Donnerstag, 11. April 2019

[Rezension] Wohin die Zeit uns führt - Ben Bennett


Titel: Wohin die Zeit uns führt
Autor: Ben Bennett
Seiten: 360
Verlag: Digital Publishers
Erscheinungsdatum: 14. Februar 2019
Buchreihe: nein










Inhalt
An ihrem 40. Geburtstag erfährt Penny, dass sie an einem unheilbaren Tumor sterben wird und ihr nur noch wenig Zeit bleibt. Bei ihrer anschließenden Fahrt im Riesenrad bekommt sie die einmalige Chance, die Zeit zurück zu drehen und zu ihrer großen Liebe Jay zurück zu kehren. Dort will sie einen entscheidenden Fehler wieder gut machen.

Doch lässt sich die Zeit wirklich so einfach zurückdrehen?  

Eigene Meinung
Fast jedes zweite Kapitel besteht aus Rückblenden ins Jahr 1999, in dem Penny Jay kennen und lieben lernt. Der Rest spielt in 2015, in dem Jahr in dem der Tumor diagnostiziert wird. Leider entwickelt sich die Story viel zu langsam. Man ist schon fast bei der Hälfte angekommen, als Penny endlich in die Vergangenheit reist.

Die unglaublich große Liebe zwischen ihr und Jay konnte ich leider nicht richtig nachvollziehen, da man die beiden nicht richtig zusammen kennen lernt. Denn mehr als Küsse und zusammen reisen passiert nicht. Keine kleinen Gesten oder Liebeleien die dafür verantwortlich sind, dass man sieht wie stark sie ineinander verliebt sind.

Vielmehr fragt sich Penny das ganze Buch über, was der Sinn des Lebens ist und rekapituliert was sie alles für Fehler gemacht hat. Zudem vergleicht sie alles in ihrem Leben mit Songtexten, was ich als unglaublich nervig empfunden habe.
Es geht eher um die Gesellschaft, das Glück und wie viel man wirklich zum Leben braucht, als um die Liebe zwischen Penny und Jay.

Am Ende gab es dann aber ein echtes Hoch, was mich wieder etwas befriedigt hat. Wäre das ganze Buch mit so viel Herz und Romantik geschrieben, wie der Schluss, hätte es mir wesentlich besser gefallen.
 
Fazit
Die Liebe zwischen Penny und Jay ist eher zweitrangig und die Geschichte hat ein paar zu viele Längen in denen nichts passiert.
Kann man lesen, muss man aber nicht. Da gibt es bessere Bücher von Ben Bennett.


3/5 Sterne

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen