Freitag, 10. Mai 2019
[Rezension] Everless 02 - Sara Holland
Titel: Everless - Zeit der Wahrheit
Autor:Sara Holland
Originaltitel: Evermore
Seiten: 368
Verlag: Oetinger
Erscheinungsdatum: 15. April 2019
Buchreihe: ja
Inhalt
Weil Caro Sempera überzeugt hat, dass Jules die Königin ermordet hat, ist sie auf der Flucht. Sie weiß, dass sie Caro unbedingt besiegen muss, doch dafür muss sie mehr über ihre vergangenen Leben herausfinden.
Eigene Meinung
Sehnlichst habe ich diese Fortstzung erwartet und wurde nicht enttäuscht.
Wie auch im ersten Band begleiten wir Jules Ember bei ihrer Flucht aus Sempera. Dabei merkt man wie sie an ihren Aufgaben wächst. Andere hätten schon längst die Chance zur Flucht ergriffen, doch Jules weiß, dass das den Tod vieler Menschen bedeuten würde und stellt sich ihrer ärgsten Feindin.
Wir erfahren richtig viel über die Geschichte der Schlange und der Füchsin. Dabei fand ich es unglaublich toll, wie Sara Holland Jules Erinnerungen in das Geschehen eingebaut hat.
Der letzte Band hat mich total überzeugt. Es ist durchweg spannend, offene Fragen werden beantwortet und es gibt einige unvorhergesehene Wendungen. Das Ende ist einfach perfekt und was so nicht undbedingt vorhersehbar.
Fazit
Ein toller Abschluss einer grandiosen Dilogie! Unbedingt lesen!
5/5 Sterne
[Rezension] Elm Haven - Dan Simmons
Titel: Elm Haven
Autor: Dan Simmons
Originaltitel: Summer of Night / A Winter Haunting
Seiten: 1008
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 11. März 2019
Buchreihe: nein
Inhalt
1960 wollen fünf Jungs die Sommerferien genießen. Doch unter der Schule von Elm Haven lauert das Böse und hat andere Pläne.
Eigene Meinung
Am Anfang hat es mich sehr an "Es" von Stephen King erinnert, was mir nicht so gut gefallen hat. Erst viel später ändert sich das und es wird eine "eigene" Geschichte.
Es war gruselig und abgedreht, ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt. Leider wurde es mir an einem Punkt zu krass. Die Jungs erinnerten mich da eher an ältere Detektive, als an 12 jährige Jungs.
Nach den ersten 700 Seiten (Teil 1) kommen noch einmal 300 Seiten (Teil 2) aus der Sicht einer der Jungs. Dieser kehrt nach 40 Jahren nach einem Selbstmordversuch zurück nach Elm Haven um einen Abschluss zu finden.
Dieser letzte Teil hat mich echt enttäuscht und die Bewertung runtergezogen. Ich fand es echt langweilig. Zwischendurch gab es immer wieder Rückblenden zu seiner damaligen Affäre, die vielleicht der Grund dafür ist, warum er nun so Probleme hat. Scheinbar soll damit auch sein sonderbares Verhalten erklärt werden. Bei mir hat es nur dazu geführt, dass ich wirklich gedacht habe, dass er noch kränker im Kopf ist, als ich angenommen habe.
Es ist nicht gruselig und noch dazu sehr verwirrend. Man hätte den letzten Teil einfach weg lassen sollen.
Fazit
Wenn man nur den ersten Teil liest, hat man einen guten, gruseligen Roman a la "Es" von Stephen King, aber dennoch anders. Den letzten Teil kann man getrost weg lassen, man verpasst nichts.
3/5 Sterne
Danke an Heyne und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!
Donnerstag, 9. Mai 2019
[Lesestatistik] April 2019
Neuzugänge:
1. Das Haus der Verlassenen - Emily Gunnis
2. Die perfekte Lüge - Michelle Sacks
3. Der schwarze Thron 01 - Kendare Blake
4. Dark Palace 02 - Vic James
Gelesen:
1. Wohin die Zeit uns führt - Ben Bennett 360 Seiten
2. Elm Haven - Dan Simmons 1008 Seiten
Insgesamt:
Erhalten: 4
Gelesen: 2
Seiten: 1368 (46 Seiten pro Tag)
Top und Flop:
Da ich diesen Monat nur zwei Bücher geschafft habe, spare ich mir das. Leider konnten mich beide nicht komplett überzeugen. Der erste Teil von "Elm Haven" war gut, der zweite hat es leider wieder runter gerissen. Und bei "Wohin die Zeit uns führt" gab es einfach zu viele Längen. Die Grundidee und vor allem das Ende waren jedoch sehr schön.
Freitag, 3. Mai 2019
[Rezension] Dark Palace 02 - Vic James
Titel: Dark Palace - Die letzte Tür tötet
Autor: Vic James
Originaltitel: Tarnished City
Seiten: 496
Verlag: Fischer FJB
Erscheinungsdatum: 24. April 2019
Buchreihe: ja
Inhalt
Luke ist in den Fängen von Crovan. Um ihn zu befreien schließt Abi sich den Rebellen an. Doch zu ihrem Entsetzen haben die andere Ziele - Luke ist keins davon.
Eigene Meinung
Endlich ist die heiß ersehnte Fortsetzung da. Der Fokus liegt diesmal eher auf Politik und Intrigen, als auf den Emotionen der Charaktere. Teilweise war es mir etwas zu viel Politik, dennoch hat mich der zweite Band echt überzeugt.
Lukes Erfahrungen auf Crovans Anwesen haben mir besonders gut gefallen. Es war unglaublich spannend nach und nach hinter das Geheimnis von ihm und seiner Burg zu kommen.
Zwar kommt Abi sehr sympathisch rüber, aber ihr Handlungsstrang hat mich am wenigsten überzeugen können, auch wenn sie sich stark weiterentwickelt.
Man darf sich auf viele Wendungen und auch unangenehme Überraschungen freuen.
Fazit
Mir hat der zweite Band echt gut gefallen und ich freue mich auf den Abschluss der Trilogie.
4/5 Sterne
Donnerstag, 11. April 2019
[Rezension] Wohin die Zeit uns führt - Ben Bennett
Titel: Wohin die Zeit uns führt
Autor: Ben Bennett
Seiten: 360
Verlag: Digital Publishers
Erscheinungsdatum: 14. Februar 2019
Buchreihe: nein
Inhalt
An ihrem 40. Geburtstag erfährt Penny, dass sie an einem unheilbaren Tumor sterben wird und ihr nur noch wenig Zeit bleibt. Bei ihrer anschließenden Fahrt im Riesenrad bekommt sie die einmalige Chance, die Zeit zurück zu drehen und zu ihrer großen Liebe Jay zurück zu kehren. Dort will sie einen entscheidenden Fehler wieder gut machen.
Doch lässt sich die Zeit wirklich so einfach zurückdrehen?
An ihrem 40. Geburtstag erfährt Penny, dass sie an einem unheilbaren Tumor sterben wird und ihr nur noch wenig Zeit bleibt. Bei ihrer anschließenden Fahrt im Riesenrad bekommt sie die einmalige Chance, die Zeit zurück zu drehen und zu ihrer großen Liebe Jay zurück zu kehren. Dort will sie einen entscheidenden Fehler wieder gut machen.
Doch lässt sich die Zeit wirklich so einfach zurückdrehen?
Eigene Meinung
Fast jedes zweite Kapitel besteht aus Rückblenden ins Jahr 1999, in dem Penny Jay kennen und lieben lernt. Der Rest spielt in 2015, in dem Jahr in dem der Tumor diagnostiziert wird. Leider entwickelt sich die Story viel zu langsam. Man ist schon fast bei der Hälfte angekommen, als Penny endlich in die Vergangenheit reist.
Fast jedes zweite Kapitel besteht aus Rückblenden ins Jahr 1999, in dem Penny Jay kennen und lieben lernt. Der Rest spielt in 2015, in dem Jahr in dem der Tumor diagnostiziert wird. Leider entwickelt sich die Story viel zu langsam. Man ist schon fast bei der Hälfte angekommen, als Penny endlich in die Vergangenheit reist.
Die unglaublich große Liebe zwischen ihr und Jay konnte ich leider nicht richtig nachvollziehen, da man die beiden nicht richtig zusammen kennen lernt. Denn mehr als Küsse und zusammen reisen passiert nicht. Keine kleinen Gesten oder Liebeleien die dafür verantwortlich sind, dass man sieht wie stark sie ineinander verliebt sind.
Vielmehr fragt sich Penny das ganze Buch über, was der Sinn des Lebens ist und rekapituliert was sie alles für Fehler gemacht hat. Zudem vergleicht sie alles in ihrem Leben mit Songtexten, was ich als unglaublich nervig empfunden habe.
Es geht eher um die Gesellschaft, das Glück und wie viel man wirklich zum Leben braucht, als um die Liebe zwischen Penny und Jay.
Am Ende gab es dann aber ein echtes Hoch, was mich wieder etwas befriedigt hat. Wäre das ganze Buch mit so viel Herz und Romantik geschrieben, wie der Schluss, hätte es mir wesentlich besser gefallen.
Fazit
Die Liebe zwischen Penny und Jay ist eher zweitrangig und die Geschichte hat ein paar zu viele Längen in denen nichts passiert.Kann man lesen, muss man aber nicht. Da gibt es bessere Bücher von Ben Bennett.
3/5 Sterne
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