophisch, mir teilweise zu sehr. Außerdem wird ziemlich viel, scheinbar nebensächliches, bis ins kleinste Detail erklärt. Mir hat es das Buch sehr langatmig gemacht. Es waren einfach zu viele und zu lange Ausschweifungen.

Außerdem lässt es mich jetzt etwas ratlos zurück. Wo war der Sinn des Ganzen? Ich hatte gehofft, dass es etwas befriedigender endet.

Fazit

Vielleicht ist es angenehmer das Buch zu lesen, als das Hörbuch zu hören. Hätte ich auf den langen Straßen von Namibia besseres zu tun gehabt, hätte ich es nicht bis zum Ende gehört.

3/5 Sterne

Dienstag, 3. Dezember 2019

[Rezension] Draussen - Volker Klüpfel und Michael Kobr


Titel: Draussen
Autor: Volker Klüpfel und Michael Kobr
Seiten: 384

Verlag: Ullstein
Erscheinungsdatum: 19. November 2019
Buchreihe: nein









Inhalt
Cayenne und ihr Bruder Joshua sind mit ihrem Beschützer Stephan auf der Flucht. Dabei verstecken sie sich schon jahrelang im Wald und trainieren für den Ernstfall. Sowohl für den Kampf, als auch für das Überleben in der Wildnis hat Stephan die beiden vorbereitet.
Keiner der Kinder glaubt, dass dieser Fall eintreten wird. Als Cayenne jedoch angegriffen wird wissen sie, dass der Tag, auf den sie sich all die Jahre vorbereitet haben, gekommen ist. 

Eigene Meinung
Nach dem Klappentext habe ich einen ganz anderen Thriller erwartet. Ich dachte, wir begleiten die drei bei ihrem täglichen Training im Wald und später bei der Flucht vor dem Angreifer. Doch plötzlich finde ich mich mitten unter Lobbyisten und Politikern wieder und es wird heiß über Energie diskutiert. Wie bitte??
Seite um Seite wird über dieses oder jenes diskutiert. Interessiert mich nicht die Bohne und scheinbar war das alles auch nur dafür da, dass wir ein schlechtes Bild von Wagner bekommen. Danke... das hätte man auch anders machen können. Diese Passagen fand ich echt ätzend.


Über die kursiv geschriebenen Kapitel lässt sich streiten. Hier erzählt ein Söldner von seinen Erfahrungen bei der Fremdenlegion. Nach und nach kann man sich erschließen, wie diese Geschichte wohl mit dem Rest zusammenpasst. Dafür muss man leider auch nicht Sherlock Holmes sein.

Stephan war mir von Anfang an nicht sympathisch und bleibt es leider auch. Immer wieder wird klar, dass er ein Geheimnis vor den Kindern hat. Cayenne und leider auch ich, haben irgendwann die Schnauze davon voll. Diese blöde Heimlichtuerei nervt, statt dass sie Neugier oder Spannung aufbaut.

Es ist offensichtlich, dass Stephan nicht der Vater der Kinder ist. Doch wie er zu den beiden gekommen ist, war auch das einzige, das mich halbwegs interessiert hat. Leider wird das erst ganz am Ende aufgedeckt (wenn man sich sowieso schon gut genug zusammengereimt hat, was damals geschehen ist), somit war es keine große Überraschung mehr.

Überhaupt handeln alle Figuren total unlogisch und auch die Beweggründe, warum es zu dieser oder jener Situation gekommen ist, sind nicht nachvollziehbar.

Angesiedelt ist es unter dem Genre "Polit-Thriller". Dafür ging es mir dann aber doch zu wenig um die Lobbyisten-Szene und wie der Staat da involviert ist. Zudem war es auch alles zu oberflächlich und ließ sich meiner Meinung nach nicht reibungslos in die restliche Handlung einfügen.

Zudem ist alles total schwammig und wirkt wie gewollt und nicht gekonnt. Alles mal anreißen und irgendwie am Ende hinhudeln. Der Schluss war dann auch viel zu theatralisch.

Fazit

Ich verstehe nicht ganz, was ich hier gelesen habe. Eine handvoll Survival, eine Prise Lobbyismus und zwei Kellen Gewalt - fertig ist der Politthriller? So einfach ist das leider nicht, wie man hier eindrucksvoll lesen kann.
Das wird mein erster und letzter Roman der beiden Autoren gewesen sein.

1/5 Sterne

Danke an Ullstein und Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

[Rezension] Im Schatten des Fuchses 01 - Julie Kagawa


Titel: Im Schatten des Fuchses 01
Autor: Julie Kagawa
Seiten: 480

Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 23. September 2019
Buchreihe: ja









Inhalt
Der Tempel, in dem Yumeko aufgewachsen ist, wurde von einem Dämon ausgelöscht. In letzter Sekunde konnte sie fliehen und muss nun eine geheime Schriftrolle in einen weit entfernten Tempel bringen. Ihr schließt sich Tatsumi der Schattenkrieger an und gemeinsam machen sie sich auf die lange Reise. Was er nicht weiß: Yumeko hat, wonach er sucht.

Eigene Meinung
Ich brauchte einige Zeit, bis ich mit der Geschichte warm wurde. Allerdings ging es von da an steil bergauf.
Die Charaktere sind einfach toll. Yumeko ist super sympathisch und bringt durch ihre naive Art viel Humor in die Geschichte. Tatsumi gefällt mir auch von Mal zu Mal mehr, da er Seite für Seite mehr auftaut. Den beiden schließen sich noch ein paar weitere Figuren an. Wer will ich nicht verraten, aber auch sie haben mir unglaublich gut gefallen!

Unterwegs treffen sie auf allerhand Gefahren und Stück für Stück nähern sie sich aneinander an. Aber das sooo langsam, dass es einfach perfekt ist.

Außerdem erfährt man immer mehr über das Land und darüber, was es mit den Schriftrollen auf sich hat. Diese sind nämlich so begehrt, dass im Hintergrund viele danach lechzen und die haben alle ihre eigenen Beweggründe. Diese Handlungen haben noch keine Auswirkungen auf Yumekos und Tatsumis Handlungsstrang, daher bin ich gespannt, wie später alles zusammen geführt wird.

Leider endet Band eins genau dann, wenn man mehr über Tatsumi erfahren soll. Er hat nämlich auch das ein oder andere gefährliche Geheimnis. Die Wendung am Ende ist so unglaublich, dass ich am liebsten sofort weitergelesen hätte. Es ist zum Fingernägelabkauen!

Fazit

Ich hätte es nicht gedacht, aber Seite um Seite gefiel mir "Im Schatten des Fuchses" immer besser, so dass ich jetzt drauf brenne, Band zwei zu lesen!

4/5 Sterne

Danke an Heyne und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Freitag, 29. November 2019

[Rezension] Sonnenblut - Michelle Natascha Weber


Titel: Sonnenblut
Autor: Michelle Natascha Weber
Seiten: 400

Verlag: Drachenmond
Erscheinungsdatum: 25. Juli 2017
Buchreihe: ja









Inhalt
Die Hexe Alysea trifft am Tag ihrer Hochzeit der Fluch von Seraphia. Das Silberband verbindet das Leben von ihr mit dem des Wandlers Dameo. Nun haben sie die Aufgabe, den Fluch der über Gamea liegt, zu brechen. Doch ihnen bleibt nicht viel Zeit, denn ihre Vorgänger haben nie bis zur Vollendung des Silberbandes überlebt.

Eigene Meinung
Ich habe mich unheimlich schwer damit getan, in einen guten Lesefluss zu kommen. Die Sprache war etwas holprig und vieles in dieser neuen Welt wurde nicht richtig erklärt, stattdessen wurde vom Leser erwartet, dass er sich alles selbst erschließt. Bis zu einem gewissen Grad ist das auch ok, aber hier blieb ich oft etwas zu ratlos zurück.

Die Protagonisten sind mir zu schnell eingelenkt:
Wandler und Hexen sind durch ihre Lebensweise voneinander getrennt. Hexen wachen am Tag, Wandler in der Nacht. Außerdem werden ihre Gebiete durch den Fluß getrennt. Zudem hassen sie sich abgrundtief.

Alysea und Dameo sind anfangs verzweifelt und ohnmächtig, aber sehr schnell wird das zu einem "Wir gegen den Rest der Welt.". Diese Entwicklung hätte ich mir etwas langsamer gewünscht.

Die Geschichte an sich hat mir richtig gut gefallen. Sehr mystisch und voller Magie und natürlich gibt es ein Geheimnis aufzudecken. Allerdings schlägt es nach ca. zwei Dritteln eine andere Richtung ein, als gedacht und alles kristallisierte sich zu einem zweiten Band heraus. Zwar mein Fehler, dass ich mich nicht gut genug informiert habe, aber es war auch nicht direkt ersichtlich, dass es sich hierbei um einen ersten Band handelt.

Fazit

Mich konnte die Romanze der beiden leider nicht überzeugen und die restliche Geschichte nicht so sehr fesseln, als dass ich mir Band zwei holen würde.

3/5 Sterne

Donnerstag, 28. November 2019

[Rezension] Vier Jahre - Carin Gerhardsen


Titel: Vier Jahre
Autor: Carin Gerhardsen
Seiten: 400

Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 04. November 2019
Buchreihe: nein









Inhalt
Vor vier Jahren gab es einen schrecklichen Unfall mit Todesfolge und Fahrerflucht.
Nun bekommt Sandra, die damals eine der Beteiligten war, einen Anruf auf dem Seelentelefon und leiht einer Frau ihr Ohr, die ihr Leben drastisch verändern wird. Denn durch diesen Anruf wird ein Stein ins Rollen gebracht, der alles was damals vergraben wurde, systematisch aufdeckt.


Eigene Meinung
Der Klappentext klingt sehr spannend und auch der Anfang war wirklich vielversprechend. Es hat einen sofort mitgerissen und ich war super gespannt, was sich wohl vor vier Jahren wirklich ereignet hat. Denn so einfach wie man am Anfang denkt, ist das alles gar nicht.

Beim Erzählen springen wir zwischen den beteiligten Personen und Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Zudem gibt es nach jedem größeren Abschnitt einen Zeitungsartikel, passend zu den Ereignissen. Das alles macht schon eine tolle Thrillerstimmung und Lust auf mehr.

Doch dann ab Mitte des Buches, ging es für mich bergab. Nach und nach wurde es immer abstruser und konstruierter. Alle hingen plötzlich zusammen und jeder hat damals eine entscheidende Rolle gespielt. Leider waren mir auch die Charaktere nicht sehr sympathisch. Allesamt handeln sie oft nicht nachvollziehbar und durchleben dann teilweise Wendungen, die für den Leser nicht verständlich sind. Man muss es dann einfach mit einer fadenscheinigen Begründung hinnehmen, dass sich gewisse Personen plötzlich um 180 Grad wenden.

Noch dazu kommen ein paar Logikfehler, die leider so offensichtlich waren, dass es mir immer weniger Spaß gemacht hat. Eine der Figuren scheint auch nur Mittel zum Zweck zu sein. Sie wird total unsympathisch dargestellt, stößt ihre Lieben immer wieder von sich, aus nicht nachvollziehbaren Gründen und wird am Ende einfach fallen gelassen.

Ich habe die ganze Zeit Vermutungen über den Täter gehabt. Diese waren so offensichtlich, dass ich auf eine Wendung am Ende gehofft habe. Die kam dann auch, machte in meinen Augen aber alles nur noch schlimmer und noch unlogischer.

Fazit

Es hat vielversprechend begonnen und wurde zum Ende hin immer schwächer. Man hätte so eine gute Geschichte aus der ganzen Sache machen können, aber hier wurde zu viel gewollt.

2/5 Sterne

Danke an Heyne und Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

Freitag, 22. November 2019

[Rezension] Alabasterball - Beatrix Gurian


Titel: Alabasterball
Autor: Beatrix Gurian
Seiten: 344
Verlag: Arena
Erscheinungsdatum: 23. September 2019
Buchreihe: nein










Inhalt 
Amy wird zum großen Alabasterball eingeladen. Der Gewinner bekommt seinen sehnlichsten Wunsch erfüllt. Doch ihre Schwester Sunny kommt ihr zuvor und stielt sich statt ihrer auf den Ball. Danach fehlt jede Spur von ihr. Also macht sich Amy auf die Suche und schleicht sich im folgenden Jahr auf den Ball, doch dort wird alles woran sie glaubt auf die Probe gestellt.

Eigene Meinung

Die Erzählung wechselt zwischen Gegenwart, als Amy bei der Vorbereitung auf den Alabasterball und der Vergangenheit, nachdem Sunny verschwunden ist. Das Szenario ist kein neues und versucht zu stark auf neu zu machen. Es gibt Magie, allerdings schwammig und wie zufällig eingeworfen. Auf mich wirkte das alles nicht wie ein gut ausgearbeitetes Konzept.

Die Figuren bleiben naiv und blass, vor allem Amy. Daran ändern auch die Gründe, die jeder einzelne hat, warum er den Ball gewinnen will und die man im Laufe des Buches erfährt, nichts. Eine herzzereißende Story alleine bringt mich einem Charakter noch nicht näher.

Für mich war die Geschichte zu unausgereift. Beatrix Gurian wollte eine tolle magische Geschichte mit etwas Liebe schreiben, doch mehr Seiten oder vielleicht ein zweiter Band wären hier förderlich gewesen, um das Ganze langsamer aufzubauen, so dass man richtig mitfiebert. So ist es einfach ein nettes Buch für nebenher.

Was mich tierisch gestört hat ist, dass Amy total oft stumm bleibt. Alle, wirklich ausnahmslos alle, reden am Essenstisch. Nur Amy ist die einzige, die kein Wort sagt. Nicht einmal, wenn sie angesprochen wird. Das war echt störend beim Lesen.
Zudem scheint sie manchmal echt schlaue und gute Schlüsse zu ziehen, nur um sich dann bei der nächsten Gelegenheit mit fadenscheinigen Erklärungen abspeisen zu lassen.

PS: Wäre Sunny meine Schwester gewesen, hätte ich sie dort versauern lassen, so wie sie sich verhält.

Fazit

Trotz meiner Kritik ist es eine nette Geschichte, ähnlich wie "Selection". Allerdings wohl eher für Heranwachsende, mir war es alles in allem zu anspruchslos.

3/5 Sterne

Donnerstag, 21. November 2019

[Rezension] Die Tyrannei des Schmetterlings - Frank Schätzing


Titel: Die Tyrannei des Schmetterlings
Autor: Frank Schätzing
Seiten: 736

Verlag: KiWi
Erscheinungsdatum: 24. April 2018
Buchreihe: nein









Inhalt
Die Ermittlungen um einen Leichenfund bei Kalifornien verlangen von Ermittler Luther alles ab. Sie führen ihn zu einem Forschungsunternehmen, welches im Geheimen an ziemlich verstörenden Dingen forscht. Dort stößt er auf unglaubliches, das ihn an seinem Verstand zweifeln lässt.

Eigene Meinung

Schätzings Roman entführt einen in die Welt der Computerforschung und über seine Grenzen hinaus. Er schafft völlig neue Welten, die einem den Atem rauben.

Entgegen vieler Leser hat mir "Die Tyrannei des Schmetterlings" erstaunlich gut gefallen! Manchmal viel es mir schwer zu folgen, da mir der wissenschaftliche Hintergrund fehlt, allerdings habe ich es mir bei weitem schlimmer vorgestellt.

Es entstand ein reger Lesefluss und es gab meines Erachtens kaum Längen in dem Buch.

Die Personen sind allesamt sympathisch und man kann sich gut in sie und die schwierige Situation hineinversetzen.

Bis man durchgeblickt hat worum es geht, war es teilweise etwas verwirrend, doch dann wird mit einem Schlag alles klar und es machte unheimlich Spaß in diese Welt einzutauchen. Am Ende war es mir dann nur etwas zu abgedreht und auch zu schnell vorbei. Da hätte ich mir gewünscht, dass es etwas mehr an der Realität und leichter verständlich ist.

Fazit
Ein Roman, der sich gut und verständlich mit der Forschung an künstlicher Intelligenz und ihren Folgen auseinander setzt. Ein Schinken mit angsteinflößender Länge angesichts des schwierigen Themas, dessen Seiten aber nur so dahin geflogen sind.

4/5 Sterne

Dienstag, 19. November 2019

[Rezension] Das Flüstern - Andreas Brandhorst


Titel: Das Flüstern
Autor: Andreas Brandhorst
Seiten: 464
Verlag: Piper
Erscheinungsdatum: 05. August 2019
Buchreihe: nein










Inhalt 
Als Kind überlebt Nick einen Autounfall, seine Eltern hingegen sind sofort tot. Scheinbar hat er einen Schutzengel, denn das ist nicht das letzte mal, dass er auf wundersame Weise überlebt. Und nachts hört er aus der Dunkelheit ein Flüstern...

Eigene Meinung

Zuerst habe ich laut aufgestöhnt als ich gesehen habe, wie das Buch geschrieben ist. Nick erzählt aus seiner Sicht, wie er alles als Kind erlebt und noch dazu ist er Autist. Dementsprechend anstrengend ist es anfangs im zu folgen. Das bessert sich aber mit der Zeit, hier ist durchhalten angesagt.

Die Geschichte nimmt einen ganz anderen Verlauf, als ich nach der Kurzbeschreibung vermutet habe. Allerdings wurde ich positiv überrascht! Erst nach und nach wird alles aufgedeckt, so dass man genug Zeit hat, sich selber irgendetwas zusammen zu reimen.

Es gibt ziemlich viele Sprünge, später ist Nick fast erwachsen und hat eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht. Auch ich war erstaunt, wie weit die Geschichte doch reicht und wie viel ich mit Nick erleben durfte.

Fazit

Eine unglaublich spannende, teilweise verstörende, aber nie langweilige Geschichte!

4/5 Sterne

Danke an Piper und NetGalley für das Rezensionsexemplar!

Freitag, 15. November 2019

[Rezension] Die Gabe des Winters - Mara Erlbach


Titel: Die Gabe des Winters
Autor: Mara Erlbach
Seiten: 416

Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 30. September 2019
Buchreihe: nein









Inhalt
Area liegt schon viel zu lange unter ewigem Schnee und mit ihm verloren die Menschen nach und nach ihre Magie. Es gibt aber die Sage, dass derjenige der zur Burg Griseo gelangt, die Gabe des Winters erhält. Doch Griseo wird vom grausamen Herrscher Tarik abgeschottet.
Eines Tages wagt Nuria das Unmögliche und begegnet ihm dabei im Wald. Hilflos seiner Willkür ausgesetzt, ändert sich ihr Leben danach dramatisch.


Eigene Meinung

"Die Gabe des Winters" konnte mich vor allem durch die langsame Entwicklung der Liebesgeschichte überzeugen. So etwas finde ich immer viel schöner, als wenn sich die Liebenden direkt auf den ersten Seiten finden. Auch wenn man natürlich weiß, wer sich hier in wen verlieben wird.

Auch die Geschichte drum herum hat mir sehr gut gefallen. Der Anfang im Dorf war etwas holprig, aber ab dem Zeitpunkt, an dem Nuria in der Burg ist, nimmt es rasant an Fahrt auf.

Es ist schlüssig und voller wunderbarer Magie. Am Ende ging mir die Auflösung ein bisschen zu schnell und reibungslos, aber das ist nur ein ganz kleiner Kritikpunkt.

Fazit
Eine tolle Geschichte voller Magie und einer Romanze, die einen träumen lässt.

5/5 Sterne

Danke an Blanvalet und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Montag, 11. November 2019

[Rezension] The One - John Marrs


Titel: The One - Finde dein perfektes Match
Autor: John Marrs
Seiten: 496

Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 01. Oktober 2019
Buchreihe: nein








Inhalt
Wir begleiten fünf Menschen die mit "Perfect Match" ihr scheinbares Glück gefunden haben. "Perfect Match" analysiert deine DNA und findet den einzigen Mneschen auf der Welt, der dein Genmatch ist - mit dem du hundertprozentig zusammen passt. Doch nicht für alle geht diese scheinbar perfekte Beziehung glücklich aus.

Eigene Meinung
Es war total angenehm zu lesen, da man nach ein paar wenigen Seiten von einer Person zur nächsten springt und es sehr abwechslungsreich bleibt. Wir lernen alle fünf kennen und wie sie zu "Perfect Match" und ihrem persönlichen Match gekommen sind. Auch was danach passiert und in wie weit es ihr Leben drastisch verändert, erfahren wir.

An sich eine großartige Idee, nur die Umsetzung ist ein wenig holprig. Anfangs war es noch recht spannend und interessant, aber irgendwann wurde es so absurd, dass es schon fast als Tragikomödie gezählt werden könnte. Zudem war es unglaublich vorhersehbar.

Außerdem hat mir Christophers Part am wenigsten gefallen. Ihn fand ich so unglaublich uninteressant, auch wenn seine Rolle wahrscheinlich eher das Gegenteil sein sollte. Ich habe mich schier gelangweilt und gehofft, gleich wieder zu jemand anderem wechseln zu können.

Wäre es nicht so unglaublich komisch in der Mitte geworden, so stark an den Haaren herbeigezogen, dann hätte die Geschichte echt Potential gehabt. So aber ist es nur ein netter Zeitvertreib.

Fazit

Ist ok für Zwischendurch. Durch das Abrutschen in die Absurdität aber leider auch nicht mehr.

3/5 Sterne

Danke an Heyne und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Sonntag, 10. November 2019

[Rezension] Neun - Zach Hines


Titel: Neun: Neun Leben - und nur eine Chance, die Wahrheit zu finden
Autor: Zach Hines
Seiten: 368

Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 16. September 2019
Buchreihe: nein








Inhalt
Nach einem Ereignis haben die Menschen neun Leben, statt nur einem. Je höher sie aufsteigen, desto mehr Privilegien erhalten sie. Julian ist noch eine eins und weigert sich, in sein zweites Leben aufzusteigen. Als er es zum Wohle der Familie letztendlich doch tun muss, entdeckt er eine riesige Verschwörung.

Eigene Meinung
Die Idee hat mir sehr gut gefallen, die Umsetzung hat manchmal etwas zu wünschen übrig gelassen. Ich finde, man hat viel zu wenig über die höheren Leben erfahren. Auch wurden einige Fragen nicht beantwortet, z. B. wird das Geheimnis um die Katze nicht wirklich gelüftet. Mich hat das sehr unbefriedigt zurück gelassen. Auch waren die Dialoge manchmal ein wenig zu gestellt, aber ansonsten ließ es sich gut lesen.

An sich haben mir die Charaktere gut gefallen, sie blieben teilweise nur etwas oberflächlich. Aber der Geschichte hat es keinen Abbruch getan.

Fazit

Eine nette kleine Dystopie, die nicht groß in die Tiefe geht, sich aber gut lesen lässt.

4/5 Sterne

Danke an Heyne und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!