Dienstag, 26. März 2019
[Rezension] Der Pakt - Michelle Richmond
Titel: Der Pakt
Autor: Michelle Richmond
Originaltitel: The Marriage Pact
Seiten: 560
Verlag: Diana
Erscheinungsdatum: 11. Februar 2019
Buchreihe: nein
Inhalt
Als Alice und Jake heiraten bekommen sie ein ungewöhnliches Geschenk. Sie unterschreiben schließlich einen Vertrag der sie dazu verpflichtet, den Gesetzen des Paktes zu gehorchen. Der Pakt hat die Aufgabe Ehen glücklicher zu gestalten, damit beide Ehepartner zufriedener sind und jede Ehe ein Leben lang hält.
Doch letzteres ist wörtlich gemeint. Aus diesem Pakt gibt es kein Entkommen.
Eigene Meinung
Es geht sofort rasant los und das Tempo wird die gesamte Geschichte über nicht gedrosselt. Wir lernen den Pakt kennen mit seinen irrwitzigen Gesetzen und dass man ihnen trotzdem nicht entfliehen kann. Jake und Alice handeln immer so, wie man selber es wahrscheinlich auch tuen würde, daher konnte ich mich richtig gut in die beiden hineinversetzen.
Der Pakt ist echt gruselig. Wir wissen immer nur das, was auch Jake und Alice wissen, tappen also oft im Dunkeln - in Angst, was als nächstes kommen wird. Anfangs eher harmlos, wird es schnell immer brutaler und abgedrehter.
Das Ende ist überraschend, unglaublich stimmig und übertrifft meine Erwartungen.
Fazit
Ein grandioser und gruseliger Thriller, der einen nicht mehr los lässt.
5/5 Sterne
Danke an Diana und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!
Montag, 25. März 2019
[Rezension] Die Reise - Marina Lostetter
Titel: Die Reise
Autor: Marina Lostetter
Originaltitel: Noumenon
Seiten: 560
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: 11. Februar 2019
Buchreihe: nein
Inhalt
Die Menschheit macht sich mit Raumschiffen und Klonen auf die Reise zu einem fernen Stern, den ein geheimnisvolles Objekt umgibt. Klone deshalb, weil sie Jahrhunderte brauchen werden, um dorthin zu gelangen. Doch auf der Reise selbst werden sie vor Herausvorderungen gestellt, die keiner vorhersehen konnte. Die Mission und vielleicht sogar die gesamte Menschheit ist in Gefahr.
Eigene Meinung
Leider fand ich es sehr zäh und es war auf Grund der Fachbegriffe auch nicht immer leicht zu lesen. Hier wird Wissen über den Weltraum, die Raumfahrt und Computer vorausgesetzt. Ich kenne es schon von anderen Büchern, dass man Fachbegriffe auch gut in der Geschichte erklären kann und so jeder abgeholt wird. Hier musste ich oft nachschlagen, was jetzt dieses oder jenes heißt und wie das mit der Geschichte zusammen hängen könnte. Ich habe mich als Leser alleingelassen gefühlt.
Da die Reise mehrere Jahrhunderte dauert, gibt es entsprechend viele Zeitsprünge. Allerdings hatte ich hier das Gefühl, dass die Autorin der Lösung von Konflikten aus dem Weg gehen wollte. Oft gibt es Krieg, oder eine scheinbar unlösbare Situation und im nächsten Kapitel befinden wir uns plötzlich 40 Jahre in der Zukunft, ohne dass wir Leser an der Lösung teilhatten. Außerdem gab es bei diesen Sprüngen über mehrere Jahrzehnte oft radikale Änderungen im Leben auf dem Schiff, die mir für die kurze Zeit teilweise zu krass waren.
Zu den Charakteren, außer der KI, kann ich nicht viel sagen, da sie durch die vielen Zeitsprünge alle Nase lang wechseln. Die KI hingegen hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil sie die einzige Konstante in dem Buch war.
Auch das Ende ließ mich unbefriedigt zurück.
Wenn mir die oben genannten Punkte das Lesen nicht so mühselig gemacht hätten, wäre es sicher eine spannende Geschichte gewesen.
Fazit
Ich würde das Buch eher Raumfahrt-Interessierten und Science-Fiction erfahrenen empfehlen. Ansonsten bleibt man oft auf der Strecke.
3/5 Sterne
Danke an Heyne und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!
Dienstag, 19. März 2019
[Rezension] Er & Sie: Eine Liebe in Paris - Marc Levy
Titel: Er & Sie: Eine Liebe in Paris
Autor: Marc Levy
Originaltitel: Elle et Lui
Seiten: 352
Verlag: Blanvalet
Erscheinungsdatum: 22. Mai 2017
Buchreihe: nein
Inhalt
Durch einen Streich seiner Freunde treffen Paul und Mia in Paris aufeinander. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten sind sie sich nachher so sympathisch, dass sie jeden Moment miteinander teilen wollen. Doch ihr Glück steht unter keinem guten Stern, denn die beiden dürfen sich unter keinen Umständen ineinander verlieben.
Eigene Meinung
Paul und Mia waren mir sofort sympathisch, wobei ich zu Paul einen besseren Draht hatte. Es ist total süß, wie oft sie sich in Wiedersprüchen verstricken und ihre Gefühle füreinander doch wieder wachsen.
Es ist wirklich romantisch. Die beiden nähern sich sehr langsam an, ohne dass es zu kitschig oder zu offensichtlich ist. Überraschenderweise gibt es auch ein paar Wendungen, was ich von Liebesromanen so eher nicht kenne. Die sind oft doch eher gradlinig.
Leider hat mir der Schreibstil nicht ganz so zugesagt und die kursiv geschriebenen Zeilen, welche Murmeln oder Gedanken der Charaktere darstellen sollten, fand ich etwas befremdlich. Hat für mein Empfinden nicht reingepasst.
Für jene, die Paris gut kennen, gibt es viele Abstecher zu bekannten Orten. Das war eine schöne Zugabe.
Fazit
Ein wirklich schöner Liebesroman für zwischendurch, ohne kitschig oder vorhersehbar zu sein.
3/5 Sterne
Danke an Blanvalet und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!
Dienstag, 12. März 2019
[Rezension] Die Chroniken der Hoffnung 01 - Mary E. Pearson
Titel: Die Chroniken der Hoffnung - Der Klang der Täuschung
Autor: Mary E. Pearson
Seiten: 640
Verlag: One
Erscheinungsdatum: 31. Januar 2019
Buchreihe: ja
Inhalt
Kazi wurde mit einem Auftrag nach Thorfeste geschickt, um die Verräter des großen Krieges zu finden. Doch stattdessen findet sie mitten unter den Rebellen die Liebe ihres Lebens. Kann etwas eine Zukunft haben, wenn es von vorneherein auf Lügen aufgebaut ist?
Kazi wurde mit einem Auftrag nach Thorfeste geschickt, um die Verräter des großen Krieges zu finden. Doch stattdessen findet sie mitten unter den Rebellen die Liebe ihres Lebens. Kann etwas eine Zukunft haben, wenn es von vorneherein auf Lügen aufgebaut ist?
Eigene Meinung
Wie ich mich gefreut habe endlich wieder in die Welt von "Die Chroniken der Verbliebenen" abzutauchen. Zwar geht es nur sekundär um die Charaktere von damals, doch der Zauber ist der gleiche.
Wie ich mich gefreut habe endlich wieder in die Welt von "Die Chroniken der Verbliebenen" abzutauchen. Zwar geht es nur sekundär um die Charaktere von damals, doch der Zauber ist der gleiche.
Kazi ist eine tolle Protagonistin. Rebellisch, aber gleichzeitig so unglaublich liebenswert. Genau so haben ihre Freunde Wren und Synove die Gschichte bereichert.
Die Kurzbeschreibung ließ ja keine Spekulation zu und so war schnell klar, für wen Kazis Herz schlägt. Dennoch hat mich die Liebesgeschichte wieder voll überzeugen können.
Man fühlt sich das ganze Buch über total behaglich und zufrieden und dann kurz vor Schluss kommt ein Hammer nach dem anderen. Ein fulminales Ende, das Mary E. Pearson sich wieder hat einfallen lassen. Leider müssen wir nun wieder viel zu lange auf die Fortsetzung warten.
Fazit
Der Auftakt von "Chroniken der Hoffnung" steht den "Chroniken der Verbliebenen" in nichts nach. Wir treffen alte Bekannte wieder und bekommen eine gleichwertige, großartige Story geliefert.5/5 Sterne
[Rezension] Das Blut der sieben Könige 01 - Régis Goddyn
Titel: Das Blut der sieben Könige 01
Autor: Régis Goddyn
Seiten: 440
Verlag: Cross Cult
Erscheinungsdatum: 12. Dezember 2018
Buchreihe: ja
Inhalt
Es gibt zwei Arten von Menschen auf der Welt. Die einen sind gewöhnlich und die anderen haben übermenschliche Kräfte und blaues Blut. Jene mit blauem Blut wollen die gewöhnlichen unterwerfen, doch es gibt auch Blaublüter, die für das rote Blut kämpfen. Es kommt zum Krieg. Ein Krieg, den es schon vor Jahrhunderten gegeben hat.
Es gibt zwei Arten von Menschen auf der Welt. Die einen sind gewöhnlich und die anderen haben übermenschliche Kräfte und blaues Blut. Jene mit blauem Blut wollen die gewöhnlichen unterwerfen, doch es gibt auch Blaublüter, die für das rote Blut kämpfen. Es kommt zum Krieg. Ein Krieg, den es schon vor Jahrhunderten gegeben hat.
Eigene Meinung
Puuuh.. ich habe ewig für das Buch gebraucht! Der Schreibstil ist der Zeit entsprechend angepasst und so fand ich es unglaublich mühselig in einen guten Lesefluss zu kommen.
Puuuh.. ich habe ewig für das Buch gebraucht! Der Schreibstil ist der Zeit entsprechend angepasst und so fand ich es unglaublich mühselig in einen guten Lesefluss zu kommen.
Die meiste Zeit begleiten wir den Kämpfer Orville, der sich im Laufe der Geschichte sehr verändert und mehr als eine Wandlung durch macht.
Der übersinnliche Teil der Geschichte bleibt leider oft im Hintergrund und es geht mehr um Politik und strategische Kriegsführung. Gespickt mit vielen Namen ist das sehr verwirrend gewesen.
Die gesamte Geschichte hat wirklich Potential und hätte mir sehr zugesagt. Allerdings blieb das Lesevergnügen auf der Strecke, da es oft Sprünge zwischen den verschiedenen Ereignissen gibt. So folgen wir erst Orville, später aber irgendeinem Lehnsherrn und ein anderes Mal einem Theokraten und einem Kind. Dabei sind die Erzählstränge nicht abwechselnd genug, als dass man verstehen würde, wie alles zusammenhängt. Das muss man sich mühselig zusammen reimen bzw. habe ich es versucht und bin mehr als einmal gescheitert.
Es war mir einfach zu komplex und mit zu vielen Nebenschauplätzen. Viel wurde nur angerissen, um es erst zu späteren Zeitpunkten (wahrscheinlich auch erst im zweiten Band) zu erklären.
Fazit
Mir hat das Buch nicht zugesagt und ich werde den zweiten Band auch nicht lesen. Es war zu anstrengend und zu vielschichtig um es angenehm lesen zu können. Außerdem war es mir zu kalt und somit konnte ich keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen.2/5 Sterne
Danke an Cross Cult und netgalley für das Rezensionsexemplar!
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