Mittwoch, 25. Mai 2016

[Rezension] Wetten, dass wir uns lieben? - Orna Landau

Titel: Wetten, dass wir uns lieben?
Autor: Orna Landau
Originaltitel: The Atlanteans 03
Seiten: 304
Verlag: Atlantik
Erscheinungsdatum: 10. März 2016
Buchreihe: nein





 

Inhalt
Ben und Sarah sind 20 Jahre verheiratet und führen eigentlich eine ganz gute Ehe. Nur irgendwie ist es selbstverständlich geworden und die Romantik fehlt völlig. An Sarahs Geburtstag wendet sich das Blatt und sie lassen sich auf eine sehr gewagte Wette ein - mit drei einfachen Regeln:
1. Die Wette bleibt geheim.
2. One-Night-Stands sind nur mit fremden erlaubt.
3. Liebesaffären sind tabu.

Eigene Meinung
Bis auf Sarah und ihre Eltern haben mir die Charaktere im Buch nicht zugesagt. Sarahs Freundinnen scheinen nicht allzu viel mit ihr zu tun zu haben und wirklich herzlich sind sie auch nicht. Im Gegenteil Debbie ist mir richtig unsympathisch und scheint eher gegen Sarah zu spielen.
Ben ist jedoch der Höhepunkt. Nach der befristeten Trennung legt er sofort los, wie ein wildgewordener Hengst. Nicht einmal merkt man, wie wichtig ihm Sarah ist. Er sagt das zwar immer wieder, aber seine Taten strafen ihn Lügen. Er wird im Laufe der Geschichte immer unsympathischer und am Ende leistet er sich noch einmal einen richtigen Hammer, dass mir der Mund offen stehen geblieben ist.


Die Kapitelüberschriften sind auch ein ziemliches Highlight... anstatt die Kapitel einfach zu nummerieren, haben sie so tolle Titel wie "Debbie hat ein Geheimnis". Klingt wie der Folgentitel einer Soap...

Liest man den Klappentext bekommt man eigentlich schon eine Ahnung, worauf man sich hier einlässt. Dennoch habe ich gehofft, eine etwas tiefsinnigere Story geliefert zu bekommen. Diese hier war jedoch voll von Klischees und unglaublich vorhersehbar. Nur das Ende... ja das hat mich wirklich überrascht, aber eher im negativen Sinne. Vielleicht kann mir jemand, der das Buch schon gelesen hat sagen, wie es dazu bitte gekommen sein soll. Denn zwischen dem vorletzten und letzten Kapitel ist einfach mal eben ein riesiger Zeitsprung. Grandios. Auch eine Möglichkeit ein Buch zu beenden, die Schlüsselszenen weglassen, super Idee.

Fazit
Das Buch wirkt auf mich eher wie ein 0815 Kitsch-/Groschenroman, mit einigen Sexszenen, aber ohne gute Geschichte.


1/5 Sterne

Freitag, 20. Mai 2016

[Rezension] Der magische Schlüssel 02 - Kate Forsyth

Titel: Der magische Schlüssel - Die Hexen von Eileanan
Autor: Kate Forsyth
Seiten: 172
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 21. Dezember 2015
Buchreihe: ja





 


Inhalt
I
sabeau wird gefoltert und zum Tode verurteilt. Als Megan davon erfährt, macht sie sich mit ihren zwei Gefährten sofort auf den Weg, um sie zu retten.
Denn nicht nur Isabeaus Leben ist in Gefahr, denn der Schlüssel den sie trägt, darf auf keinen Fall in die falschen Hände geraten.


Eigene Meinung

Rasant geht es im zweiten Band weiter. Zwar wurde Isabeau gefangen, doch auch jetzt merkt man, wie sehr sie sich weiterentwickelt hat. Ihre Zwillingsschwester hat sich ebenfalls entwickelt, sie taut mehr auf und wird langsam lockerer, so ist sie mir wesentlich sympathischer.

Sehr faszinierend war hier wieder die Aufteilung der Kapitel nach Personen. Heißt mal folgen wir Megan, im nächsten Kapitel Isabeau und danach sogar der bösen Maya. So bekommt man einen guten Überblick, wer was im Schilde führt und lernt auch die böse Seite mehr kennen.

Ich kann mir kaum vorstellen, was denn noch in den vielen weiteren Bänden passieren soll, schon jetzt ist so viel geschehen und alles scheint sich auf einen unglaublichen Showdown zuzuspitzen.


Fazit
Zum Schluss gibt es noch eine unglaubliche Wendung und ich bin gespannt, wie die Reise der Zauberwesen weitergeht.



4/5 Sterne


Danke an Blanvalet und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

[Rezension] Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick - Jennifer E. Smith

Titel: Die statistische Wahrscheinlichkeit von Liebe auf den ersten Blick
Autor: Jennifer E. Smith
Seiten: 224
Verlag: Carlsen
Erscheinungsdatum: 22. Februar 2012
Buchreihe: nein





 

Inhalt
Hadley muss zu ihrem Verdruss an der Hochzeit ihres Vaters teilnehmen. Am Flughafen angekommen muss sie feststellen, dass sie ihren Flieger nur um wenige Minuten verpasst hat. Als sie auf den nächsten Flieger wartet, lernt sie einen Jungen kennen, der ihr Leben verändern wird.


Eigene Meinung

Hadley hat mir sofort gefallen und da meine Eltern auch getrennt und mit anderen Partnern verheiratet sind, konnte ich mich total in sie hineinversetzen. Zwar ist sie um einiges jünger als ich, doch ihre trotzige Haltung und ihre Traurigkeit konnte ich ungeimlich gut nachvollziehen. Teilweise war ich selber sauer auf ihren Vater und habe gleichzeitig die neue Frau in die Hölle gewünscht. Auch fand ich ihre Reaktionen keinesfalls überzeichnet, Jennifer E. Smith hat es einfach geschafft, einen typischen Teenie in einer Lebenskrise zu erschaffen.

Oliver und Hadley geben uns zwar keine Garantie auf eine ewig haltende Beziehung, doch der Anfang ihrer wahrscheinlich ersten großen Liebe ist mit so viel Gefühl und vor allem viel Tiefgang erzählt. Die beiden sind so jung, oft ist die Beziehung in dem Alter noch nicht für immer, aber darum geht es hier auch nicht.

Eigentlich begleiten wir die beiden nur ein paar Tag, doch diese paar Tage/Seiten sind so vollgepackt mit schönen Momenten und Emotionen, dass es einem viel länger vorkommt.

Fazit
Eine wunderschöne, keinesfalls kitschige Liebesgeschichte, die einen einfach mitreißt.



4/5 Sterne

Mittwoch, 18. Mai 2016

[Rezension] Die seltsame Berufung des Mr Heming - Phil Hogan

Titel: Die seltsame Berufung des Mr Heming
Autor: Phil Hogan
Originaltitel: A Pleasure and a Calling
Seiten: 368
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 08. März 2016
Buchreihe: nein





 


Inhalt
William Hemin ist Immobilienmakler mit einem kleinen Geheimnis. Vertrauen ihm Kunden ihre Schlüssel an, macht er sie kurzerhand nach und verschafft sich mit Hilfe seiner vielen Schlüssel Zugang zu unzähligen Wohnungen... egal, ob der Bewohner zu Hause ist, oder nicht.


Eigene Meinung

Die Geschichte wird von Heming selbst erzählt, was dazu führt, dass man praktisch zu seinem Komplizen gemacht wird. Doch sympathisch war er mir trotzdem nicht, ich fand teilweise echt unheimlich. Er ist eben eine kranke Persönlichkeit.
Ab und zu erzählt er auch Ereignisse aus der Vergangenheit und so wird einem Stück für Stück offenbart, was für ein Psycho Heming ist.

Es war eigentlich durchweg spannend. Man ist neugierig, auf die vielen Leben, in die man dank Heming hineinsehen kann. Teilweise hatte man auch Angst, Hemings Hobby könnte durch unvorhergesehene Wendungen entlarvt werden. Besonders gefallen hat mir hierbei auch die unfreiwillige Situationskomik Hemings.

Heming hat mich richtig fasziniert, allerdings hat mir eine richtige Erklärung gefehlt, warum er so ist, wie er ist. Und das Ende war mir dann doch ein bisschen zu skurril.

Fazit
Ein köstlicher Mix aus schwarzem Humor und Krimi - unbedingt lesen!



4/5 Sterne


Danke an Heyne und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 17. Mai 2016

[Rezension] Storm - Virginia Bergin

Titel: Storm - Die Auserwählte
Autor: Virginia Bergin
Originaltitel: The Storm
Seiten: 432
Verlag: Fischer
Erscheinungsdatum: 22. März 2016
Buchreihe: ja





 

Inhalt
Ruby erfährt, dass grausame Experimente an Menschen durchgeführt werden, um ein Heilmittel zu entwickeln. Als ihr klar wird, dass dadurch auch ihre Freunde in Gefahr schweben, versucht sie sie durch eine riskante Rettungsaktion zu befreien. Als dabei dann noch herauskommt, dass Ruby immun gegen das Bakterium ist, ist das Chaos perfekt.


Eigene Meinung

Wir werden am Anfang ziemlich runtergezogen, da Ruby nur noch so vor sich hinlebt und kein Zeitgefühl mehr besitzt. Das vergeht jedoch sehr schnell wieder, als Saskia Ruby findet und sie aus ihrem Loch zieht. Schnell begleiten wir wieder die alte, rebellische Ruby. Viel verändert hat sie sich nicht mehr, eher ist sie in diesem Band noch chaotischer.

Anscheinend habe ich den Klappentext nicht richtig gelesen, denn für mich war es eine riesen Überraschung, dass Ruby immun gegen das Bakterium ist. Ich bin vorher immer davon ausgegangen, dass sie unheimliches Glück hatte. Mir hat es so (als Überraschung) viel besser gefallen, ich hätte nicht gewollt, dass ich es schon über den Klappentext erfahre, da es doch schon einen entscheidenden Wendepunkt darstellt.

Wieder richtig gut hat mir gefallen, dass wir Rubys Gedankengänge gut nachvollziehen können, da sie diese einfach mitten im Text mit unterbringt.
Leider sind die Schmetterlinge anstelle von Schimpfwörtern geblieben, bzw. sie sind durch Kleckse ersetzt worden.

Das Ende war zwar ok und mehr oder weniger gut erklärt, aber es war einfach zu schnell. Zwischendrin dachte ich, es müsste noch einen dritten Band geben, doch auf ziemlich wenig Seiten wurde der Showdown nur so dahin geklatscht. Das war mir ein bisschen zu lieblos/wenig.

Fazit
Storm hat mir etwas schlechter gefallen als Rain. Dennoch kann man die Reihe gut lesen, vor allem weil es sich, bis auf einige wenige Stellen, recht flüssig lesen lässt.



4/5 Sterne