Freitag, 10. November 2017
[Rezension] Der Weihnachtswald - Angelika Schwarzhuber
Titel: Der Weihnachtswald
Autor: Angelika Schwarzhuber
Seiten: 416
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 18. September 2017
Buchreihe: nein
Inhalt
Eva ist wie jedes Jahr bei ihrer Oma Anna zur Weihnachtsfeier im Familienanwesen eingeladen. Zu ihrem Verdruss feiern dieses Jahr auch noch ihr Jugendfreund Philipp und das Waisenkind Antonie mit. Eva ist kurz davor wieder abzureisen, hat ihre Oma ihr doch versprochen keine Waisenkinder mehr einzuladen.
Als Antonie wegläuft und Philipp und Eva sich im Schneesturm auf die Suche machen, landen sie plötzlich in der Vergangenheit und treffen auf Evas Vorfahren.
Eigene Meinung
Die Charaktere sind sehr liebenswürdig, bis auf Eva. Mit ihr wurde ich einfach nicht warm. Am Ende kam ich etwas besser mit ihr klar, auch wenn ihre Wandlung etwas schnell ging und nicht ganz glaubwürdig rüber kam.
Der Schreibstil hat mir nicht gefallen. Es ließ sich zwar leicht lesen, aber ich bin immer wieder über Formulierungen und Satzstellungen gestolpert. Es war, als würde man ein Erstlingswerk lesen und wirkte ziemlich gestelzt und unbeholfen. Mir hat es dann sofort weniger Spaß gemacht das Buch zu lesen, da es für mich kein rundes Gesamtbild ergeben hat.
Die Geschichte ist im Ganzen betrachtet schön, aber nicht außergewöhnlich und schon gar nicht überraschend. Am Anfang war mir schon klar, wie es enden wird und auch das, was zwischendurch alles passiert, war sehr vorhersehbar. Es gab keine Spannung, oder Wendungen. Sehr gradlinig.
Trotzdem nett zu lesen zur Weihnachtszeit und auch die Tradition mit den Weihnachtsbäumen, die immer wieder aufgegriffen wird, war schön. Mehr aber auch nicht.
Fazit
Wenn man keine großen Ansprüche an den Schriebstil und die Vorhersehbarkeit der Geschichte hat, ist es eine schöne Lektüre - besonders eingekuschelt in eine Decke, mit einer heißen Tasse Tee!
3/5 Sterne
Danke an Blanvalet und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!
Montag, 6. November 2017
[Rezension] Flugangst 7A - Sebastian Fitzek
Titel: Flugangst 7A
Autor: Sebastian Fitzek
Seiten: 400
Verlag: Droemer HC
Erscheinungsdatum: 25. Oktober 2017
Buchreihe: nein
Inhalt
Mats Krüger wird erpresst. Er soll an Bord des Flugzeuges, in dem er sich gerade befindet, einen ehemaligen Patienten zum Zusammenbrechen bringen, ansonsten muss ein geliebter Mensch sterben.
Eigene Meinung
Nun habe ich es doch wieder getan und ein Buch von Sebastian Fitzek gekauft. Am Anfang war ich noch ein großer Fan seiner Bücher, leider ist das seit einiger Zeit nicht mehr so und konnte mit diesem Buch auch nicht behoben werden.
Das einzig Positive waren die kurzen Kapitel und dass sich die Geschichte flüssig lesen ließ. Die Charaktere sind einer skurriler als der andere und bloß dermaßen "anders" als "normale" Charaktere, dass es schon wieder unglaubwürdig war. Allein die Namen und die Pseudonyme, die sie sich selber gegeben haben... da hat es mich echt geschüttelt. Daniel Kupfer? Etwas besseres ist ihm nicht eingefallen? Somit konnte ich mich auch mit keiner der Personen identifizieren und mir ging ihr Schicksal sonst wo vorbei.
Kennt man einen Fitzek, kennt man scheinbar alle. Die Geschichten beginnen rasant, beide Handlungsstränge strotzen vor fast schon verzweifelter Spannung und überschlagen sich zum Ende hin regelrecht. Ein Cliffhanger jagt den nächsten, konnte mich aber nicht überzeugen, da es zu gewollt und viel zu häufig war. Was ich früher raffiniert und genial fand, wirkte jetzt abstrus und weit hergeholt. Bei seinen ersten Büchern merkt man noch, wie viel er recherchiert hat und dass er wirklich mit dem Herzen dabei war, um MIR eine gute Geschichte abzuliefern, mit der auch er zufrieden ist. Die paar Informationen, die er durch Recherche zusammengetragen hat, sind lächerlich und zeugen nicht mehr von der einstigen Leidenschaft.
Wieder ein Autor, der durch Massenproduktion enttäuscht.
Es wäre besser, würde Fitzek sich mit seinen Büchern mehr Zeit lassen, besser recherchieren und eine glaubwürdigere Geschichte schreiben als das, was er im Moment liefert.
Noch kurz zurück zur Geschichte:
Viel zu unglaubwürdig. Eine Wahnsinnsentdeckung folgt auf die nächste, dass es nur noch lächerlich wirkte. Zumal die Figuren teilweise wirklich unlogisch agieren.
Was mich totaaal zum Schreien gebracht hat war der Veganer... echt jetzt? Nur weil es gerade ein immer größeres Thema wird, muss man es unbedingt in sein Buch einbauen? Ich konnte über diese Kapitel nur den Kopf schütteln, so lächerlich fand ich ebenjene.
Bleiben Sie bitte beim nächsten Mal wieder auf dem Boden - im wahrsten Sinne des Wortes.
Fazit
Sorry, lieber Sebastian Fitzek, aber ich werde in Zukunft kein Geld mehr für Ihre Bücher ausgeben. So leid es mir tut, ich brauche nicht nur ein herausstechendes Cover - die Geschichte muss auch stimmen.
2/5 Sterne
Samstag, 4. November 2017
[Rezension] Das verlorene Mädchen - Heather Young
Titel: Das verlorene Mädchen
Autor: Heather Young
Originaltitel: The Lost Girls
Seiten: 480
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 21. August 2017
Buchreihe: nein
Inhalt
Als Justine das Haus ihrer Tante Lucy erbt, flieht sie Hals über Kopf vor ihrem Freund und dem bisherigen Leben, um mit ihren beiden Töchtern neu anzufangen. Doch dort angekommen überschlagen sich die Ereignisse und plötzlich ist sie sich nicht mehr sicher, ob es eine gute Idee war ausgerechnet zu den Wurzeln ihrer Vergangenheit zurückzukehren.
Eigene Meinung
Das Buch ist aufgeteilt in die Gegenwart, erzählt von Justine und die Vergangenheit, aufgeschrieben von Lucy. Diese hat ihr das letzte Buch, an dem sie schrieb und dessen Inhalt wir zu lesen bekommen, vermacht.
Wie man schon ahnen kann, steckt hinter der traurigen Familiengeschichte (Lucys Schwester ist im Alter von sechs Jahren spurlos verschwunden) ein schreckliches Drama.
Manchmal hatte ich eine leise Ahnung, was denn damals vorgefallen sein könnte, doch mit diesem Ende habe ich nicht gerechnet. Lucy erzählt so normal und nüchtern von früher, dass der Hammer am Schluss um so schlimmer ist.
Justines Leben steht Lucys in keinster Weise nach. So muss sie sich zum Beispiel mit den Problemen einer alleinerziehenden Mutter herumschlagen. Ihre große Tochter hat Schwierigkeiten in der Schule und gibt ihr sowieso für alles die Schuld. Und dann wäre da noch ihr Exfreund Patrick, der sie nicht in Ruhe lässt.
Warum sie sich von ihm getrennt hat wird auch erst nach und nach klar und am Ende wurde ich ebenfalls wieder überrascht.
Die Figuren haben mir allesamt richtig gut gefallen, wobei ich ihre Handlungen in der Vergangenheit oftmals nicht richtig nachvollziehen konnte. Und ich hätte mir gewünscht, dass Justine öfter mal selbstsicherer aufgetreten wäre.
Fazit
Das Buch hat mir ein paar echt schöne und spannende Lesestunden bereitet. Wer ein gutes Familiendrama über mehrere Generationen sucht, ist hier genau richtig.
4/5 Sterne
Danke an Goldmann und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!
Freitag, 3. November 2017
[Rezension] Die Chroniken der Verbliebenen 03 - Mary E. Pearson
Autor: Mary E. Pearson
Originaltitel: The Beauty of Darkness
Seiten: 352
Verlag: ONE Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 26. Oktober 2017
Buchreihe: ja
Inhalt
Lia und Rafe machen sich auf den Weg nach Dalbreck. Je weiter ihre Reise voranschreitet, desto stärker macht sich Lias innere Stimme bemerkbar, sich nach Morrighan zu begeben und ihr Volk vor einem drohenden Krieg zu warnen.
Doch so einfach lässt Rafe sie nicht ziehen. Lia muss sich ihrer bisher größten Herausforderung stellen.
Eigene Meinung
"Die Gabe der Auserwählten" ist leider ein typischer Zwischenband. Es passiert nicht viel außer, dass die Figuren von A nach B reisen. Der Fokus ist auf die Entwicklung der Beziehungen untereinander gelegt, dennoch war es mir etwas zu wenig, um nicht schon zu sagen "lahm".
Auch erfahren wir nichts neues über die Gabe im Gegenteil, sie kommt kaum vor, was ich sehr schade fand, da sie doch der Grund für den ganzen Schlamassel ist.
Der Schreibstil ist wie immer toll und man verliert sich schnell in Lias Welt. Obwohl nicht viel passiert, wurde es trotzdem nicht langweilig. Aber für einen "vollständigen" dritten Teil war es mir zu wenig.
Außerdem bin ich maßlos enttäuscht darüber, dass der Verlag den finalen Band in zwei Teile gesplittet hat! Genauso gut hätte man einfach bei einem letzten Band bleiben können - so habe ich nichts Halbes und nichts Ganzes. Fast zwanzig Euro für 350 Seiten auf denen fast nur belangloses Blabla steht... das hätte man sich sparen können.
Fazit
Nun hoffe ich allerdings, dass das Tempo im zweiten Teil von Band drei erheblich angezogen wird. Denn sonst sehe ich schwarz dafür, dass die Geschichte vernünftig zu Ende geführt wird.
3/5 Sterne
Donnerstag, 2. November 2017
[Lesestatistik] Oktober 2017
Ohje.... da habe ich diesen Monat aber wieder zugeschlagen beim Bücherkauf :-O
Leider habe ich in Sachen SUB-Abbau nicht so viel geschafft, wie ich wollte bzw. gedacht habe. Aber gut, das Jahr geht ja noch etwas... wenn nichts neues mehr dazu kommt (haha wer es glaubt..), schrumpft mein SUB vielleicht auch noch :D
Nur drei Bücher auf dem Bild, das andere waren wieder alles eBooks.
Neuzugänge:
1. Lord of Shadows - Cassandra Clare
2. Phönix - Michael Peinkofer
3. Hex - Thomas Olde Heuvelt
4. SUBmarin - Andreas Eschbach
5. The Chosen One - Isabell May
6. Das Neanderthal-Projekt - Jens Lubbadeh
7. Rat der Neun - Veronica Roth
8. Splitterwelten - Christoph Ditter, Michael Peinkofer
9. Die Gabe der Auserwählten - Mary E. Pearson
10. ColourLess - Beatrice Jacoby
11. Liebesglück für Anfänger - Katharina Siebert
12. The New Dark - Lorraine Thomson
13. Flugangst 7A - Sebastian Fitzek
Gelesen:
1. Scherben der Dunkelheit - Gesa Schwartz 592 Seiten
2. Die Perlenfrauen - Katie Agnew 561 Seiten
3. Murder Park - Jonas Winner 416 Seiten
4. Unter Wasser hört dich niemand schreien - Paula Treick DeBoard 450 Seiten
5. The Chosen One 01 - Isabell May 244 Seiten
6. Das Neanderthal-Projekt - Jens Lubbadeh 42 Seiten
7. Hex - Thomas Olde Heuvelt 432 Seiten
8. Lord of Shadows - Cassandra Clare 832 Seiten
Insgesamt:
Erhalten: 13
Gelesen: 8
Seiten: 3569 (115 Seiten pro Tag)
Top:
Dieses mal stehen wieder zwei Bücher auf Platz 1.
Zum einen "Die Perlenfrauen", welches ich unheimlich gerne gelesen habe und das mich mit einem tollen Zufriedenheitsgefühl zurückgelassen hat.
Und zum anderen "Hex". Lange habe ich kein so gutes Horrorbuch mehr gelesen!!
Flop:
Diesmal gibt es wieder kein Flop :)
Leider habe ich in Sachen SUB-Abbau nicht so viel geschafft, wie ich wollte bzw. gedacht habe. Aber gut, das Jahr geht ja noch etwas... wenn nichts neues mehr dazu kommt (haha wer es glaubt..), schrumpft mein SUB vielleicht auch noch :D
Nur drei Bücher auf dem Bild, das andere waren wieder alles eBooks.
Neuzugänge:
1. Lord of Shadows - Cassandra Clare
2. Phönix - Michael Peinkofer
3. Hex - Thomas Olde Heuvelt
4. SUBmarin - Andreas Eschbach
5. The Chosen One - Isabell May
6. Das Neanderthal-Projekt - Jens Lubbadeh
7. Rat der Neun - Veronica Roth
8. Splitterwelten - Christoph Ditter, Michael Peinkofer
9. Die Gabe der Auserwählten - Mary E. Pearson
10. ColourLess - Beatrice Jacoby
11. Liebesglück für Anfänger - Katharina Siebert
12. The New Dark - Lorraine Thomson
13. Flugangst 7A - Sebastian Fitzek
Gelesen:
1. Scherben der Dunkelheit - Gesa Schwartz 592 Seiten
2. Die Perlenfrauen - Katie Agnew 561 Seiten
3. Murder Park - Jonas Winner 416 Seiten
4. Unter Wasser hört dich niemand schreien - Paula Treick DeBoard 450 Seiten
5. The Chosen One 01 - Isabell May 244 Seiten
6. Das Neanderthal-Projekt - Jens Lubbadeh 42 Seiten
7. Hex - Thomas Olde Heuvelt 432 Seiten
8. Lord of Shadows - Cassandra Clare 832 Seiten
Insgesamt:
Erhalten: 13
Gelesen: 8
Seiten: 3569 (115 Seiten pro Tag)
Top:
Dieses mal stehen wieder zwei Bücher auf Platz 1.
Zum einen "Die Perlenfrauen", welches ich unheimlich gerne gelesen habe und das mich mit einem tollen Zufriedenheitsgefühl zurückgelassen hat.
Und zum anderen "Hex". Lange habe ich kein so gutes Horrorbuch mehr gelesen!!
Flop:
Diesmal gibt es wieder kein Flop :)
Abonnieren
Posts (Atom)


