Montag, 30. März 2015
[Rezension] Schlusstakt - Arno Strobel
Titel: Schlusstakt
Autor: Arno Strobel
Originaltitel: Schlusstakt
Seiten: 224
Verlag: Loewe
Erscheinungsdatum: 09. März 2015
Buchreihe: nein
Inhalt
Vicky wird mit mehreren anderen Jugendlichen und einem Fernsehteam auf eine einsame Insel gebracht, um in verschiedenen Phasen den Gewinner einer Gesangshow zu ermitteln.
Doch auf der Insel angekommen, wird der Umgangston rauer und die Teilnehmer fliegen scheinbar willkürlich raus. Und als Krönung des Ganzen stirbt auch noch eine Teilnehmerin.
Eigene Meinung
Nachdem ich von "Abgründig" schon nicht sonderlich begeistert war, wollte ich Arno Strobels zweitem Jugendthriller dennoch eine Chance geben. Doch auch dieses Mal konnte er mich damit nicht überzeugen. Die Sprache ist ziemlich einfach und kindlich gehalten und die Geschichte weist auch deutliche Schwächen auf.
Die Protagonistin Vicky hat keine Tiefe und ist, wie die anderen Charaktere, ziemlich langweilig und unscheinbar. Sie ist wie ein Fähnchen im Wind. Im einen Moment ist sie fest entschlossen sich gegen die Regeln des Showbusiness aufzulehnen und ich nächsten Moment wird sie mit der blödesten Aussage wieder umgestimmt.
Das Fernsehteam spielt so offensichtlich ein falsches Spiel, dass es schon beinahe weh tut.
Strobel versucht mit eingestreuten Kapiteln (kursiv geschrieben) einen Hintergrund zu einer vermeintlich wichtigen Person zu konstruieren. Was es damit auf sich hat, wird auch erst am Ende klar, genau so, wie man bis zum Ende im Dunkeln tappt, was den Täter anging. Alles ist einfach viel zu schlecht durchdacht und scheint wie mal eben schnell runtergeschrieben.
Fazit
So gut ich seine Thriller finde, so schlecht sind seine Jugendbücher. Ich bin zwar schon etwas älter, aber es gibt genügend Jugendbücher, die mich überzeugen und die ich mit Begeisterung gelesen habe. Arno Strobels Jugendbücher sind unausgearbeitet und ziemlich einfach gestrickt. Somit wird dies mein vorerst letzter Jugendthriller von ihm sein.
2/5 Sterne
Freitag, 27. März 2015
Follow Friday #2 Vorahnung
Jeden Freitag gibt es von Sonja auf ihrem Blog A Bookshelf Full Of Sunshine eine neue Frage zum Thema Bücher.
Passiert es euch oft, dass ihr schon erahnen könnt, was in Büchern als nächstes passiert, wer der Antagonist ist?
Da ich schon viel gelesen und somit mit gängigen Mustern vertraut bin, erlebe ich das ziemlich oft, dass ich denke "aaach das läuft bestimmt so und so, gehört ja schon fast zum Standart in dem Genre". Dafür bin ich dann aber umso überraschter, wenn sich ein Autor mal etwas neues ausgedacht hat. Viele Bücher landen auch gar nicht mehr auf meinem SUB, da sie sich zu sehr nach schon mal dagewesenem anhören. Zu oft habe ich eben auch schon die Erfahrung gemacht, dass ich mir am Anfang eine Theorie zurecht gelegt habe, die dann leider nicht vom Autor umgeworfen wurde. *gäääähn* Man will doch auch wirklich nicht immer nur das gleiche lesen oder?
Passiert es euch oft, dass ihr schon erahnen könnt, was in Büchern als nächstes passiert, wer der Antagonist ist?
Da ich schon viel gelesen und somit mit gängigen Mustern vertraut bin, erlebe ich das ziemlich oft, dass ich denke "aaach das läuft bestimmt so und so, gehört ja schon fast zum Standart in dem Genre". Dafür bin ich dann aber umso überraschter, wenn sich ein Autor mal etwas neues ausgedacht hat. Viele Bücher landen auch gar nicht mehr auf meinem SUB, da sie sich zu sehr nach schon mal dagewesenem anhören. Zu oft habe ich eben auch schon die Erfahrung gemacht, dass ich mir am Anfang eine Theorie zurecht gelegt habe, die dann leider nicht vom Autor umgeworfen wurde. *gäääähn* Man will doch auch wirklich nicht immer nur das gleiche lesen oder?
Mittwoch, 25. März 2015
[Rezept] veganes Chili
Nun habe ich es auch endlich geschafft, das Chili-Rezept hochzuladen! Da die Fastenzeit doch sehr lang ist und ich Chili con Carne über alles liebe und dementsprechend vermisse, musste eine Lösung her. Also schnell im Originalrezept das Hackfleisch durch Sojagranulat und Grünkernschrot ersetzt, und schon hatte ich (zumindest annähernd) mein heißgeliebtes Chili.
Da es kein Geheimnis ist, dass Eintöpfe gut durchgezogen am nächsten Tag um ein vielfaches besser schmecken, würde ich auch hier empfehlen, das Chili einen Tag vorher zu kochen. Schmeckt aber garantiert auch so super gut ;)
veganes Chili
Zutaten:125 g Sojagranulat
100 g Grünkern, geschrotet
ca. 600 ml Gemüsebrühe (zum Einweichen)
2 Zwiebeln
3 Dosen Tomaten
2 Dosen Kidneybohnen
2 handvoll kleine Tomaten
3 Knoblauchzehen
2 getrocknete Chilischoten
1 TL Kreuzkümmel (ungemahlen)
2 Lorbeerblätter
Majoran
Oregano
2 TL Zucker
Salz
Pfeffer
Öl
Zubereitung:
Das Sojagranulat und den Grünkernschrot in aufgekochter Gemüsebrühe ca. 20 Minuten einweichen lassen, anschließend in ein Sieb schütten und abtropfen lassen.
Nachdem es ca. 10 Minuten abgetropft ist, beides in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Dabei immer wieder umrühren, da es sonst schnell anbrennt.
Die Zwiebeln kleinschneiden und in etwas Öl in einem großen Topf glasig braten. Den Lorbeer und die Tomaten aus der Dose in den Topf geben und mit dem Löffel etwas kleindrücken. Anschließend die Bohnen ebenfalls in den Topf geben und die Knolauchzehen dazu pressen. Die kleinen Tomaten in grobe Stücke schneiden und auch dazu geben.
Das Ganze bei kleiner Hitze weiterköcheln lassen.
Währenddessen die Chilischoten und den Kreuzkümmel in einem Mörser zerkleinern und mit den restlichen Gewürzen zum Chili geben.
Sollte das Chili zu dickflüssig sein (war bei mir der Fall), einfach die Tomatendosen mit Wasser ausspülen (bei mir hat eine 3/4 Dose Wasser gereicht) und das Tomatenwasser zum Verdünnen des Chilis nehmen.
Vor dem Servieren sollte das Chili mindestens eine halbe Stunde geköchelt haben, besser ist natürlich, man lässt es über Nacht durchziehen.
Dazu gab es bei uns Baguette zum dippen :)
Dienstag, 24. März 2015
[Rezension] Du oder ich - Elsie Chapman
Titel: Du oder ichAutor: Elsie Chapman
Originaltitel: Dualed
Seiten: 336
Verlag: Knaur HC
Erscheinungsdatum: 2. April 2013
Buchreihe: ja
Inhalt
Kersh ist nach einer Katastrophe von der Außenwelt isoliert. Um Elitesoldaten heranzuzüchten, wird jeder Einwohner im Alter von 10-20 Jahren „aktiviert“. D.h. er muss seinen genetischen Doppelgänger (Substituten) ermorden, um sich als würdig erweisen.
Mittendrin ist West. Sie ist ein Striker und ermordet illegal für andere Aktivierte deren Doppelgänger. Bis sie plötzlich selbst aktiviert und so zur Zielscheibe wird.
Eigene Meinung
Obwohl das nicht wirklich neu ist, klang es für mich sehr vielversprechend. Ich brannte darauf zu erfahren, warum Kersh so isoliert ist und was sich hinter den Mauern befindet.
Leider erfährt man, außer der Ursache der Katastrophe nichts weiter. Man erfährt nicht, was hinter den Mauern ist, ob die Menschen dort auch so vom System beherrscht werden und, und, und.
Die einzelnen Bezirke in Kersh wurden zwar immer mal wieder erwähnt, blieben für mich jedoch undurchsichtig. Ich konnte in meinem Kopf keine richtige „Karte“ von Kersh erstellen und so war es für mich auch schwer West’s Gedanken und räumliche Handlungen nach zu vollziehen.
Etwas geteilter Meinung bin ich über die Beziehung zwischen Chrod und West. Zum einen finde ich es super, dass die Liebe der beiden seeehr langsam keimt und eher nebensächlich ist, doch zum anderen tat mir Chrod manchmal echt leid. West zweifelt so sehr an sich selbst und stößt die, die sie liebt und die sie lieben von sich weg, meiner Meinung nach teilweise völlig überzogen und ohne Grund.
Fazit
Nach langem hin und her Überlegen habe ich mich entschieden, eher 3 als 4 Sterne zu vergeben. Ich habe die Geschichte zwar gerne gelesen, aber sie war mir dann doch zu unausgereift und hatte zu viele Längen. Viel zu lange läuft West als Aktivierte umher, unfähig ihre Substitutin umzubringen, obwohl sie zuvor am laufenden Band Menschen umgebracht hat.
Scheinbar wird es eine Fortsetzung geben, aber ob da offene Fragen geklärt werden, wage ich zu bezweifeln.
3/5 Sterne
Freitag, 20. März 2015
Follow Friday #1 Buchpaare
Jeden Freitag gibt es von Sonja auf ihrem Blog A Bookshelf Full Of Sunshine eine neue Frage zum Thema Bücher.
Zum ersten Mal werde auch ich diese Frage beantworten :)
Stört es euch, wenn Buchpaare zu schnell zusammen kommen, oder wollt ihr es sogar?
So 100%ig lässt sich die Frage gar nicht beantworten. Müsste ich mich aber entscheiden, würde ich sagen, dass es mich stört. Schließlich ist eine tolle Liebesgeschichte (und dazu gehört für mich das hin und her, bis man endlich auf den Trichter kommt, dass man zusammen gehört) schon die halbe Miete :)
Allerdings habe ich auch schon Bücher gelesen, bei denen mir das überhaupt nicht zugesagt hat. Bei denen war die Liebesgeschichte eher unwichtig und wurde dann am Ende mit dem Zusammenkommen nochmal aufgebauscht - völlig unnötig.
Als Fazit kann ich sagen, dass ich es bei den meisten Büchern einfach unpassend und oft auch nicht gelungen finde, wenn die Paare sich so schnell zusammen finden.
Leider habe ich da keine wirklich eindeutige Antwort drauf, aber ich bin gespannt, was die anderen Teilnehmer so geschrieben haben :)
Zum ersten Mal werde auch ich diese Frage beantworten :)
Stört es euch, wenn Buchpaare zu schnell zusammen kommen, oder wollt ihr es sogar?
So 100%ig lässt sich die Frage gar nicht beantworten. Müsste ich mich aber entscheiden, würde ich sagen, dass es mich stört. Schließlich ist eine tolle Liebesgeschichte (und dazu gehört für mich das hin und her, bis man endlich auf den Trichter kommt, dass man zusammen gehört) schon die halbe Miete :)
Allerdings habe ich auch schon Bücher gelesen, bei denen mir das überhaupt nicht zugesagt hat. Bei denen war die Liebesgeschichte eher unwichtig und wurde dann am Ende mit dem Zusammenkommen nochmal aufgebauscht - völlig unnötig.
Als Fazit kann ich sagen, dass ich es bei den meisten Büchern einfach unpassend und oft auch nicht gelungen finde, wenn die Paare sich so schnell zusammen finden.
Leider habe ich da keine wirklich eindeutige Antwort drauf, aber ich bin gespannt, was die anderen Teilnehmer so geschrieben haben :)
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