Dienstag, 29. Dezember 2015

[Rezension] Wald der Toten - Robert C. Marley

Titel: Wald der Toten
Autor: Robert C. Marley
Seiten: 190
Verlag: Bastei Entertainment
Erscheinungsdatum: 15. April 2016
Buchreihe: nein





 


Inhalt
Detective Miriam Beckett wird auf den Fall der verschwundenen Fran Lovey angesetzt. Fran verschwand nach einem Besuch im Pub spurlos, doch dann beginnt sie sich wieder regelmäßig zu melden. Für Freunde und Familie ist klar: Fran wurde entführt. Aber wie sollen sie die Polizei davon überzeugen, wenn sie sich doch jeden Tag meldet?

Eigene Meinung

Das Buch ist flüssig geschrieben und hat mich von Anfang an mitgerissen. Wir begleiten hauptsächlich Miriam bei ihren Ermittlungen, wobei wir auch in ihr Privatleben schauen. Erst war ich verwundert und habe mich gefragt, warum wir so viel von ihrem scheinbar unwichtigem Leben erfahren. Doch später wird klar, warum ihr Leben eine so wichtige Rolle spielt.

Außerdem lernen wir Frans Freunde und Familie kennen, die eine wichtige Rolle in ihrem Leben und bei der Suche nach ihr spielen. Sie sind allesamt sehr authentisch und glaubwürdig gestaltet. Zudem erleben wir, wie grausam der Täter zu Fran ist und vor allem wer er ist.

Dass der Täter schon so früh bekannt gegeben wurde (gegenüber dem Leser), hat mich ein kleines bisschen enttäuscht, da so ein entscheidender Rätselpunkt wegfällt. Allerdings hat mir die Darstellung des Täters richtig gut gefallen. Bei jeder neuen Grausamkeit gegenüber Fran merkt man, wie krank er eigentlich ist und gleichzeitig was er für ein riesiges Lügenkonstrukt aufrecht erhalten muss.

Mir hat das Buch sehr gefallen. Der einzige Kritikpunkt ist Miriams Nachbar. Das erschien mir dann doch etwas unglaubwürdig und vor allem wie er ihr hilft war sehr konstruiert. 

Fazit
Spannender, nur leider recht kurzweiliger Thriller für zwischendurch.


4/5 Sterne


Danke an Bastei Entertainment und Vorablesen für das Rezensionsexemplar!

Sonntag, 27. Dezember 2015

Neuzugänge Dezember #4

So hier kommt mein wahrscheinlich letzter Neuzugänge-Post in diesem Jahr :)

Ich hoffe, eure Weihnachtstag waren so schön, wie meine! Und davor haben mich dann doch noch zwei Bücher erreicht. Der Post kommt erst jetzt, da ich über die Weihnachtstage nicht am PC war :)



Die rote Königin steht schon bevor es überhaupt erschienen ist auf meiner Wunschliste! Entsprechend gespannt bin ich!!
Der erste letzte Kuss konnte ich beim Bloggerportal ergattern, die Hälfte habe ich schon gelesen und bin sehr angetan. Ich habe auch schon eine Ahnung, in welche Richtung es gehen wird, hoffe aber, dass ich mich irre!


Und jetzt wo sich das Jahr dem Ende zuneigt, muss ich mich auch mal an meine Jahresstatistik setzten :-O Oh graus :D

Und wie sieht's bei euch büchertechnisch aus? Kommen da noch welche vor Silvester? Habt ihr schon Pläne für Silvester, oder werdet ihr die letzten Stunden von 2015 gemütlich mit einem Buch und einem Tee auf der Couch verbringen?

Sonntag, 20. Dezember 2015

[Rezension] Die Nacht schreibt uns neu - Dani Atkins

Titel: Die Nacht schreibt uns neu
Autor: Dani Atkins
Originaltitel: The Story of Us
Seiten: 448
Verlag: Knaur
Erscheinungsdatum: 17. Dezember 2015
Buchreihe: nein





 


Inhalt
Emma ist auf dem Heimweg von ihrem Jungesellinnenabschied, als die drei besten Freundinnen einen tragischen Unfall haben. Zwar überlebt Amy nicht, doch dank Jack konnten wenigstens die anderen beiden gerettet werden. Nun spukt Jack regelmäßig in Emmas Gedanken und Leben rum und das, obwohl sie doch eigentlich mit Richard verlobt ist. Was tut man, wenn man zwei Männer liebt und wie wird Emma sich entscheiden?

Eigene Meinung

Die Geschichte, die uns Dani Atkins erzählen will ist folgende:
Richard und Emma kennen sich schon ewig und sind das Traumpaar schlecht hin! Emma verliert kurz vor der Hochzeit ihre beste Freundin Amy. Die Hochzeit kippt und Jack (Emmas Lebensretter) nimmt immer mehr Raum ein, so dass sich Emma schließlich zwischen den beiden entscheiden muss. 
Allerdings hatte ich damit so meine Probleme. Das tolle Traumpaar fand ich nicht so toll. Richard wird von Anfang an recht unsympathisch dargestellt. An keiner Stelle hatte ich das Gefühl, dass sie mal eine wunderbare Beziehung geführt haben. Ich wollte ihn eigentlich nur loswerden, daher war eine Hochzeit zwischen ihm und Emma für mich undenkbar. Man bekommt nicht einmal die Chance ihn zu mögen. Zwischendrin versucht Dani Atkins ihn ein bisschen sympathischer zu machen, doch da war es bei mir schon zu spät.

Wer jetzt glaubt, dass ich somit auf Jacks Seite war, irrt. Jack hat mir fast ebenso wenig gefallen wie Richard. Völlig übertrieben und unpassend klebt er ständig an Emmas Hintern und ist sogar bei klärenden Gesprächen zwischen ihr und Richard im Weg. Eine Zeit lang hatte er schon was von einem unheimlichen Stalker. Süß wäre das letzte Wort, das mir zu seinem Verhalten einfallen würde.

Die Sache mit Emmas Alzheimer kranken Mutter konnte die schnulzigen Elemente oft etwas abschwächen. Die Szenen, in denen es um sie ging waren wirklich schön und voller Gefühl, gern hätte ich mehr in die Richtung gelesen.

Ich habe "Die Achse meiner Welt" gelesen und gehofft, ein ähnlich tiefgehendes Buch zu lesen. Doch bis auf das Ende, welches wirklich schön war, bekam ich hier eine von Klischees triefende Liebesschnulze zu lesen. 

Fazit
Schade. Wäre das Buch mehr wie am Ende gewesen, wäre es sicher der Knaller geworden. Aber so bleibt es einfach ein flacher Liebesroman mit dafür unglaublich tollem Ende.


3/5 Sterne


Danke an Knaur und Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Neuzugänge Dezember #3

Uiiiiiiii jetzt geht's hier aber los! Der Dezember haut Büchertechnisch richtig rein!
Meine neusten Schätze sind diese zwei hier:



Die Nacht schreibt uns neu habe ich bei der Lesechallenge von Lovelybooks gewonnen *jubel* meine erste dort :)
Und Windfire musste ich mir einfach sofort unter den Nagel reißen, nachdem ich Lynn Ravens Kuss des Kjer und Blutbraut verschlungen habe!

Habt ihr die Bücher schon gelesen, oder macht ihr zufällig auch bei der Challenge mit?

Dienstag, 15. Dezember 2015

[Rezension] Die Vertriebenen 01 - Kevin Emerson

Titel: DieVertriebenen - Flucht aus Camp Eden
Autor: Kevin Emerson
Originaltitel: The Lost Code - The Atlanteans Book 1
Seiten: 432
Verlag: Heyne fliegt
Erscheinungsdatum: 12. Oktober 2015
Buchreihe: ja





 


Inhalt
Durch die Folgen einer Klimakatastrophe ist der größte Teil der Erde komplett verbrannt. Die Überlebenden wohnen in Höhlen, oder unter Kuppeln. Owen lebt mit seinem Vater in einer dieser Höhlen und gewinnt eines Tages einen Aufenthalt in dem Feriencamp Eden, welches sich unter einer dieser Kuppeln befindet.

Erst ist Owen dort der geborene Außenseiter, doch als sein Körper sich plötzlich verändert, scheint er endlich Anschluss gefunden zu haben. Aber anstatt, dass sein Leben nun einfacher wird, verkompliziert sich alles und Eden ist nicht mehr die sichere Zuflucht, die es mal war.

Eigene Meinung

Die Kurzbeschreibung hat mich neugierig gemacht und mich schon einige Vermutungen anstellen lassen.
Leider beginnt es ziemlich schleppend. Der Fokus liegt erst noch auf dem Leben im Camp, Jugendlichen Reibereien und ähnlichem. Meiner Meinung nach hätte man das ruhig kürzen und schneller zum eigentlichen Thema kommen können.


Das Buch ist aus der Sicht von Owen geschrieben, so bekommt man hautnah mit, wie er sich durch die körperliche Veränderung entwickelt. Er bekommt mehr Selbstbewusstsein und kommt auch seiner heimlichen Liebe Lilly endlich näher.
Mir hat die Liebesgeschichte nicht gefallen, da hat sich zu wenig getan. Mir war es eigentlich egal ob Owen und Lilly zusammen kommen, vor allem weil ich das Gefühl habe, dass Lilly ihn nur als eine Art Lückenbüßer benutzt. Die beiden passen auch einfach nicht zusammen.

Zudem kommt noch Evans nervige Eifersucht, die einmal sogar richtig gefährlich wird. Ich hätte es besser gefunden, wenn diese Liebelei nicht untergebracht worden wäre.

Im letzten Teil des Buches spielt der Mythos Atlantis eine große Rolle. Hier hat Kevin Emerson versucht, möglichst viele Informationen auf wenigen Seiten unterzubringen, was bei mir zu einem kleinen Overflow geführt hat. Wieso konnte man das nicht etwas mehr verteilen, und dem Leser kleinere Häppchen zuwerfen?

Oh und ein Punkt noch: Ganz besonders nervig/peinlich fand ich die kursiv geschriebenen "Anweisungen" von Owens Technikern. Die sollen wohl seine Körperfunktionen symbolisieren, doch sie waren einfach nur fehl am Platz und kamen wirklich lächerlich rüber.

Fazit
Obwohl der Auftakt einige Schwächen hat, würde ich den zweiten Band lesen wollen. Vor allem, weil ich wissen möchte, ob man noch mehr über die Katastrophe erfährt und in wie fern Owens Bestimmung umgesetzt wird.



3/5 Sterne


Danke an Heyne und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!