Titel: Angelfall - Am Ende der Welt
Autor: Susan Ee
Originaltitel: End of Days
Seiten: 432
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 09. Januar 2018
Buchreihe: ja
Inhalt
Der Kampf zwischen Engel und Menschen geht in die finale Runde. Werden die Engel die Erde für sich beanspruchen? Und wie wird es mit Raffe und Penryn weitergehen?
Eigene Meinung
Der letzte Band hat mir wieder besser gefallen als der zweite und knüpft ebenfalls nahtlos an das Ende des zweiten Bandes an. Wer Raffe vorher vermisst hat, kommt hier voll auf seine Kosten. Der Traum von einem Mann ist wieder in vollem Einsatz.
Alles kommt zu einem großen Showdown zusammen. Im letzten Band haut Susan Ee nochmal richtig einen raus. Wir erfahren wie die Engelspolitik funktioniert, was hinter den gefallenen Engeln steckt und landen sogar in der Hölle.
Ich war total gespannt wie Susan Ee die Liebesgeschichte zwischen Raffe und Penryn lösen würde und bin wirklich mehr als zufrieden!
Band drei war einfach wieder ein Genuss. Susan Ee schreibt mit so viel Witz! Das Schwert ist toll (sofern man ein Schwert toll finden kann), die Kundschafter sind total lustig und generell war unglaublich viel Humor in der Reihe.
Fazit
Der dritte Band von Angelfall ist ein würdiger Abschluss der tollen Fantasy-Reihe.
4/5 Sterne
Titel: Angelfall - Tage der Dunkelheit
Autor: Susan Ee
Originaltitel: World After
Seiten: 448
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 09. Januar 2017
Buchreihe: ja
Inhalt
Penryn muss sich erneut auf die Suche nach ihrer Schwester machen und auch Raffe ist verschwunden. Als die beiden sich wieder begegnen, muss er sich entscheiden. Wählt er seine Flügel, oder setzt er alles für eine Menschentochter aufs Spiel?
Eigene Meinung
Nach dem Ende von Band eins gibt es nur eine kurze Verschnaufpause und schon geht es wieder rasant weiter. Diesmal müssen wir ziemlich lange ohne Raffe auskommen, was zwar zur Geschichte gepasst hat, ich aber sehr schade fand, weil ich ihn total ins Herz geschlossen habe. Seine Art ist einfach eine Bereicherung für diese Reihe.
Mir hat der zweite Band auch gut gefallen, allerdings hängt er ein bisschen hinter dem ersten her. Einerseit wegen Raffe und andererseits fand ich die Ungeheuer total komisch. Die haben in mir ein unangenehmes Gefühl ausgelöst, das ich nicht näher beschreiben kann. Vielleicht haben sie mir auch schlichtweg nicht richtig gefallen.
Und die Rolle von Penryns Mutter hat sich mir immer noch nicht erschlossen. Was soll das? Teilweise wird sie nur kurz von den Charakteren erwähnt, als ob Susan Ee den Leser daran erinnern wollen würde, dass da ja noch so eine Verrückte rumläuft.
Schön ist aber, dass wir mehr zu Raffes und Penryns Beziehung erfahren, in Band eins waren das ja eher nur Spekulationen. Die Motivation und Ziele der Engel werden ebenfalls sehr deutlich und auch Paige tritt mehr in den Vordergrund.
Fazit
Trotz meiner Kritik bin ich sehr gespannt, wie es im letzten Band weiter geht und ob Raffe seine heißersehnten Flügel wieder bekommt.
4/5 Sterne
Titel: Angstrausch
Autor: Sarah Lotz
Originaltitel: The White Road
Seiten: 464
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum: 17. September 2018
Buchreihe: nein
Inhalt
Simon steigt für seine Website in eine Höhle ab und begibt sich dort in Lebensgefahr. Das Video, das er dabei gedreht hat, schlägt ein wie eine Bombe. Um seinen Followern mehr zu bieten, entschließt er sich schließlich auf den Everest zu steigen, doch was er da erlebt, ändert sein Leben völlig.
Eigene Meinung
Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert. Die ersten fand ich noch echt spannend. Simons Tour durch die Höhle und schließlich die Erlebnisse auf dem Everest. Doch dann ging irgendwie die Puste aus. Die Geschichte dümpelte nur so dahin und es passierte nichts nennenswertes mehr. Dass es fast ausschlißelich um Simon ging, hat die Sache eher verschlechtert.
Ich habe dauernd auf die Wendung, oder das Aha-Erlebnis gewartet und irgendwie gedacht, dass da noch mehr kommen müsse. Leider konnte mich das letzte Drittel nicht überzeugen. Die Geschichte nimmt eine ganz andere Wendung, als man zu Anfang hätte denken können.
Fazit
Super Start, aber schwaches Ende. Ich hätte mir zum Ende hin etwas mehr Thrill gewünscht. Schade.
3/5 Sterne
Danke an Goldmann und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!
Titel: Eine andere Vorstellung vom Glück
Autor: Marc Levy
Originaltitel: Une autre idée du bonheur
Seiten: 352
Verlag: blanvalet
Erscheinungsdatum: 23. Juli 2018
Buchreihe: nein
Inhalt
Wie jeden Tag tankt Milly ihr Auto nach der Arbeit an der Tankstelle voll und freut sich auf den wohlverdienten Feierabend. Doch als sie wieder im Auto sitzt, ist sie nicht mehr alleine. Agatha ist kurz vor ihrer Haftentlassung aus dem Gefägnis ausgebrochen und fordert von Milly, mit ihr quer durch das Land zu reisen. In den wenigen Tagen lernen sich die beiden kennen und Stück für Stück wird der Grund klar, warum Agathe im Gefägnis saß und nun ausbrechen musste.
Für beide eine Reise, die sie nie vergessen werden.
Eigene Meinung
Wir begleiten Agathe und Milly, sowie Tom, den Marshal der ihnen folgt. Alle drei, besonders Milly und Agatha waren mir auf anhieb sympathisch. Die Geschichte ist mit so viel Witz geschrieben, dass es so viel Spaß gemacht hat wie lange nicht mehr.
Zwischendurch halten die beiden bei alten Bekannten von Agatha und auch sie sind allesamt eine Bereicherung für die Geschichte. Nach und nach erfährt man so von den Umständen, die zu Agathas Verhaftung geführt haben und vor allem, warum sie nun ausgebrochen ist.
Ich weiß gar nicht, was ich noch sagen soll. Zu viel möchte ich nämlich nicht verraten. Millys und Agathas Reise bringt den Leser jedenfalls zum Nachdenken und ist wirklich wunderschön!
Fazit
Wer ein lustiges und herzerwärmendes Buch sucht, ist hier genau richtig.
5/5 Sterne
Danke an Blanvalet und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!
Titel: All die schönen Tage
Autor: Julia Kaufhold
Seiten: 432
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 28. September 2018
Buchreihe: nein
Inhalt
In der Schulzeit waren Stella und Max zusammen, bis Max Stella bitter enttäuscht hat. Jetzt, Jahre später meldet er sich plötzlich wieder und Stella muss sich den Geistern ihrer Vergangenheit stellen. Kann sie Max verzeihen?
Eigene Meinung
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Der Schreibstil ist leicht, aber total naiv und so einfach, wie ich es eher in Groschenromanen erwarten würde. Dazu kommt, dass alles zu detailiert beschrieben ist. Wer kann sich nach zehn Jahren noch merken, wie der jeweils andere da gerochen hat, oder ähnlichen Schwachsinn. Wenn es wenigstens um nur eine Sache gegangen wäre, aber nein, Stella erinnert sich an fast ALLES aus ihrer Zeit mit Max.
Einmal schätzen die beiden zum Beispiel die Länge von einem Gegenstand und sie wissen beide noch die exakten Daten... richtig lächerlich.
Max erinnert sich in den richtigen Momenten natürlich auch an genau die gleichen Sachen, und beide wissen immer, warum der andere nun lächeln muss und, und, und.... ja ne, ist klar...
Dei Geschichte trieft einfach vor Süße, ist zu idealisiert und irgendwie ist es auch ziemlich krank, dass Stella immer noch nicht über die Sache damals und vor allem auch Max hinweg ist. Ganz ehrlich, der Grund für die Enttäuschung damals und warum ihre Beziehung kaputt gegangen ist, war für mich nur teilweise nachzuvollziehen. Um so weniger verstehe ich allerdings auch, warum sie in den vielen Jahren nicht über Max hinweggekommen ist und immer noch an ihn denkt, als hätte er sie erst gestern verlassen und wäre nicht nur eine Schwärmerei von früher gewesen.
Dazu kommt noch, dass sich Max, als sie ihn wieder sieht, gar nicht verändert hat! Geruch und überhaupt alles ist gleich geblieben und Stella erinnert sich an jeden Leberfleck. Oh man, ich muss zum Schluss kommen, das ist einfach zu bekloppt!
Außerdem sind mir Max und Stella total unsympathisch. Stella stößt ihre Liebsten regelmäßig vor den Kopf und Max macht selbiges mit Stella. Ich habe nicht gesehen, warum die beiden sich so sehr lieben und für einander bestimmt sind. Es kam überhaupt nicht bei mir an. Liebe braucht für mich ein bisschen mehr als eine wahllose Aneinanderreihung von zuckersüßen Ereignissen.
Die Nebencharaktere hätte man auch weglassen können. Sie tauchen zwar auf, werden teilweise aber irgendwann einfach nicht mehr erwähnt... Problem gelöst, einfacher kann man es sich kaum machen. Arne ist da das beste Beispiel.
Sie sind hier nur unnötiges Beiwerk. Sie tragen auch absolut nichts zur Geschichte bei und berührt haben mich die lieblosen Nebengeschichten auch nicht. Das war nur der verzweifelte Versuch, die lasche Story aufzuplustern.
Fazit
Traurigerweise ließe sich die Geschichte in ein paar wenigen Sätzen zusammenfassen. Sie ist viel zu überdramatisiert und weder Max, noch Stella konnten mich mit ihrer Darbietung überzeugen. Ich war froh, als es vorbei war.
Allein die Idee der "Schöne-Tage-Box" ist nennenswert.
1/5 Sterne
Danke an Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar!