Montag, 4. April 2016

Lesestatistik März 2016

Hallöchen :)
4 ganze Bücher, mehr habe ich diesen Monat wieder mal nicht geschafft. Obwohl der März lesetechnisch richtig gut gestartet ist und ich die Seiten praktisch aufgesogen habe, so war in der zweiten Hälfte eher flaute.
Ich weiß auch nicht richtig, woran es lag. Die Tage flogen nur so dahin, ohne, dass ich richtig zum Lesen gekommen bin. Bleibt die Hoffnung, dass der April besser wird :)

("Der magische Schlüssel" ist ein eBook und daher nicht mit abfotografiert)






Neuzugänge:
1. Wer war Alice - T. R. Richmond
2. Die seltsame Berufung des Mr Heming - Phil Hogan
3. Besser als Sex ist besserer Sex - Theresa Bäuerlein und Tom Eckert

Gelesen:
1. Mein Herz wird dich finden - Jessi Kirby 368 Seiten
2. Die Magie der Namen - Nicole Gozdek 368 Seiten
3. Wer war Alice - T. R. Richond 448 Seiten 
4. Der magische Schlüssel 01 - Kate Forsyth 229 Seiten


Insgesamt:
Erhalten: 3
Gelesen: 4
Seiten: 1413 (46 Seiten pro Tag)

Top:
"Die Magie der Namen" hat mich einfach von Anfang an verzaubert! Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob ich mir die nachfolgenden Bände auch hole. Zwar hätte ich die Charaktere gerne noch länger begleitet, doch die Geschichte an sich ist für mich abgeschlossen.

 
Selection 3

Flop:
KEINS :)
aaaaber wenn, dann wäre es "Mein Herz wird dich finden", da es mir insgesamt zu kurz war.

Freitag, 1. April 2016

[Rezension] Wer war Alice - T. R. Richmond

Titel: Wer war Alice
Autor: T. R. Richmond
Originaltitel: What she left
Seiten: 448
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 29. Februar 2016
Buchreihe: nein





 


Inhalt
Mit dem mysteriösem Tod der Studentin Alice kann Professor Cooke einfach nicht abschließen. Nach und nach trägt er alle möglichen Informationen, SMS, Briefe etc. die er finden kann, sei es im Internet oder von Bekannten.
Und je weiter man liest, je mehr er zusammenträgt, desto mehr entschlüsselt sich das Rätsel um Alice' Tod.


Eigene Meinung

Die Erzählung der Geschichte in Form von Briefen, Blogeinträgen etc. ist nicht neu und auch schwer umzusetzen. Richmond hat da meiner Meinung nach kein gutes Händchen für. Oft sagen seitenlange Briefe überhaupt nichts aus und scheinen nur das Buch füllen zu wollen. Aber auch die scheinbare Willkür mit der die Bruchstücke aneinander gereit wurden, ist echt anstrengend gewesen. Manchmal springt man ohne ersichtlichen Grund um Jahre vor oder zurück und muss sich dann erstmal wieder zurecht finden, was zu der Zeit denn schon alles geschehen, bzw noch nicht geschehen ist.

Auch hatte ich das Gefühl, dass die Charaktere (bis auf Professor Cooke) zu kurz kommen. Keine der Personen war so gut ausgearbeitet, dass mich ihr Schicksal interessiert hätte. Über den Professor erfährt man zwar ziemlich viel, doch ihn habe ich zu Anfang direkt als Lustmolch abgestempelt und wurde somit auch nicht mehr mit ihm warm. Seine Briefe an einen Freund waren mir auch fast immer zu lang und uninteressant.

Bei Alice bin ich auch etwas auf Distanz geblieben, wahrscheinlich, weil sie schon tot war. Ihre Depressionen haben mich jedoch wirklich traurig gestimmt und ihr Verhalten ihrer Mutter gegenüber tat mir leid. Die ganze Zeit habe ich mir Rettung für Alice gewünscht. Sie war noch so voller Leben und musste viel zu früh gehen.
Mir hat dieses Stück für Stück entschlüsseln des Rätsels unglaublich gut gefallen, trotz der oben genannten Kritikpunkte. Von Anfang an denkt man eigentlich an Selbstmord, wird immer wieder auf andere Fährten geführt und fragt sich die ganze Zeit, was denn nun wirklich passiert ist.

Die Lösung war mir etwas zu sehr an den Haaren herbei gezogen, dennoch war es unglaublich spannend!
 
Fazit
Ein Buch, welches man auf Grund des Aufbaus nicht einfach runterlesen kann. Ein ungewöhnlicher Krimi zum Miträtseln :)



4/5 Sterne


Danke an Goldmann und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Mittwoch, 30. März 2016

[Rezept] Ananastorte

Am Wochenende war ja bekanntlich Ostern und zudem hatte noch einer aus der Familie Geburtstag, also musste ich meinem Vater mit einer Torte aushelfen.
Anstatt wie immer Frankfurter Kranz zu machen, habe ich meine Rezepte durchstöbert und diese fruchtige Torte von meiner Oma gefunden!
Zwar bin ich nicht der riesen Ananasfan, aber diese Torte wird dadurch einfach richtig frisch und wirkt unglaublich leicht!


 

Schwierig ist sie außerdem auch nicht, scheitern könnte das Gelingen nur beim Biskuit, aber auch der ist eigentlich idiotensicher :)
Da ich schon Erfahrung mit sich verflüssigender Sahne gemacht habe (Schwarzwälder Kirsch lässt grüßen), würde ich empfehlen, die Sahne mit Sahnesteif aufzuschlagen. Für die Füllung ist das nicht so wichtig, da habe ich sie selber vergessen, aber für die Sahne, die die Torte umhüllen soll ist es besser. Vor allem, wo es jetzt ja auch wieder wärmer werden soll :)
Aber ich höre auf zu plappern und liefer euch hier das Rezept!




Ananastorte


Zutaten:
3 Eier
80 g Zucker
80 g Mehl
2 TL Backpulver
3 EL warmes Wasser

1 Dose Ananas in Scheiben
80 g Speisestärke
25 g Zucker
500 ml Sahne 
evtl. Sahnesteif

Zubereitung:
Für den Biskuitboden:
Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb mit dem Zucker und dem warmen Wasser schaumig schlagen. Dann das mit Backpulver vermischte Mehl und anschließend den Eischnee unterheben.
Den Teig in eine Springform streichen, deren Boden mit Backpapier ausgelegt ist und 25 Minuten bei 180°C backen.
Den fertigen Tortenboden nach dem Abkühlen einmal halbieren.

Für die Creme:
Die Ananasscheiben in ein Sieb schütten und den Saft dabei auffangen. Alle Scheiben (bis auf zwei) in kleine Stücke schneiden. Die Speisestärke in etwas kaltem Wasser auflösen. 1/4 Liter Ananassaft aufkochen. Die Speisestärke und den Zucker dazugeben und einmal aufkochen lassen.
Die Ananasmasse für ca. 1-2 Stunden kaltstellen.
Die Sahne steif schlagen und etwa ein Drittel der geschlagenen Sahne zu der Ananasmasse geben und die Ananasstücke unterheben.
Diese Masse gleichmäßig zwischen den Teighälften verteilen.
Mit der restlichen Sahne die Torte verzieren. Die restlichen Ananasscheiben vierteln und als Deko auf die Torte legen.

Einen Tag durchgezogen schmeckt die Torte noch besser. 

Bei Chefkoch findet ihr es übrigens hier.




Donnerstag, 24. März 2016

[Rezension] Basar der bösen Träume - Stephen King

Titel: Basar der bösen Träume
Autor: Stephen King
Originaltitel: The Bazaar of Bad Dreams
Seiten: 768
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 18. Januar 2016
Buchreihe: nein





 


Inhalt
Eine Vielzahl an Kurzgeschichten von Herr King mit Vorwort vor jeder Geschichte.


Eigene Meinung

Diese Kurzgeschichtensammlung von Stephen King hat mir lange Freude bereitet.
King ist einer der wenigen Autoren, die es schaffen ihren Charakteren schon auf wenigen Seiten unglaublich viel Leben einzuhauchen. Auch aus dem Grund konnte er mich mit einigen seiner Kurzgeschichten so sehr fesseln, dass ich unglaublich traurig war, nicht mehr Zeit mit den Personen verbringen zu können.

Oft sind seine Kurzgeschichten schön zu lesen, man denkt noch nicht an das Gruselige, das vielleicht noch passiert und dann schreibt er den letzten Satz und dieser eine Satz ändert alles. Er lässt es einem kalt den Rücken runter laufen und die ganze Geschichte noch einmal überdenken. Das ist es, was ich so liebe.

Doch nicht alle Geschichte in dem Band haben mich begeistern können. Es waren auch wieder einige dabei, die ich mit einem Achselzucken beendet habe. Ebenso habe ich die "Liedtext" Geschichte nicht verstanden bzw. den Sinn dahinter nicht gesehen.

Aber trotz dieser Ausreißer würde ich immer wieder zu Kurzgeschichten von King greifen!

Fazit
So ein Sammelband lohnt sich einfach immer. Die Kurzgeschichten haben mir größtenteils richtig gut gefallen und da es sich eben um "Kurz"-Geschichten handelt, kann man zwischen einzelnen auch gut Pause machen (in Form von anderen Büchern), sollten einem die über 700 Seiten zu viel sein.



4/5 Sterne


Danke an Heyne und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Montag, 7. März 2016

[Rezept] Chia-Schokopudding

Nach langem blogge ich endlich mal wieder ein Rezept. Ich habe in letzter Zeit kaum Zeit bzw. Lust dazu, weil es einfach so viel Arbeit ist und mir das bloggen von Rezension mehr Spaß macht und natürlich auch leichter fällt. Dennoch möchte ich weiter an den Rezepten festhalten, weil die fertigen Einträge immer wieder ein schöner Anblick sind.

Heute möchte ich euch Chiasamen vorstellen. Kennt ihr die? Seid ihr auch schon Fans der kleinen Dinger?
Chiasamen sind das neue "Superfood" (viele Omega-3-Fettsäuren, Proteine, Mineralstoffe und Antioxidantien). Ich bin niemand, der auf diesen Hype aufspringt, diese Samen haben jedoch eine tolle Eigenschaft, die die Küche bereichert:
Sie bilden eine wabbelige Polysaccharidschicht um den Kern und so wird die Flüssigkeit, in die sie eingelegt wurden puddingartig (natürlich je nach dem wie viele Samen man dazu gegeben hat.




So habe ich auch seit neustem Chiapudding für mich entdeckt. Ein paar Esslöffel der Samen in Milch (versetzt mit zum Beispiel Kakao, oder Vanille) geben, süßen und nach ein paar Stunden hat man einen herrlichen Pudding - wenn man sich an der eher wabbelig-schleimigen Konsistenz nicht stört.
Lässt man zudem den Zucker weg und ersetzt diesen durch Süßstoff, Stefia oder anderem kalorienarmen "Zeug", kann man auch noch kalorienreduziert schlemmen :)
Mir gefallen die Samen auch so gut, da sie sich sehr vielfältig zubereiten lassen, wenn ihr neugierig geworden seid, googelt doch einfach mal. Auch bei Chefkoch finden sich schon einige Rezepte mit den dunklen Samen.
Aber genug der langen Rede, hier kommt das Rezept :)



Chia-Schokopudding


Zutaten:
3 EL Chiasamen
200 ml Milch
2 gehäufte TL Kakao (ungesüßt)
2 TL Vanillezucker
1 EL Mandelsplitter
2 TL Zucker

Zubereitung:
Die Chiasamen in das gewünschte Gefäß geben. Die Milch mit dem Kakao und dem Vanillezucker verrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind (evtl. kurz erwärmen). Den Kakao auf die Chiasamen gießen, gründlich umrühren und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Die Mandelsplitter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze rösten, bis sie goldbraun sind. Den Zucker dazugeben, warten, bis er flüssig ist und alles vermischen.

Die Mandeln kommen zum Anrichten auf den Pudding.