Autor: Wendy Walker
Originaltitel: All Is Not Forgotten
Seiten: 384
Verlag: Fischer
Erscheinungsdatum: 23. Juni 2016
Buchreihe: nein
Inhalt
Jenny Kramer wird in einer Partynacht brutal vergewaltigt. Auf Wunsch ihrer Eltern wird ihr ein Medikament verabreicht, dass die Erinnerungen an diese Tat auslöschen soll.
Doch stattdessen geht es Jenny schlechter als vorher und sie versucht sogar, sich das Leben zu nehmen.
Psychiater Alan Forrester nimmt sich ihrer schließlich an und versucht ihre Erinnerungen Stück für Stück wieder zurück zu holen. Doch was er ans Licht holt, wäre besser für immer im Dunkeln geblieben.
Eigene Meinung
Nach lesen des Klappentextes könnte man meinen, dass wir die ganze Zeit die Hauptperson Jenny begleiten und zusammen mit ihr Stück für Stück die vergessenen Nacht rekonstruieren. Doch dieser Irrtum wird schnell aufgedeckt. Stattdessen rückt Jenny immer mehr in den Hintergrund und wir begleiten Alan Forrester. Er erzählt uns von seiner Arbeit mit Jenny und ihren Eltern und präsentiert uns immer wieder Therapieausschnitte.
Nach und nach wird auch klar, dass Alan nicht der blütenreine Psychiater ist, wie er uns weiß machen will. Während seiner Arbeit erfahren wir auch jedes mal ein bisschen mehr aus seinem eigenen Privatleben und wie es plötzlich ungewollt mit dem von Jenny verknüpft ist.
Ich fand es überaus faszinierend Alan bei seinen Therapiestunden begleiten zu dürfen. Wendy Walker hat ein komplexes Thema sehr vereinfacht und trotzdem unglaublich interessant und spannend ausgearbeitet. Es ist weniger ein Thriller, als eben eine Berichterstattung von Alan an den Leser, was wirklich hinter allem steckt.
Das Ende kam für mich sehr überraschend, aber die Lösung hatte ich auch überhaupt nicht auf dem Schirm. Daher war es gut (und absolut notwendig), dass Alan dem Leser nach der Aufklärung noch einmal alles im Schnelldurchlauf mit den fehlenden Informationen erzählt hat.
Jenny Kramer wird in einer Partynacht brutal vergewaltigt. Auf Wunsch ihrer Eltern wird ihr ein Medikament verabreicht, dass die Erinnerungen an diese Tat auslöschen soll.
Doch stattdessen geht es Jenny schlechter als vorher und sie versucht sogar, sich das Leben zu nehmen.
Psychiater Alan Forrester nimmt sich ihrer schließlich an und versucht ihre Erinnerungen Stück für Stück wieder zurück zu holen. Doch was er ans Licht holt, wäre besser für immer im Dunkeln geblieben.
Eigene Meinung
Nach lesen des Klappentextes könnte man meinen, dass wir die ganze Zeit die Hauptperson Jenny begleiten und zusammen mit ihr Stück für Stück die vergessenen Nacht rekonstruieren. Doch dieser Irrtum wird schnell aufgedeckt. Stattdessen rückt Jenny immer mehr in den Hintergrund und wir begleiten Alan Forrester. Er erzählt uns von seiner Arbeit mit Jenny und ihren Eltern und präsentiert uns immer wieder Therapieausschnitte.
Nach und nach wird auch klar, dass Alan nicht der blütenreine Psychiater ist, wie er uns weiß machen will. Während seiner Arbeit erfahren wir auch jedes mal ein bisschen mehr aus seinem eigenen Privatleben und wie es plötzlich ungewollt mit dem von Jenny verknüpft ist.
Ich fand es überaus faszinierend Alan bei seinen Therapiestunden begleiten zu dürfen. Wendy Walker hat ein komplexes Thema sehr vereinfacht und trotzdem unglaublich interessant und spannend ausgearbeitet. Es ist weniger ein Thriller, als eben eine Berichterstattung von Alan an den Leser, was wirklich hinter allem steckt.
Das Ende kam für mich sehr überraschend, aber die Lösung hatte ich auch überhaupt nicht auf dem Schirm. Daher war es gut (und absolut notwendig), dass Alan dem Leser nach der Aufklärung noch einmal alles im Schnelldurchlauf mit den fehlenden Informationen erzählt hat.
Fazit
Interessiert man sich nicht für Psychologie und die Arbeit von Psychiatern, sollte man die Finger von dem Buch lassen. Alle anderen greifen bitte zu :)
4/5 Sterne
Danke an Fischer und Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!
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