Freitag, 26. Juni 2015

[Rezension] Kill Girl - A. R. Torre

Titel: Kill Girl
Autor: A. R. Torre
Originaltitel: The Girl in 6 E
Seiten: 400
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 16. März 2015
Buchreihe: ja





 


Inhalt
Deanna lässt sich Nacht für Nacht in ihre Wohnung einsperren und verlässt sie auch kein einziges Mal aus Angst, anderen Menschen etwas anzutun. Denn Deanna will töten, sie spürt ein schier unmenschliches Verlangen danach, Blut zu vergießen. Deshalb lebt sie jetzt in diesem, ihr eigens auferzwungenem Gefängnis und verdient sich ihr Geld mit Camming, bis sie eines Tages einem Menschen begegnet, für den es sich lohnt, vor die Tür zu gehen.

Eigene Meinung

Etwas verwirrt war ich schon, als ich „Kill Girl“ endlich in den Händen hielt. Beim Stöbern habe ich dieses Buch gefunden, aber anscheinend die Aufschrift „Erotik-Thriller“ übersehen, obwohl es groß auf dem Cover steht. Eher kein Genre, welches ich lese, aber es war nun mal da und musste gelesen werden.

Der Anfang zieht sich ziemlich. Deannas Tätigkeit wird endlos erklärt, was die anderen Mädels so tuen wird breit getreten, wie sie damit angefangen hat und vor allem, was die Kunden sich so von ihr wünschen. Statt dadurch in irgendeiner Weise erotische Spannung aufzubauen, hat es mich eigentlich nur gelangweilt.

Spannend wurde es erst, als Annie ins Spiel kam. Da hat es mir sogar echt Spaß gemacht weiterzulesen. Leider wurde es zum Ende hin immer absurder. Deanna hat zwar seit Jahren die Wohnung nicht mehr verlassen, scheint aber trotzdem mehr Möglichkeiten und Fähigkeiten zu besitzen, als die Polizei und, und, und. Als Jeremy aufgetaucht ist, habe ich gehofft, dass jetzt richtig Schwung in die Geschichte kommt. Doch er war mehr als lieblos ausgearbeitet und war mehr als überflüssig.


Fazit

Richtig fesseln konnte mich die Geschichte nicht. Der Anfang war langweilig und zum Ende hin wurde es zu unglaubwürdig. Zudem verstehe ich unter „Erotik“ ein bisschen was anderes, als die kurzen Beschreibungen von Deannas Arbeit.


2/5 Sterne

Danke an Blanvalet und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 23. Juni 2015

Neuzugänge Juni

Hallo zusammen!

Nachdem ich diesen Monat wieder so unglaublich viel bekommen habe, und auch noch alles auf einmal, muss ich euch mal meine Neuzugänge vorstellen.


Auch dieses Mal sind einige Rezensionsexemplare dabei (sogar 2 eBooks), doch der Großteil kommt von meinem Kaufrausch gebrauchter Bücher im Internet >.< ohjeohje... ich war regelrecht im Wahn an dem Tag. Als die Pakete angekommen sind, habe ich nur gedacht: "Scheiße, wie verstecke ich die vor meinem Freund?!?!?!" und "War das wirklich nötig, du Gierschlund?"

Ich habe mich zwar nicht getraut, es auszurechnen, doch im Moment stehe ich regelrecht auf Kriegsfuß mit meinem SUB :(
So einen Rausch hatte ich aber auch schon lange nicht mehr, trotzdem ist das keine Entschuldigung. (Auch wenn ich schon zwei auf der Liste gelesen habe...)
Oh Gott, ich fühle mich so schlecht :'(


Aber hier erstmal die Auflistung der oben fotografierten BEUTE o.o

1. Ewig und eins - Adriana Popescu (Rez.)
2. Angelfall - Susan Ee (eBook)
3. Plötzlich Fee 01 - Julie Kagawa 
4. Feuer und Stein  - Diana Gabaldon
5. Die Clans der Seeker 01 - Arwen Elys Dayton
6. Die Jäger der Nacht - Andrew Fukuda
7. Seventeen Moons - Kami Garcia
8. Ich fürchte mich nicht - Tahereh Mafi
9. Girl on the Train - Paula Hawkins (Rez.)
10. Die Schneekönigin - Michael Cunningham
11. Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick - Jennifer E. Smith
12. Im Pyjama um halb vier - Gabriella Engelmann
13. Wächter der Nacht - Sergej Lukianenko (eBook)
14. Kill Girl - A. R. Torre

Na dann, gehe ich mal lieber wieder meinen SUB abarbeiten ;)
Wie sah es bei euch diesen Monat aus? 

Donnerstag, 18. Juni 2015

[Rezension] Land ohne Lilien 03 - Lauren DeStefano

Titel: Land ohne Lilien - Gefangen
Autor: Lauren DeStefano
Originaltitel: Sever
Seiten: 315
Verlag: cbt
Erscheinungsdatum: 09. Februar 2015
Buchreihe: Teil 3/3





 


Inhalt
Rhine versteckt sich mit Linden und Cecily bei Vaughns Bruder Reed. Nach einer Vorbereitungsphase begeben sie sich auf die Suche nach Rhines Bruder und versuchen gleichzeitig, nicht in Vaughns Fänge zu geraten, doch das ist leichter gesagt, als getan.
 
Eigene Meinung 
Leider hat mir der letzte Band der Reihe am wenigsten gefallen. Hofft man anfangs noch auf eine ereignisreiche Suche nach Rowan und einen anschließenden großen Showdown, wird man schnell eines Besseren belehrt. Erst etwa auf der Hälfte machen sie sich wirklich auf die Suche nach ihm, vorher kämpft man sich durch eeeeendlose Seiten in denen Rhine nachdenkt, wie sie die Suche am besten anstellt. Ansonsten passiert leider nichts wirklich Nennenswertes. Das ist wohl auch der Grund, warum ich einfach ewig gebraucht habe, um es endlich durchzulesen.

Die Charaktere haben mir bis auf zwei auch nicht gefallen. Sie bleiben blass, charakterlos und insbesondere Rowan hat mich sehr enttäuscht. Er ist nicht der starke Bruder, sondern fristet sein Leben als scheinbar willenlose Marionette, die nicht selber denken kann… oh man. Rhine kam mir vor wie im Halbschlaf, läuft sinnlos durch die Gegend und erreicht nicht viel.
Cecily war Gott sei Dank nicht ganz so nervig, wie in den Bänden davor. Sie ist wirklich erwachsener geworden und scheint sich endlich von Vaughn befreit zu haben. Reed wiederrum hat mir am besten gefallen. Er ist warmherzig und hilfsbereit, man muss ihn einfach mögen.

Eigentlich dachte ich, es geht darum, dass Rhine ihren Bruder UND ihre große Liebe Gabriel finden will. Doch von Gabriel ist bis auf die letzten Seiten am Ende keine Spur. Rhine scheint auch keinen Gedanken an ihn zu verschwenden. Ich finde es schade, dass die so stark gestartete Liebesgeschichte nun so fallengelassen wurde. Das Ende ist echt ein Witz, fast könnte man meinen, Gabriel wäre ein Niemand und nicht Rhines große Liebe, wofür sie das doch alles erst auf sich genommen hat.

 
Fazit 
Der Schluss war dann, wie nicht anders zu erwarten, langweilig und enttäuschend. Man hat beim Lesen der Reihe immer auf ein Wunder gehofft, dass sie am Ende das Heilmittelfinden und, und, und. Doch der von Lauren DeStefano gewählte Schluss, konnte mich nicht wirklich befriedigen. Er war so nichtssagend und nebenbei. Es gab keine Überraschungen, oder unerwartete Wendungen.
Mich hat der letzte Band ziemlich enttäuscht. Man hätte so viel mehr aus der Reihe rausholen können, doch anscheinend hat die Fantasie nicht für drei Bände in Folge gereicht.





2/5 Sterne

Danke an cbt und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

[Rezension] Girl on the Train - Paula Hawkins

Titel: Girl on the Train
Autor: Paula Hawkins
Originaltitel: The Girl on the Train
Seiten: 448
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 15. Juni 2015
Buchreihe: nein





 


Inhalt 
Jeden Morgen nimmt Rachel den Zug Richtung London und abends wieder zurück. Fast jedes Mal hält er auf der Fahrt an einem roten Signal, so dass Rachel genug Zeit hat, die Häuser entlang der Bahnstrecke zu betrachten. Irgendwann fängt sie an, sich Geschichten über die Bewohner auszudenken. Als eines Tages die Protagonistin Jess in ihrer Geschichte vom Drehbuch abweicht und einen fremden Mann, an Stelle von Jason küsst und kurz darauf spurlos verschwindet, beginnt sich Rachel einzumischen.

Eigene Meinung 
Zuerst war ich etwas irritiert darüber, dass Rachel anscheinend alkoholkrank und nicht mehr ganz richtig im Kopf ist, doch dann war es echt spannend, mal ein Buch mit einer eher untypischen Protagonistin zu lesen. Auf Grund ihrer Krankheit und den daraus resultierenden gedanklichen Quergängen, konnte ich mich nicht wirklich mit ihr identifizieren, das ist hier aber auch nicht nötig. Das Buch zieht einen auch so in den Bann.

Erzählt wird hauptsächlich aus Rachels Sicht, um jedoch das große Ganze zu erfassen, kommen auch Anna und Megan zu Wort. Anfangs versteht man Rachels Verhalten noch nicht so richtig, je weiter man aber liest, desto mehr setzt sich das Puzzle Stück für Stück zusammen. So gefiel mir Rachel am Ende auch viel besser, ja, war mir sogar fast richtig sympathisch.
Bis kurz vor Schluss tappt man im Dunkeln und wird schließlich mit einer großen Überraschung aufgeklärt.

 
Fazit 
Auf einen schleppenden Anfang folgt ein mitreißender Hauptteil mit einem fulminalen Schluss. Mehr will und kann ich aber auch nicht über das Buch sagen, da ich sonst zu viel verraten würde.
Aber am besten nehmt ihr „Girl on the Train“ zur Hand und fangt selber an zu puzzeln :)





4/5 Sterne

Danke an blanvalet und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 16. Juni 2015

[Rezension] Ewig und eins - Adriana Popescu

Titel: Ewig und eins
Autor: Adriana Popescu
Originaltitel: Ewig und eins
Seiten: 320
Verlag: Piper
Erscheinungsdatum: 11. Mai 2015
Buchreihe: nein





 


Inhalt 
Ben, Jasper und Ella waren seit Jahren unzertrennlich. Aber nach der Schulzeit gehen sie vom einen auf den anderen Tag getrennte Wege. Erst sieben Jahre später, bei einem Ehemaligen-Treffen von der Schule sehen sie sich wieder. Doch was ist damals passiert? Kann eine Freundschaft so eine Trennung überstehen? 

Eigene Meinung 
Obwohl mit Adriana Popescus Buch „Lieblingsmomente“ nicht so gefallen hat, wurde ich bei diesem hier dann doch wieder schwach. Überraschenderweise hat es sich wirklich gelohnt! Ben, Jasper und Ella sind ein wunderbares Gespann. Nachdem die einstigen besten Freunde sich ewig nicht gesehen haben, fragen sie sich, wie es wohl wird, alle wieder zu sehen. Verstehen sie sich immer noch so gut, wie früher? Oder haben sie sich in der langen Zeit in verschiedene Richtungen entwickelt? Mit diesen Ängsten und Gedanken wirken sie so unglaublich authentisch. Zwar habe ich noch immer mit meinen Freunden aus der Schulzeit zu tun, doch ich konnte mich trotzdem gut in Ella hineinversetzen.


Das Buch spielt in sich in einer einzigen Nacht ab. Die Freunde erleben viel lustiges, aber sprechen auch über ihre Fehler und vor allem, warum sie sich so lange nicht mehr gesehen haben.

Die Charaktere sind Adriana Popescu auch sehr gut gelungen. Ben der erwachsenste der dreien und Beschützer in allen Lebenslagen. Einfach ein Mann zum Träumen. Ella, die eine große Last mit sich rumträgt und der nach all der Zeit immer noch die Herzen der beiden Männer gehören. Und Jasper, der mir am besten gefallen hat. Der Kasper rettet mit seinem Humor so manche Situation, gerät damit aber mindestens genauso oft in Ärger.

Es war wunderschön zu sehen, wie die drei nach so langer Zeit praktisch da weitermachen, wo sie vor Jahren aufgehört haben. Eine Dreier-Freundschaft zum Dahinschmelzen.
 
Fazit 
Adriana Popescu ist ein richtig gutes Buch gelungen. Voller Liebe, Humor und vor allem der Freundschaft des unzertrennlichen Trios. Es war einfach von vorne bis hinten stimmig und somit kann ich es jedem nur wärmstens empfehlen!



5/5 Sterne

Danke an Piper für das Rezensionsexemplar!